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Foto: GES / Edith Geuppert

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Auch KSC-Legenden sagen am Samstag “Danke, Wildparkstadion!”

Karlsruhe (cmk) 63 Jahre Emotionen, Tränen und Jubel – das wird beim Heimspiel des KSC gegen die Würzburger Kickers gefeiert. Unter dem Motto “Danke, Wildparkstadion” sind für die Partie am Samstag viele Aktionen und Überraschungen geplant. Dementsprechend hoch ist die Motivation bei der Mannschaft, den Fans zu diesem besonderen Anlass wieder drei Punkte zu schenken. Bislang sind bereits 19.500 Tickets verkauft, darin enthalten 300 Gästetickets für Würzburg – die Karlsruher hoffen, die 20.000 Marke zu knacken, um den alten Wildpark ein letztes Mal zum Beben zu bringen.

Bislang 19.500 Tickets verkauft

Alois Schwartz, Cheftrainer der Badener freut sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen Würzburg, vor allem wegen der Unterstützung von knapp 20.000 Fans: “Wir freuen uns, dass uns so viele unterstützen werden und uns helfen können.” Mit dem Auftritt beim Auswärtsspiel in Unterhaching ist der Coach insgesamt zufrieden, lediglich das Ergebnis habe zu wünschen übrig gelassen. “Wir müssen in der Art und Weise so weitermachen, wie gegen Haching. Wir hatten leider kein Matchglück, aber das ist nun mal so im Fußball. Wir waren sehr laufstark und präsent, es war aber nicht ganz das richtige Ergebnis”, resümiert Schwartz am Donnerstag auf der Pressekonferenz. 

Ohne Müller, Röser, Sverko und Batmaz

Zum Abschiedsspiel im Wildpark sind allerdings nicht alle Spieler fit. So müssen die Karlsruher weiterhin auf Sven Müller verzichten, der nach einem Autounfall noch nicht ganz fit ist und weiterhin Ruhe braucht. Martin Röser muss sich nach einem Schlag auf die Achillessehne ebenfalls noch erholen. Marin Sverko war laut Schwartz in den letzten Tagen etwas angeschlagen und hat noch einen Trainingsrückstand, er wird also auch keine Option gegen Würzburg sein. Unglücklicherweise hat sich zudem Malik Batmaz in der U19 verletzt, er hat einen Außenbandriss am Knöchel und wird für etwa drei Wochen ausfallen. 

Präsenz und Stabilität als Schlüssel zum Erfolg

Auch in der Mannschaft ist die Vorfreude auf das Heimspiel am Samstag groß, vor allem weil die große Zuschauerzahl im Wildpark nicht mehr alltäglich ist. “Wir freuen uns absolut auf das Spiel. Wir haben nicht immer so viele Zuschauer, daher ist es schon etwas Besonderes. Ich hoffe, dass wir die 20.000 noch knacken und dass wir den Fans drei Punkte schenken können”, so Toni Fink. Es wird laut dem Stürmer vor allem auf die Präsenz der Mannschaft ankommen, da mit einem starken Auftritt von Unterhaching zu rechnen ist. Für diese Präsenz könnte auch Alexander Groiß eine Option sein, “bei seinem Einsatz im letzten Spiel hat er im Mittelfeld für Stabilität gesorgt”, lobt Schwartz den Neuzugang, allerdings seien auch andere Konstellationen denkbar. 

KSC-Legenden am Samstag im Wildpark

Den Fans wird geraten, auf jeden Fall etwas mehr Zeit für den Stadionbesuch einzuplanen. Da einige Aktionen und Überraschungen geplant sind, sollen sie etwa noch eine Stunde nach dem Abpfiff im Wildpark bleiben. Dann sehen sie auch altbekannte Gesichter, denn neben Jens Nowotny haben sich einige weitere KSC-Legenden haben für Samstag angekündigt. Von den Mannschaften von 1955 und 1956 werden jeweils ein bis zwei Vertreter auf dem Rasen zu sehen sein, auch von der Valencia-Mannschaft geben sich einige Spieler die Ehre. Von der Aufstiegsmannschaft von 2007 werden zudem Mario Eggimann und Alexander Iashvili an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Manuel Gräfe wurde nicht eingeladen.

Aufruf zum Sitzschalen-Abmontieren am Sonntag

Nach dem Abschiedsspiel am Samstag haben alle Fans am Sonntag die Chance, sich ein besonderes Erinnerungsstück zu ergattern. Der Karlsruher Sport-Club hat dazu aufgerufen, die Schraubenzieher rauszusuchen: “Auf vielfachen Wunsch der Fans hin bietet der KSC am kommenden Sonntag (04.11.) allen Souvenirjägern die Möglichkeit, für je 5 Euro pro Stück bis zu zehn Sitzschalen abzumontieren (kommt dem KSC-Nachwuchs zu Gute). Dauerkarteninhaber können sich ihren individuellen Stammplatz, auf dem sie jahrelang jubelten und litten, exklusiv von 9.30 Uhr bis 10.00 Uhr sichern – die aktuelle Dauerkarte berechtigt zum Zutritt und dem Abmontieren des eigenen Sitzes und muss vorgezeigt werden. Danach steht das Tor zum Block bis 17.00 Uhr allen Fans offen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Demontage erfolgt auf eigene Gefahr, eigene Schraubenzieher (PZ2 oder PZ3) sind mitzubringen.”

Also bleibt der neuen welle nur noch zu sagen: “Danke, Wildparkstadion!” und “Alle raus in den Wildpark!”