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DFB-Pokal: KSC schlägt Darmstadt und zieht ins Achtelfinale ein

Darmstadt (jl) Mit einem 1:0 Sieg gegen Damrstadt 98 löste der KSC am Dienstagabend das Ticket in das Pokal-Achtelfinale.

Foto: GES / Markus Gilliar

Lucky Punch in der 84 Minute sicherte dem KSC den Sieg

Drei Änderungen standen auf dem Startelfzettel beim KSC. Trainer Alois Schwartz hat Marius Gersbeck eine Chance zwischen den Pfosten gegeben – damit rückte Benni Uphoff auf die Bank. Lukas Fröde musste gegen Hannover wegen der Gelb-Rote Karte aus dem Spiel gegen Bochum pausieren – rückte nun wieder in die Startelf für Alexander Groiß. Zudem bekam Anton Fink sein erstes Startelfdebüt in der Saison, Marc Lorenz nahm dafür auf den Bank platz. Der KSC war bereits im sechstel Spiel ungeschlagen und das sollte natürlich auch gegen Darmstadt so bleiben.

Ganze 12 Minuten mussten die zirka 1.200 mitgereisten KSC Fans warten bis der erste Torschuss zu sehen war. Marvin Wanitzek prüfte Marcel Schuhen aus zirka 17 Meter – dieser hatte allerdings keine Probleme den Ball zu halten. Darmstadt hatte in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, schaffte es aber nicht die Angriffe fertig zu spielen und war daher auch nicht gefährlich vor dem KSC-Tor. Die erste gute Chance für den KSC kam dann in der 21 Minute. Starker Ball gewinn in der eigenen Hälfte, dann schaltete der KSC schnell über Toni Fink um, der passt nach links auf Choi und dieser sah dann wieder Fink in der Mitte frei stehen – der zog aus zirka 16 Meter ab. Darmstadts Torhüter Schuhen klärte gerade noch. Bis zur 39 Minute gab es von beiden Teams nichts sehenwertes. Dann hatte der KSC eine Chance. Nach einem Eckball von Wanitzek war es Fröde, der in der Mitte zum Kopfball kam – Schuhen im Darmstädter Tor reagierte hervorragend. Marvin Wanitzek versuchte es eine Minute später per Freistoß. Die Entfernung zirka 30 Meter, trotzdem zog Wanitzek direkt aufs Tor – der Ball ging knapp am Kasten vorbei. Bis zur Halbzeit passierte dann nichts mehr – bis dato war es kein Fußball-Leckerbissen im kalten Darmstadt.

Keine Wechsel zur Pause

Zur zweiten Halbzeit kamen die Teams unverändert aus der Kabine. 11.420 Zuschauer haben der Kälte getrotzt und sind ins Stadion am Böllenfalltor gekommen. Darmstadt war zur Beginn der zweiten Hälfte die etwas aktivere Mannschaft. Marius Gersbeck musste einmal eingreifen und packte eine schöne Parade nach einem Schuss der Darmstädter aus. Ansonsten wie in Halbzeit eins – es passierte nicht viel. In der 80 Minute kam der KSC mal wieder vor das Tor der Darmstädter. Gefährlich werden die Karlsruhe bei Standards erfahrungsgemäß immer. Der Freistoß von Wanitzek war schön geschossen – im Sechzehner großes Gestochere um den Ball, Darmstadt schaffte es aber zur Ecke zu klären bevor es gefährlicher wurde. Der KSC schaffte es dann doch in der 84 Minute. Philipp Hofmann köpfte das 1:0 für die Blau-Weißen. Das war der Lucky Punch am Dienstagabend und sicherte dem KSC das weiterkommen ins Achtelfinale. Am kommenden Sonntag wird dann das Achtelfinale ausgelost.