Top-News – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 06 Aug 2026 10:51:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Rheintalbahn im August an zwei Wochenenden gesperrt https://www.die-neue-welle.de/rheintalbahn-im-august-an-zwei-wochenenden-gesperrt-1944453/ Thu, 06 Aug 2026 10:33:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1944453
Auf der wichtigen Rheintalstrecke fahren ab Freitagabend keine Züge. Die Deutsche Bahn sperrt die Strecke zwischen Offenburg und Herbolzheim einmal vom 7. bis 10. sowie 14. bis 17. August. Hier findet ihr alle Infos zum Ersatzverkehr.

Ausfälle an zwei Wochenenden

Ab Freitag um 21.00 Uhr bis einschließlich Montagmorgen um 5.00 Uhr fahren auf der Strecke zwischen Offenburg und Herbolzheim wegen Bauarbeiten keine Züge.

Im Regionalverkehr fallen die Linien RE7 (Karlsruhe-Basel) und RB26 (Offenburg-Freiburg) zwischen Offenburg und Herbolzheim aus. Im Fernverkehr entfallen die ICE-Linien 12 (Berlin-Schweiz) und 43 (Hamburg-Köln-Basel) zwischen Offenburg und Freiburg sowie die Linie 20 (Hamburg-Kassel-Basel) zwischen Karlsruhe und Freiburg.

Ersatzverkehr wird eingerichtet

Als Ersatz richtet die Bahn zwei Buslinien ein: Ein IC-Bus fährt direkt zwischen Offenburg und Freiburg, ein Regio-Bus bedient die Zwischenhalte in Friesenheim, Lahr, Orschweier und Ringsheim. Nahverkehrstickets werden in allen Bussen anerkannt, Fahrräder können nicht mitgenommen werden.

Zwischen Karlsruhe und Offenburg werden laut Bahn zusätzliche Züge eingesetzt. Im Fernverkehr können Reisende aus Zürich ohne Umstieg in Singen direkt über die Schwarzwaldbahn nach Offenburg fahren – diese Züge seien ebenfalls auf das erwartete hohe Aufkommen rund um die Street Parade in Zürich ausgelegt.

Gearbeitet wird unter anderem an Gleisen und Weichen in Friesenheim und Lahr, an neuer Signaltechnik zwischen Friesenheim und Orschweier sowie an einer Brücke bei Orschweier. Weitere Sperrungen auf der Rheintalbahn sind für die Wochenenden 18. bis 21. September und 2. bis 5. Oktober geplant.

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Niedrigwasser birgt Lebensgefahr: Landratsamt und DLRG warnen vor Baden im Rhein https://www.die-neue-welle.de/niedrigwasser-birgt-lebensgefahr-landratsamt-und-dlrg-warnen-vor-baden-im-rhein-1947627/ Thu, 06 Aug 2026 07:49:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1947627 Rastatt (pm/tk) – Der derzeit niedrige Wasserstand des Rheins vermittelt stellenweise einen trügerischen Eindruck von Sicherheit. Im Bereich der Rheinfähre Plittersdorf wird vermehrt beobachtet, dass sich Menschen im Rhein aufhalten oder größere Strecken im Wasser zurücklegen. Das Landratsamt Rastatt und die DLRG Bezirk Mittelbaden warnen deshalb eindringlich davor, den Rhein zum Schwimmen oder zur Abkühlung zu nutzen.

Starke Strömung trotz Niedrigwasser

Auch bei Niedrigwasser bleibt der Rhein ein stark strömendes Gewässer und eine viel befahrene Bundeswasserstraße. Da weniger Wasser vorhanden ist, nimmt die Fahrrinne einen größeren Anteil der verbleibenden Wasserfläche ein. Personen im Wasser geraten dadurch besonders schnell in den Bereich der Schifffahrt.

Hinzu kommen plötzlich tiefe Stellen, starke Strömungen sowie Wirbel und Rückströmungen im Bereich der Buhnen. Vorbeifahrende Schiffe verursachen außerdem Sog, Wellenschlag und einen zeitverzögerten Rückschwall. Menschen können dadurch umgerissen, in tieferes Wasser gezogen und weit abgetrieben werden.

