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KSC empfängt den SV Sandhausen: “Freundschaften werden am Freitag ruhen”

Karlsruhe (cmk) Nach der Länderspielpause muss der Karlsruher SC am Freitag zu Hause gegen den SV Sandhausen ran. Zu den Gegnern haben einige im Verein eine besondere Verbindung, unter anderem Karlsruhes Cheftrainer Alois Schwartz, Verteidiger Marco Thiede und Geschäftsführer Michael Becker. Doch am Freitag sollen die Freundschaften ruhen und die drei Punkte im Wildpark bleiben. Nach drei KSC Niederlagen in Folge ist der Ansporn groß.

Symbolbild: GES / Markus Gilliar

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Freundschaften nach Sandhausen

Die Länderspielpause ist vorbei, der Liga-Alltag wieder eingekehrt. Der Karlsruher Sport-Club tritt am Freitag zu Hause gegen den SV Sandhausen an – ein inzwischen etablierter Zweitligist. Mehrere KSC-Akteure haben dabei ein besonderes Verhältnis zu Sandhausen: Alois Schwartz absolvierte von 2013 bis 2016 seine erste Profistation als Trainer dort, legte die Grundsteine für das Etablieren der Sandhausener in die 2. Bundesliga. Auch Marco Thiede verbrachte seine Karriere 2013 bis 2017 beim SVS, bevor er zum KSC geholt wurde. Darüber hinaus war der heutige Geschäftsführer des KSC, Michael Becker, drei Jahre der “Leiter Marketing & Vertrieb” in Sandhausen. 

Nur noch 800 Tickets für den Heimbereich

Obwohl das Spiel nicht wirklich als “Derby” bezeichnet wird, verspricht es doch ein stimmungsvoller Fußball-Abend zu werden. Rund 12.700 Tickets wurden bereits verkauft, 400 Gästefans werden erwartet. Für den Heimbereich gibt es also nur noch 800 Tickets, bis die Wildpark-Baustelle ausverkauft ist. Und auch sportlich soll es ein Erfolg werden, trotz der Verbindungen zu den Gästen. So sagt Marco Thiede: “Es ist mein erstes Pflichtspiel gegen meinen alten Verein, das ist natürlich etwas Besonderes. Aber die Freundschaft wird am Freitag ruhen, wir wollen unbedingt die drei Punkte hier behalten.” In der Länderspielpause habe man nicht ausgeruht, sondern unter anderem an der Physis gearbeitet, erzählt Cheftrainer Schwartz am Mittwoch. “Wir haben die Pause sehr gut genutzt, unter anderem für zwei Testspiele. Vor allem der Sieg gegen den FC Metz war sehr ordentlich. Dort konnten sich mir auch die Spieler empfehlen, die bisher weniger Einsatzminuten hatten.” 

Ohne Roßbach und Groiß

Der SV Sandhausen spielt inzwischen seit acht Jahren in der zweiten Bundesliga und konnte sich erfolgreich etablieren. Das Spiel am Freitag wird also kein Selbstläufer. “Sandhausen hat eine gewachsene, starke und robuste Mannschaft. Wir müssen unser Spiel wieder auf den Platz bringen, um zu gewinnen”, so Schwartz. Bei dieser Aufgabe muss der Trainer weiterhin auf Sven Müller verzichten, auch Damian Roßbach (Sprunggelenk) und Alexander Groiß (Oberschenkel) werden verletzungsbedingt nicht einsatzbereit sein. Ein möglicher Ersatz für Roßbach wäre Dirk Carlson, der in der Länderspielpause international aktiv war. Das sieht auch der Trainer so: “Dirk hat für die Luxemburgische Nationalmannschaft zwei gute Spiele über die gesamten 90 Minuten bestritten, das war sehr erfreulich.”

Anpfiff ist am Freitag um 18.30 Uhr im Wildparkstadion.