Top-News – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 06 Nov 2026 15:32:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Weihnachten im Schuhkarton startet: So könnt ihr Kindern eine Freude machen https://www.die-neue-welle.de/weihnachten-im-schuhkarton-startet-so-koennt-ihr-kindern-eine-freude-machen-1996227/ Sat, 07 Nov 2026 04:39:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996227 Südwesten (pm/svs) – Ein Schuhkarton voller Geschenke kann für ein Kind etwas ganz Besonderes sein. Vom 9. bis 16. November 2026 läuft wieder die Abgabewoche der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Dabei können Menschen liebevoll gepackte Geschenke für Kinder unter schwierigen Lebensbedingungen abgeben. In diesem Jahr feiert die Aktion außerdem ihr 30-jähriges Bestehen im deutschsprachigen Raum.

Mit einem Schuhkarton Weihnachtsfreude verschenken

Spielzeug, Stifte, warme Kleidung oder Hygieneartikel: Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ werden einfache Schuhkartons zu ganz persönlichen Weihnachtsgeschenken. Die Idee dahinter ist, Kindern, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen, eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie wertvoll sind.

Die christliche Geschenkaktion gibt es mittlerweile seit 30 Jahren im deutschsprachigen Raum. Allein im vergangenen Jahr wurden hier mehr als 275.000 Schuhkartons gepackt. Weltweit konnten 2025 sogar über zwölf Millionen Kinder beschenkt werden. Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder zahlreiche Familien, Schulen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen.

So könnt ihr bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mitmachen

Wer selbst einen Schuhkarton packen möchte, braucht dafür nur wenige Dinge. Wichtig ist, dass ausschließlich neue Geschenke in den Karton kommen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Spielzeug

  • Schulmaterialien wie Stifte oder Hefte

  • Kleidung

  • Hygieneartikel

Anschließend wird der Karton liebevoll verpackt und bei einer der zahlreichen Abgabestellen abgegeben – die findet ihr hier.

Die Abgabewoche läuft vom 9. bis einschließlich 16. November 2026.

Keine Zeit zum Packen? Mitmachen geht auch online

Wer keinen Schuhkarton selbst zusammenstellen kann, hat trotzdem die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen.

Über die Website www.online-packen.org könnt ihr mit wenigen Klicks ein persönliches Geschenk online zusammenstellen. Dieses wird anschließend gepackt und für ein Kind auf die Reise geschickt.

Was steckt hinter „Weihnachten im Schuhkarton“?

Organisiert wird die internationale Geschenkaktion von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse.

Die Geschenke werden in den Empfängerländern über lokale christliche Partnergemeinden verschiedener Konfessionen verteilt. Diese kennen die Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Familien vor Ort.

Bei den Geschenkverteilungen werden die Kinder zu Weihnachtsfeiern eingeladen, bei denen auch die christliche Weihnachtsbotschaft vermittelt wird. Die Geschenke werden dabei bedingungslos überreicht.

Zusätzlich können Kinder mit Zustimmung ihrer Eltern freiwillig an einem Kinderbibelkurs teilnehmen. Teilweise begleiten die Partnergemeinden die Familien auch über die Geschenkaktion hinaus.

30 Jahre Weihnachtsfreude für Kinder

Seit drei Jahrzehnten engagieren sich Menschen im deutschsprachigen Raum für „Weihnachten im Schuhkarton“. Dabei geht es nicht in erster Linie um materielle Hilfe, sondern um die Freude, ein persönlich ausgewähltes Geschenk zu bekommen. Denn viele der beschenkten Kinder haben zuvor noch nie etwas Neues oder ein eigenes Geschenk erhalten. Wer in diesem Jahr mitmachen möchte, kann seinen Schuhkarton zwischen dem 9. und 16. November 2026 bei einer teilnehmenden Abgabestelle vorbeibringen oder direkt online ein Geschenk zusammenstellen.

 

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Sanierung des Karlsruher Staatstheaters wird 200 Millionen Euro teurer https://www.die-neue-welle.de/sanierung-des-karlsruher-staatstheaters-wird-200-millionen-euro-teurer-1996440/ Fri, 06 Nov 2026 15:32:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996440 Karlsruhe (dpa/dk) – Die Sanierung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe wird deutlich teurer als geplant. Statt der bisher kalkulierten Kosten müssen Stadt und Land inzwischen mit rund 764 Millionen Euro rechnen. Das sind etwa 200 Millionen Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür sind unter anderem stark gestiegene Baupreise. Bis das Großprojekt vollständig abgeschlossen ist, wird es außerdem noch einige Jahre dauern.