Schiffe erkennen Schwimmer kaum

Auch gute Schwimmer dürfen diese Gefahren nicht unterschätzen. Personen im Wasser sind für Schiffsbesatzungen kaum zu erkennen. Gleichzeitig können große Schiffe weder kurzfristig ausweichen noch rechtzeitig anhalten.

26 Badetote in Baden-Württemberg

Die Ertrinkungsstatistik der DLRG verdeutlicht, wie gefährlich insbesondere Flüsse sind: Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 kamen 261 Menschen an deutschen Badestellen ums Leben. Davon 26 in Baden-Württemberg.

Von diesen tödlichen Badeunfällen dieses Jahr ereigneten sich laut DLRG 9 in Flüssen und Bächen sowie 14 in Badeseen. Nur 3 Badetote wurden in Schwimmbädern im Südwesten verzeichnet.

Flüsse wirken vom Ufer aus häufig ruhig und gut einschätzbar. Unter der Wasseroberfläche können jedoch starke Strömungen, Strudel und weitere kaum erkennbare Gefahren auftreten. Anders als in einem Schwimmbad lassen sich die Bedingungen nicht kontrollieren und können sich innerhalb kürzester Zeit verändern.

„Niedrigwasser bedeutet nicht Niedriggefahr“

Landratsamt und DLRG appelieren deshalb an die Bevölkerung, nicht im Rhein zu schwimmen: „Versuchen Sie nicht, den Fluss zu durchqueren. Beachten Sie Verbote und Warnhinweise und lassen Sie Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt.“

Stattdessen sollten zur Abkühlung Schwimmbäder sowie ausgewiesene und möglichst beaufsichtigte Badestellen genutzt werden. „Niedrigwasser bedeutet nicht Niedriggefahr. Der Rhein bleibt lebensgefährlich“, warnt das Landratsamt.

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Sonnenfinsternis 2026: Zehn Tipps für Beobachter in Baden-Württemberg https://www.die-neue-welle.de/sonnenfinsternis-2026-zehn-tipps-fuer-beobachter-in-baden-wuerttemberg-1946994/ Wed, 05 Aug 2026 05:25:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1946994

Region (dpa/tk) – In genau einer Woche ist Sonnenfinsternis überm Südwesten. Wer sie erleben möchte, braucht nicht nur eine Schutzbrille. Zehn Tipps für Beobachter:

1. Merkt euch das Datum

Wenn sich der Mond vor die Sonne schiebt, erlebt Baden-Württemberg ein Naturschauspiel der besonderen Art. Während die Sonnenfinsternis in den meisten Teilen Deutschlands am Abend des 12. August nur teilweise zu sehen ist, fällt sie im Südwesten stärker aus als irgendwo sonst im Land. Nach Angaben von Astronomen werden am Mittwochabend kommender Woche rund 90 Prozent der Sonnenscheibe verdeckt.

Dass die Finsternis ausgerechnet in die Zeit des Sonnenuntergangs fällt, macht sie zusätzlich reizvoll – aber auch komplizierter für Betrachter. Wer das seltene Ereignis beobachten möchte, sollte ein paar Dinge beachten.

2. Baden-Württemberg der beste Platz in Deutschland

Der wichtigste Tipp lautet: einfach hier bleiben! Während der Mond in Berlin etwa 85 Prozent der Sonne verdeckt, sind es im Raum Freiburg rund 90 Prozent und in Stuttgart 89 Prozent. Damit bietet Baden-Württemberg die stärkste Verfinsterung bundesweit. Die Sonne erscheint zeitweise nur noch als schmale Sichel.

3. Ort mit freier Sicht über Schwarzwald oder der Alb suchen

Die Sonne steht am Abend sehr tief. Deshalb dürften sich nicht alle Standorte lohnen. «Eigentlich ist nur wichtig, dass man erhöht ist und einen klaren Blick nach Westen hat», sagt der Direktor der Stuttgarter Sternwarte, Ubbo Grassmann. «Dann hat man gewonnen.»

Gut geeignet sind Aussichtspunkte auf den Höhen des Schwarzwalds oder der Schwäbischen Alb. In Städten können Hügel, Aussichtstürme oder Brücken helfen, der Schlossberg oder Schauinsland in Freiburg, der Merkur in Baden-Baden oder natürlich die Hornisgrinde. Was sich lohnen könnte: Den Blick am Vorabend einfach mal ausprobieren.

