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Foto: GES / Helge Prang

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Das Löwenrudel kommt am Sonntag in den Wildpark

Karlsruhe (jl) Der KSC empfängt am 16. Spieltag der Dritten Liga den TSV 1860 München. Damit kommt auch ein Altbekannter in den Wildpark: Jan Mauersberger schnürte vier Jahre für den KSC die Fußballschuhe.

Nach der Länderspielpause fällt das Resümee von Trainer Alois Schwartz sehr positiv aus: “Wir haben die Länderspielpause gut genutzt mit zwei Spielen, in Regensburg und gegen Hoffenheim. Beide waren sehr erfolgreich, gegen Hoffenheim 1:0 gewonnen und gegen Regensburg 2:0. Es sind dann auch Spieler zum Einsatz gekommen, die weniger Spielminuten hatten und es war erfreulich, weil sie sich in beiden Spielen erfolgreich präsentiert haben.”

Wanitzek muss pausieren

Nicht dabei sein werden am Sonntag Marvin Wanitzek (fünfte gelbe Karte), Marin Sverko hat noch etwas Trainingsrückstand, Tim Kircher (Magen-Darm-Infekt) und gestern musste Alexander Groiß das Training abbrechen, da er Probleme im Bauchmuskel hatte, wird aber wahrscheinlich dem Kader zur Verfügung stehen. Marvin Wanitzek könnte somit durch Janis Hanek oder Justus Möbius ersetzt werden. Auch die Option Manuel Stiefler in die Defensive zu ziehen wäre eine Option. Wie es am Ende dann aussehen wird, lies Schwartz offen da noch abgewartet werden muss, ob der zweite Sechser Alexander Groiß dabei ist.

Traditionsverein mit viel Unterstützer zu Gast

 „1860 München ist kein normaler Aufsteiger – genauso wie der KFC Uerdingen. Eine Mannschaft die eine große Erfahrung hat die sehr robust Fußball spielt. Sie haben zwei präsente Stürmer und da müssen wir aufpassen. Es ist auch kein Geheimnis, dass die Sechziger bei Standards richtig gut sind, das sind Möglichkeiten die die Mannschaft ausschöpfen kann. Die letzten drei Spiele haben sie Unterscheiden gespielt, da sieht man wie eng die Liga ist. Es hätte auch in die Richtung gehen können, dass sie die Spiele gewinnen oder auch verlieren. Es wird am Sonntag ein enges Spiel und wir hoffen, dass wir so tüchtig sind und so arbeiten, dass das Glück auf unsere Seite fällt.”   

München trennen nur zwei Zähler zum Abstiegsplatz

Die Liga ist sehr eng – gerade einmal zwei Punkte trennen die Löwen auf Platz zehn zu Platz 17. Auch nach oben zum KSC, auf Platz drei, sind es lediglich sieben Punkte. „Wir haben uns diese Woche speziell auf das Spiel gegen 1860 vorbereitet, jeder Spieler ist an seine Leistungsgrenze gegangen und wenn jeder 100 Prozent gibt können wir die drei Punkte im Wildpark behalten“, so Janis Hanek zu dem Duell der Traditionsvereine.

Der KSC rechnet mit zirka 15.000 Fans – davon 3.000 aus München

Der Neubau des Wildparks läuft, er wird aber den Spielbetrieb nicht beeinflussen. Es sieht zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus, da die Nordtribüne nicht mehr besteht, aber auch die Mannschaften beeinträchtigt der Bau nicht. Die Stimmung soll gut werden, dafür sorgen schon alleine die 3.000 Münchner Fans, die sich auf den Weg nach Karlsruhe machen. Der KSC hat (Stand 23.11.2018) 14.000 Tickets verkauft – natürlich hoffen die Verantwortlichen noch auf ein paar Fußballfans, die sich kurzfristig entscheiden am Sonntag in den Wildpark zu gehen. Los geht´s um 13 Uhr und natürlich halten wir Sie bei der neuen welle auf dem Laufenden.