Kosten für Staatstheater steigen auf 764 Millionen Euro

Die Erweiterung und Sanierung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe wird deutlich mehr Geld kosten als bisher angenommen.

Wie die Stadt Karlsruhe sowie das baden-württembergische Kunst- und Finanzministerium gemeinsam mitgeteilt haben, liegen die erwarteten Gesamtkosten inzwischen bei rund 764 Millionen Euro.

Das entspricht Mehrkosten von etwa 200 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung.

Die Finanzierung teilen sich das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe zu gleichen Teilen. Damit entfallen nach der aktuellen Kostenplanung jeweils rund 382 Millionen Euro auf Stadt und Land.

Warum wird die Sanierung so viel teurer?

Für die deutliche Kostensteigerung nennen die Verantwortlichen mehrere Gründe.

Vor allem die stark gestiegenen Baupreise treiben die Ausgaben nach oben. Hinzu kommen zusätzliche Planungsleistungen sowie notwendige provisorische Lösungen während der Bauarbeiten.

Auch die verschiedenen Zwischenbauzustände, die während der umfangreichen Sanierung erforderlich sind, verursachen zusätzliche Kosten.

Bauarbeiten sollen bis 2034 dauern

Die Planungen für die Modernisierung des Badischen Staatstheaters laufen bereits seit vielen Jahren.

Schon 2014 wurden mit einem Planungswettbewerb die ersten Weichen für das Großprojekt gestellt. Im Jahr 2022 haben schließlich die Bauarbeiten begonnen.

Vollständig abgeschlossen sein soll die Sanierung erst 2034.

Damit wird das Staatstheater über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren umgebaut, saniert und erweitert.

Staatstheater soll fit für die Zukunft werden

Nach mehr als 50 Jahren Nutzung müssen die Gebäude des Badischen Staatstheaters umfassend modernisiert werden.

Ziel der Sanierung ist es, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und die Spielbedingungen des Theaters zu verbessern.

Außerdem sollen die Gebäude an aktuelle Arbeitsschutzstandards angepasst und die betrieblichen Abläufe optimiert werden.

Durch die Erweiterung und Modernisierung soll das Badische Staatstheater langfristig für die Zukunft aufgestellt werden.

Bis dahin bleibt die Sanierung eines der großen Bauprojekte in Karlsruhe – mit inzwischen deutlich höheren Kosten als ursprünglich vorgesehen.

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EnBW erhöht Strom- und Gaspreise ab 2027: So viel mehr müssen Kunden zahlen https://www.die-neue-welle.de/enbw-erhoeht-strom-und-gaspreise-ab-2027-so-viel-mehr-muessen-kunden-zahlen-1995921/ Fri, 06 Nov 2026 09:34:57 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1995921 Karlsruhe (dpa/svs) – Auf viele Haushalte in Baden-Württemberg kommen höhere Energiekosten zu. Der Energieversorger EnBW erhöht zum 1. Januar 2027 die Preise für Strom und Gas. Besonders beim Gas müssen Kunden mit deutlich höheren Rechnungen rechnen. Doch wie viel teurer wird es konkret?

Strom wird um 3,3 Prozent teurer

Wer bei EnBW Strom in der Grund- oder Ersatzversorgung bezieht, muss ab Januar 2027 mehr bezahlen. Der Strompreis steigt um 3,3 Prozent.

Für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden bedeutet das:

  • Neue monatliche Kosten: 106 Euro

  • Mehrkosten pro Monat: 3,40 Euro

  • Neuer Grundpreis: 17,06 Euro im Monat

  • Neuer Arbeitspreis: 36,70 Cent pro Kilowattstunde

Auf das gesamte Jahr gerechnet sind das rund 41 Euro zusätzliche Stromkosten.

Gaspreise steigen noch deutlicher

Noch stärker fällt die Preiserhöhung beim Gas aus. Hier hebt EnBW die Preise in der Grund- und Ersatzversorgung um 8,4 Prozent an.

Ein Musterhaushalt mit einer Wohnfläche von 150 bis 180 Quadratmetern und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden muss künftig mit folgenden Kosten rechnen:

  • Neue monatliche Kosten: 231 Euro

  • Mehrkosten pro Monat: 17,93 Euro

  • Neuer Grundpreis: 11,29 Euro im Monat

  • Neuer Arbeitspreis: 13,17 Cent pro Kilowattstunde

Damit steigen die Gaskosten um rund 215 Euro im Jahr.

Warum erhöht EnBW die Preise?

Als Gründe für die Preiserhöhungen nennt der Energieversorger gestiegene staatliche Abgaben, höhere Netzentgelte und zusätzliche Beschaffungskosten. Beim Strom sind vor allem die staatlich regulierten Abgaben, Umlagen und Steuern gestiegen – laut EnBW um insgesamt rund 23 Prozent. Dazu zählen unter anderem die Offshore-Umlage und der Aufschlag für die besondere Netznutzung.