4. Früh genug da sein

In Baden-Württemberg beginnt die Sonnenfinsternis gegen 19.20 Uhr, dann schiebt sich die dunkle Mondscheibe allmählich von rechts unten vor die Sonnenscheibe. Die genauen Zeiten hängen vom Standort ab. Ihren Höhepunkt erreicht die Sonnenfinsternis in Stuttgart um 20.15 Uhr, in Karlsruhe eine Minute und in Freiburg zwei Minuten später. Am oberen Sonnenrand bleibt dann nur noch eine schmale Sichel aus Sonnenlicht übrig. Schon gegen 20.45 Uhr verschwindet die Sonne vielerorts hinter dem Horizont, um 21.08 Uhr endet auch die partielle Finsternis.

Wer also erst zum Sonnenuntergang aufbricht, könnte den eindrucksvollsten Teil verpassen. «Nichts ist frustrierender, als wenn man in den spannendsten Momenten einen Parkplatz sucht», sagt Grassmann.

5. Sofi-Brille nicht vergessen

So spektakulär das Ereignis ist: Der Blick in die Sonne bleibt gefährlich. Normale Sonnenbrillen reichen da nicht aus. Benötigt wird eine geprüfte Sonnenfinsternis-Brille. Einige Planetarien und Sternwarten, aber auch Optiker im Land geben solche Brillen rund um den Beobachtungsabend aus oder haben sie bereits jetzt im Angebot. Das Planetarium in Freiburg bietet auch einen Last Minute Verkauf am 12. August von 15.00 bis 18.00 Uhr an. Wer an diesem Tag eine Vorstellung im Stuttgarter Planetarium besucht, bekommt die Brille gratis – solange der Vorrat reicht.

6. Was bietet sich sonst zum Gucken an?

Als sicherste Methode gilt die indirekte Betrachtung über eine Lochkamera, die das Bild der Sonne auf einen Schirm projiziert. Hochgefährlich sind hingegen Ferngläser, Teleskope oder Kameras, wie das Bundesamt für Strahlenschutz warnt. Diese Geräte bündeln die Sonnenstrahlen zusätzlich. Im Fachhandel werden spezielle Filteraufsätze oder Folien angeboten. Die Filter müssen vor der Optik des entsprechenden Geräts angebracht werden.

7. Auf die besondere Lichtstimmung achten

Astronomen erwarten keine Dunkelheit wie bei einer totalen Sonnenfinsternis. Dennoch dürfte sich das Licht bemerkbar verändern. Gerade im Südwesten, wo die Verdeckung besonders groß ist, könnte die Landschaft kurzzeitig kühler und kontrastärmer wirken.

8. Den besonderen Sonnenuntergang genießen

Selten fallen Sonnenfinsternis und Sonnenuntergang so günstig zusammen. Für Fotografen eröffnen sich dadurch natürlich ungewöhnliche Motive. Vor allem an Schwarzwaldgipfeln, auf Albhochflächen oder an Aussichtspunkten über den Städten könnte die schmale Sonnensichel kurz vor dem Verschwinden hinter dem Horizont zu sehen sein. Planetarier Grassmann rät aber vom Handy ab: «Am besten fotografiert man gar nicht, legt das Handy weg und genießt die wenigen Momente», sagt er.

9. Nach der Finsternis auf Sternschnuppen warten

Der 12. August bietet im Südwesten gleich zwei Himmelsspektakel. In derselben Nacht erreicht auch der Perseiden-Meteorstrom seinen Höhepunkt. Wer nach der Sonnenfinsternis auf einem dunklen Platz im Schwarzwald oder auf der Alb bleibt, hat gute Chancen, später Sternschnuppen zu sehen.

10. Und wer’s verpasst…

…der hat nach fast genau einem Jahr wieder die Chance, die teils verdeckte Sonne zu sehen. Allerdings wird es dann weniger spektakulär. Denn am 2. August 2027 wird die Sonne am Vormittag bis zu 50 Prozent hinter dem Mond verschwinden.

