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Durststrecke des KSC endet

Karlsruhe (jl) - Der KSC hat am vierten Spieltag auch endlich die ersten Punkte geholt. Das Team von Trainer Christian Eichner gewann gegen den badischen Nachbarn SV Sandhausen 3:0. Eichner musste ein wenig umstellen. Marvin Wanitzek hatte sich während der Länderspielpause verletzt. Zwar trainiert der Mittelfeldspieler wieder, aber zu 100% war er noch nicht fit und nahm deshalb erstmal auf der Ersatzbank platz. Für ihn startete Kyoung-Rok Choi. Auch Benjamin Goller war erstmal nur Ersatz, Marco Djuricin bekam die Chance von Eichner in der Startelf. Der Rest war wie schon gegen Regenbsurg im Einsatz. Nach drei Spielen hat der KSC noch keine Punkte geholt und noch kein eigenes Tor geschossen. Das sollte sich heute gegen Sandhausen ändern.

Foto: GES/Markus Gilliar

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Tor-Durststrecke endete früh

Nach drei Minuten war es endlich soweit - der KSC erzielte den ersten Treffer der Saison. Marco Djuricin bekam auf der rechten Außenbahn den Ball und spielte einen flachen Pass in den Strafraum. Da stand Philipp Hofmann und konnte den Ball, zum 1:0 für die Blau-Weißen, einschieben. Damit belohnte sich der KSC endlich mal - schön herausgespielt und sicher vollendet. Es ging heiter weiter, Marco Djuricin lief alleine auf Torhüter Martin Fraisl zu, scheiterte aber an dem Torhüter, auch die zweite Chance mit dem Pass in die Mitte zu Lukas Fröde wurde von der Sandhäuser Abwehr geblockt. Eine 200% Chance die der KSC nicht nutzen konnte. Sandhausen verstecke sich aber auch nicht, immer wieder hatten das Team von Trainer Uwe Koschinat schöne Angriffe nach vorne, scheiterten aber an der sicher stehenden KSC-Abwehr.

KSC Tor brachte Sicherheit

Nach 15 gespielten Minuten konnte gesagt werden, dass dieses erste KSC Tor dem Team richtig gut tat. Das Team gewann an Sicherheit und spielte befreiter. Nach 30 Minuten ist nicht sehr viel mehr passiert. Der KSC überließ nach und nach den Sandhäusern das Spiel und vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Nach genau 30 Minuten gab es dann mal wieder eine 100% KSC Chance die nicht genutzt wurde. Philipp Hofmann aus zitka 11 Metern nur den Pfosten - danach klärte Sandhausen zur Ecke. Dieser Eckball wurde dann genutzt. Sandhausen brachte den Eckball nicht geklärt und in dem ganzen gewurstel im Sechzehner, blieb Dominik Kother der Spieler mit der Übersicht. Er zog aus zirka sechs Metern auf das Tor ab und machte das 2:0 - keine Chance für den Torhüter. Der KSC war bisdahin nicht überlegen, nutze aber seine Chancen diesmal eiskalt aus und führte damit auch gerechtfertigt. Von Sandhausen kam bis dato noch fast nichts auf das KSC-Gehäuse. Bis zur Halbzeit blieb es bei der 2:0 Führung für den KSC.

Tor-Hunger riss nicht ab

Obwohl drei KSC Spieler die gelbe Karte gesehen hatten (Fröde, Hofmann, Bormuth) wechselte Eichner nicht und lies die Blau-Weißen unverändert. Gerade mal eine Minute, nach der Halbzeit, hat es gedauert und der Tor Hunger des KSC ging weiter. Wer drei Spiele nicht trifft hat was nachzuholen. Nach einem Eckball kam Christoph Kobald in der Mitte zum Kopfball und nickte zum 3:0 für den KSC ein. Der KSC lies nicht nach, erst scheiterte Heise mit seinem Freistoß aus 20 Metern an Fraisl. Der
darauffolgende Eckball kam auf den Kopf von Hofmann, Fraisl im Tor konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken. Sandhausen war, nach dem frühen KSC Tor in der zweiten Hälfte, etwas von der Rolle. Das Team kam kaum noch aus der eigenen Hälfte raus und stoppte den KSC immer wieder mit Fouls. In der 60. Minute gab es wieder einen Freistoß aus einer guten Lage für die Blau-Weißen. Wieder rette die Latte für Sandhausen. Der erste Torschuss von Sandhausen in der zweiten Hälfte gab es nach 75 Minuten, Gersbeck parierte hervorragend.

Sieg in Höhe verdient

Dadurch das sich Sandhausen in der zweite Hälfte komplett zurückgezogen hatte und kaum Aktionen nach vorne zeigte, geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung. Der KSC hätte sogar, mit etwas mehr Glück, weiter nachlegen können. Der Knoten scheint nun geplatz zu sein. Am kommenden Freitag können die Badener gleich nachlegen, dann sind die Blau-Weißen in Nürnberg zu Gast. Los geht´s dort um 18:30 Uhr.