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„Respekt ist keine Einbahnstraße“: Freibäder starten neue Kampagne https://www.die-neue-welle.de/respekt-ist-keine-einbahnstrasse-karlsruher-baeder-starten-neue-kampagne-1946685/ Tue, 04 Aug 2026 12:23:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1946685 Karlsruhe/Pforzheim (pm/svs) – Ein freundlicher Umgang, gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt bilden die Grundlage für einen angenehmen Aufenthalt im Freibad. Um diese Werte sichtbar zu machen und gleichzeitig die Mitarbeitenden zu stärken, starten die Bäderbetriebe in Karlsruhe und Pforzheim in ihren Freibädern die neue Plakatkampagne „Respekt ist keine Einbahnstraße“.

Mitarbeitende im Mittelpunkt

Täglich sorgen zahlreiche Beschäftigte dafür, dass die Karlsruher Bäder sichere, saubere und attraktive Freizeitorte bleiben. Dazu gehören unter anderem die Wasseraufsicht, Erste Hilfe, Rettungseinsätze, Reinigung, Technik und Service. Die Mitarbeitenden übernehmen Verantwortung für tausende Besucherinnen und Besucher und tragen damit entscheidend zu einem sicheren Badebetrieb bei.

„Respekt ist dafür die wichtigste Grundlage“

Oliver Sternagel, Amtsleiter und Geschäftsführer der Karlsruher Bäder, erklärt:

„Unsere Mitarbeitenden sorgen täglich mit großem Engagement dafür, dass sich unsere Gäste sicher und wohlfühlen können. Respekt ist dafür die wichtigste Grundlage. Mit der Kampagne möchten wir deutlich machen, wer Verantwortung für andere übernimmt und Menschenleben schützt, verdient Wertschätzung. Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir dafür sorgen, dass unsere Freibäder Orte bleiben, an denen sich alle wohlfühlen.“

Kampagne richtet sich nicht gegen Badegäste

Die Botschaft der Kampagne richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Badegäste. Nach Angaben der Karlsruher Bäder verhält sich die große Mehrheit der Besucherinnen und Besucher freundlich und rücksichtsvoll. Die Plakate sollen vielmehr dazu ermutigen, einen respektvollen Umgang selbstverständlich zu leben – sowohl gegenüber den Mitarbeitenden als auch gegenüber anderen Gästen.

Konsequenzen bei Verstößen

Die Bäderbetriebe machen mit der Kampagne deutlich, dass Beleidigungen, Bedrohungen, Gewalt, mutwillige Beschädigungen und Verschmutzungen keinen Platz haben. Bei entsprechenden Verstößen wollen die Bäder konsequent von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Zudem behalten sie sich rechtliche Schritte vor.

Teil einer landesweiten Initiative

Den Anstoß für die landesweite Initiative der Arbeitsgemeinschaft Bäder Baden-Württemberg gab Felix Schneider, Geschäftsführer des Fildorado in Filderstadt. „Das Thema Respekt beschäftigt die Bäderbranche schon seit Jahren. Es gibt bereits verschiedene Aktionen und Initiativen, die für ein respektvolles Miteinander werben. Mit unserer gemeinsamen Kampagne in Baden-Württemberg möchten wir dieses wichtige Anliegen nun landesweit in allen Bädern sichtbar machen.

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Waldbrand bei Pfinztal – Polizei vermutet einen Feuerteufel https://www.die-neue-welle.de/waldbrand-bei-pfinztal-polizei-befuerchtet-einen-feuerteufel-1946325/ Tue, 04 Aug 2026 07:30:41 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1946325 Pfinztal (er24/tk) – Zwei Brandstellen am Waldrand, Büsche und Blätter in Flammen. Die Kripo ermittelt, denn dort hat es letzte Woche schon gebrannt. Daher wird vermutet, dass ein Brandstifter sein Unwesen treibt.

Feuer zwischen Wöschbach und Söllingen

Am Montagabend gegen 20:20 Uhr wurde die Feuerwehr Pfinztal zu einem Vegetationsbrand in der Wesebachstraße zwischen den Pfinztäler Ortsteilen Wöschbach und Söllingen alarmiert.

Glut frisst sich unter den Waldboden

Am Waldrand waren zwei kleinere Brandstellen ausgebrochen. Betroffen waren Buschwerk, Vegetation sowie der Waldboden. Das Feuer hatte sich stellenweise tief in den Waldboden gefressen, weshalb für die Löscharbeiten mehrere Bäume gefällt werden mussten, um an die Glutnester zu gelangen.

Die Feuerwehr Pfinztal war mit 26 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Mithilfe mehrerer Strahlrohre konnten die Flammen gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Polizei vermutet Brandstiftung

Neben der Feuerwehr war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und die Kriminaltechnik hinzugezogen. Zudem prüfen die Ermittler einen möglichen Zusammenhang zu mehreren kleinen Bränden in dem gleichen Gebiet am Nachmittag des 28.07.2026.

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Ihr könnt bedenkenlos Baden gehen: Badeseen überzeugen mit sehr guter Wasserqualität https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttembergs-badeseen-ueberzeugen-mit-sehr-guter-wasserqualitaet-1916151/ Mon, 03 Aug 2026 14:28:12 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1916151 Baden-Württemberg (pm/tk) – Die überwältigende Mehrheit der Badeseen in Land bieten auch in diesem Sommer beste Voraussetzungen für unbeschwerte Erholung am Wasser. Die aktuelle Badegewässerkarte zeigt: Von 312 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen wurden 96 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet, haben also eine sehr gute oder gute Wasserqualität. Damit gehört Baden-Württemberg im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe bei der Badegewässerqualität.

96 Prozent „sehr gut“ oder „gut“ getestet

„Die hohe Qualität unserer Badeseen im Land ist kein Zufall“, sagte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand bei der Vorstellung der aktuellen Badegewässerkarte. „Sie ist das Ergebnis konsequenter Kontrollen und der guten Zusammenarbeit von Gesundheitsämtern, Kommunen sowie Betreiberinnen und Betreibern. Gerade an heißen Sommertagen sind unsere Seen wertvolle Orte für Erholung, Gesundheit und Lebensqualität.“

Baden in der freien Natur ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten im Sommer. Damit der Aufenthalt an Seen und Badestellen sicher bleibt, werden die Gewässer in Baden-Württemberg regelmäßig nach den Vorgaben der Europäischen Union kontrolliert. Während der Badesaison – in der Regel vom 1. Juni bis zum 15. September – entnehmen die örtlichen Gesundheitsämter mindestens einmal im Monat Wasserproben und lassen diese in Laboren untersuchen.

Die Ergebnisse für die Badesaison 2025 bestätigen das hohe Niveau in Baden-Württemberg:

  • 301 Badestellen (96 Prozent) erhielten die Bewertung „sehr gut“ oder „gut“
  • 2 Badestellen wurden als „ausreichend“ eingestuft und sind in der Karte gelb gekennzeichnet
  • 2 weitere Badestellen wurden vorübergehend mit „mangelhaft“ bewertet
  • 7 Badestellen erhielten für 2025 keine Bewertung (schwarzer Punkt), weil die Badestellen während der letzten Saison entweder saniert, abgemeldet oder für eine Bewertung noch nicht ausreichend beprobt waren.

Interaktive Gewässerkarte

Aktuelle Informationen zur Wasserqualität stehen über die interaktive Badegewässerkarte des Landes www.badegewaesserkarte.landbw.de zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können sich dort online über ihre Badestelle informieren oder sich bei Gemeinden und Gesundheitsämtern erkundigen.

Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab. Abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen sind Flüsse in Baden-Württemberg nicht zum Baden geeignet und werden nicht amtlich überwacht. Verunreinigungen können deshalb dort nicht zuverlässig ausgeschlossen werden. „Wer sicher baden will, sollte einen ausgewiesenen Badesee nutzen“, sagte der Minister.

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Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen https://www.die-neue-welle.de/was-autofahrer-zur-speedweek-im-suedwesten-wissen-muessen-1944402/ Sun, 02 Aug 2026 10:30:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1944402

Was ist die Speedweek?

Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL europaweit abgestimmte Aktion. Jedes Jahr im April und im August finden dabei solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands strenger überwacht. Die Speedweek jetzt geht von Montag bis Sonntag (3.-9. August).

Was passiert im Südwesten?

Die Polizei überwacht laut dem Innenministerium landesweit mit mobilen und stationären Kontrollen verstärkt die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Die Ergebnisse aus Baden-Württemberg liegen voraussichtlich am 12. August vor, wie eine Sprecherin sagte.

Bei der europaweit abgestimmten Geschwindigkeitskontrollwoche vom 13. bis zum 19. April wurden in Baden-Württemberg demnach 58.347 Verstöße festgestellt. Davon wurde in 9.775 Fällen die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 Kilometern pro Stunde überschritten.

Wo soll geblitzt werden?

Dazu äußerte sich das Innenministerium nicht. Die regionalen Polizeipräsidien legten die Kontrollorte selbst fest aufgrund von Erfahrungswerten. «Eine landesweite Erhebung der Kontrollörtlichkeiten erfolgt nicht.»

Laut ADAC soll sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden. Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage – vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen – aufgestellt werden. Da es sich bei der Speedweek um eine europaweite Aktion handle, sollten Autofahrer auch im Ausland sowie in den Nachbarbundesländern verstärkt auf Blitzer achten.

An der Speedweek im August nehmen laut ADAC alle Bundesländer außer Bayern, Sachsen und Saarland teil. «Nur wenige Bundesländer und Kommunen geben kurz vor der Speedweek bekannt, an welchen Orten und zu welcher Zeit verstärkt geblitzt wird. Allerdings sind weitere Überraschungs-Blitzer hier nicht ausgeschlossen», heißt es auf der Homepage des Vereins.

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Ab ins Wasser: Das sind die beliebtesten Freibäder der Region https://www.die-neue-welle.de/ab-ins-wasser-das-sind-die-beliebtesten-freibaeder-der-region-1944012/ Sat, 01 Aug 2026 06:13:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1944012

Region (dk) - Die Sommerferien sind gestartet, die Temperaturen steigen. Da zieht es viele von euch wieder in die Freibäder der Region. Wo sich ein Sprung ins kühle Wasser besonders lohnt, zeigt unsere Übersicht mit euren Favoriten.

Diese zehn Freibäder waren im Finale

Im vergangenen Sommer haben wir von der neuen welle nach dem besten Freibad in Baden, Württemberg und der Südpfalz gesucht. Diese zehn Bäder schafften es in die Auswahl:

  1. Waldfreibad Bad Herrenalb

  2. Rheinstrandbad Rappenwört in Karlsruhe

  3. Freibad Loßburg

  4. Schlossbad Remchingen

  5. Bernsteinbad Sulzbach

  6. Paul-Kieselmann-Bad Knittlingen

  7. Nachtwächterbad Höfen

  8. Freibad Malsch

  9. Waldseebad Gaggenau

  10. Badepark Wörth am Rhein

Waldfreibad Bad Herrenalb holt den Sieg

Den ersten Platz sicherte sich das Waldfreibad in Bad Herrenalb. 47 Prozent aller Stimmen entfielen auf das Freibad im Nordschwarzwald.

Aber natürlich habt ihr uns noch weitaus mehr Bäder vorgeschlagen. Auf unserer Karte findet Ihr deshalb noch viele weitere Freibäder aus der gesamten Region. So könnt Ihr schnell sehen, welches Bad in Eurer Nähe liegt und wo sich der nächste Sprung ins kühle Wasser anbietet.

Karlsruhe gehört bundesweit zur Freibad-Spitze

Auch in einem bundesweiten Freibad-Ranking konnte die Region überzeugen. Karlsruhe belegte 2026 den dritten Platz unter den besten Freibad-Städten Deutschlands und war damit die bestplatzierte Stadt aus Baden-Württemberg.

Für das Ranking wurden mehr als 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern ausgewertet. Die fünf berücksichtigten Karlsruher Bäder kamen im Durchschnitt auf 4,44 Sterne.

Besonders gut schnitt das Freibad Wölfle in Wolfartsweier ab. Mit 4,6 Sternen landete es bundesweit auf Platz acht der Einzelwertung. Auch das Rheinstrandbad Rappenwört und das Turmbergbad trugen zum guten Karlsruher Ergebnis bei.

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Nach Badeunfall in Waldbronn: Staatsanwaltschaft ermittelt https://www.die-neue-welle.de/nach-badeunfall-in-waldbronn-staatsanwaltschaft-ermittelt-1944150/ Thu, 30 Jul 2026 14:50:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1944150 Badeunfall im Freibad Waldbronn-Reichenbach gibt es neue Erkenntnisse: Ein technisches Gutachten kommt laut Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass die Ansauggeschwindigkeit einer Pumpe zu hoch gewesen sein soll. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen weiter.

Ermittlungen richten sich gegen Unbekannt

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt weiterhin wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Das Verfahren richtet sich derzeit gegen Unbekannt. Bei dem Unfall war ein neunjähriges Mädchen im Schwimmerbecken mit den Haaren in eine Öffnung geraten und unter Wasser gezogen worden. Aufsichtspersonen und Badegäste befreiten das bewusstlose Kind. Es musste anschließend wiederbelebt werden.

Gutachten untersucht Pumpe und Entnahmestelle

Im Rahmen der Ermittlungen ließ die Staatsanwaltschaft ein technisches Gutachten erstellen. Dieses liegt inzwischen vor und wird derzeit ausgewertet. Untersucht wurden die Messwasserentnahmestelle im Schwimmbecken, in die die Haare des Mädchens eingesogen worden sein sollen, sowie die dazugehörige Ansaugpumpe im Technikraum des Freibads.

Ansauggeschwindigkeit soll deutlich zu hoch gewesen sein

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Geschwindigkeit der Ansaugpumpe deutlich über dem zulässigen Wert gelegen haben soll. Auch die Öffnung der Messwasserentnahmestelle soll nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprochen haben. Demnach sei sie deutlich größer gewesen als zulässig. Durch das Zusammenspiel beider Umstände soll ein Vakuum entstanden sein. Dessen Kraft habe es dem Mädchen unmöglich gemacht, sich selbst zu befreien.

Polizei sucht technisch Verantwortliche

Die Polizei soll nun klären, welche Personen technisch für die Anlage verantwortlich waren. Dafür befindet sich die Ermittlungsakte derzeit bei der zuständigen Polizeidienststelle. Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden können, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch nicht absehbar.]]>
Amazon investiert mehr als 300 Millionen Euro in Pforzheim https://www.die-neue-welle.de/amazon-investiert-mehr-als-300-millionen-euro-in-pforzheim-1943610/ Thu, 30 Jul 2026 04:00:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1943610

Pforzheim (dpa/tk) – Amazon verdoppelt seine Mitarbeiterzahl am Standort und setzt auf Transportroboter. Was das für die Region und die Jobs bedeutet.

Ausbau und Veränderungen

Der Online-Handelsriese Amazon wird seinen Standort in Pforzheim deutlich erweitern, das Personal dort bis Ende 2029 mehr als verdoppeln und über 300 Millionen Euro investieren. Nach Worten eines Konzernsprechers geht damit auch eine Veränderung des Standorttyps einher: Statt wie bisher mittelgroße Artikel wie etwa Windelpackungen oder Spielkonsolen zu lagern, werden dort künftig kleine bis mittlere Artikel bereitgestellt – vom USB-Stick bis hin zum Bügeleisen, wie der Sprecher sagte.

Transportroboter und Platz für rund 20.000 Artikel

Nach dem Umbau werde Platz sein für rund 20.000 dieser Artikel. Hunderte Transportroboter bringen dann mobile Regale zu den Mitarbeitenden und ersparten diesen somit Laufwege. «Wir wollen ein guter Nachbar in der Region sein – mit attraktiven Arbeitsplätzen, Perspektive für Mitarbeitende und Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort», so der Sprecher weiter. Bislang arbeiteten am Standort über 1.000 Menschen. Die Zahl soll in den nächsten drei Jahren auf deutlich mehr als 2.000 Mitarbeitende aufgestockt werden. Während der Umbauzeit bleiben den Angaben zufolge alle bisherigen Arbeitsplätze bestehen.

OB Boch: „Starkes Bekenntnis“

Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) nannte die Investition ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort seiner Stadt. «In keiner anderen Kommune in Baden-Württemberg sind in den letzten Jahren derart hohe ausländische Direktinvestitionen geflossen, die auch tatsächlich baulich am Standort in Wert gesetzt wurden», sagte er. Amazon betreibt in Baden-Württemberg eigenen Angaben zufolge zehn Standorte mit derzeit 3.000 Beschäftigten.
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