Nach Angaben des Unternehmens kann EnBW weniger als die Hälfte des Strompreises über die eigene Strombeschaffung beeinflussen. Beim Gas spielen vor allem höhere Netzentgelte und gestiegene Beschaffungskosten an den Energiemärkten eine Rolle.

Auch deutschlandweit steigen die Netzentgelte

Nicht nur EnBW-Kunden sind von steigenden Kosten betroffen. Laut Berechnungen des Vergleichsportals Verivox müssen private Haushalte in Deutschland 2027 mit leicht steigenden Netzentgelten für Strom und Gas rechnen.

Die Netzentgelte machen beim Strom etwa ein Viertel des Gesamtpreises aus. Beim Gas liegt der Anteil laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bei rund einem Fünftel. Mit diesen Gebühren wird unter anderem der Ausbau der Stromnetze finanziert.

Ab wann gelten die neuen Preise?

Die neuen Strom- und Gaspreise von EnBW gelten ab dem 1. Januar 2027 für Kunden in der Grund- und Ersatzversorgung.Wer sowohl Strom als auch Gas von EnBW zu den genannten Konditionen bezieht und den jeweiligen Musterverbrauch hat, muss zusammen mit rund 256 Euro Mehrkosten pro Jahr rechnen.

 

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«Beispiellose Ausbreitung»: Sommerhitze nutzt der Tigermücke https://www.die-neue-welle.de/beispiellose-ausbreitung-sommerhitze-nutzt-der-tigermuecke-1996056/ Fri, 06 Nov 2026 07:44:40 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996056
Der extrem trockene Sommer hat den Menschen am Oberrhein eine ungewöhnlich ruhige Saison fast ohne heimische Stechmücken beschert. Jedoch habe die Asiatische Tigermücke die Hitze für eine beispiellose Ausbreitung in der Region genutzt, teilte die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) in ihrer Bilanz mit. In der Kabs arbeiten Kommunen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.

Niedrigwasser legt Brutstätten trocken

«Was die Belästigung durch heimische Auwaldstechmücken anbelangt, hatten Menschen der Oberrheinregion ein sehr ruhiges Jahr», sagte eine Kabs-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Trockenheit habe zu Rekordwerten an Niedrigwasserständen gesorgt. «Selbst jetzt im November hat sich der Oberrhein noch nicht erholt. Möglicherweise werden die Folgen bis zur nächsten Stechmückensaison spürbare Auswirkungen haben – die Brutstätten der Sumpfwaldstechmücken werden insbesondere vom Grundwasserspiegel in Bruchwäldern beeinflusst.»

«Von Meldungen regelrecht überschwemmt»

Anders sehe es für die Tigermücke aus. «Sie profitierte massiv von den heißen Sommertemperaturen, dem frühen Beginn der Sommertage und der langen Wärme bis in den späten September hinein», erklärte die Sprecherin. Der ehemalige Exot brüte im Siedlungsraum und finde sogar bei größter Trockenheit noch kleine Restmengen Wasser. «Unterirdische Wasseransammlungen oder durch künstliche Bewässerung gefüllte Gefäße gaben ihr auch bei wochenlang fehlendem Regen ausreichend Brutmöglichkeiten.»

Ab August seien die Stechmückenjäger mit Sitz in Speyer «von Tigermückenmeldungen regelrecht überschwemmt» worden, schilderte die Sprecherin. «Die Tigermücke war dieses Jahr für viele Menschen der Oberrheinregion ein enormes Problem. Die Nachweise, insbesondere in urbanen Ballungsräumen und Großstädten, nahmen massiv zu.»

So viele wie nie zuvor, so früh wie nie zuvor

Aus 62 Kommunen im Südwesten habe es in diesem Jahr Erstfunde gegeben. «So viele wie nie zuvor. Der Rekord lag bisher bei 58 in 2023, im vergangenen Jahr waren es nur 35 neue. Aus offiziell 272 Kommunen liegen nun Nachweise vor. Berechnungen zufolge konnte dieses Jahr eine sechste Tigermücken-Generation in der zweiten Septemberhälfte ausfliegen – so früh wie nie zuvor.»

Tigermückenweibchen könnten bis zu sechs Wochen leben. «Bis in den November hinein wird es also noch einzelne Exemplare geben. Dieses Jahr wird jedoch eine große Menge Eier überwintern», sagte die Sprecherin. Sie appellierte, Wassergefäßen im Außengelände gewissenhaft zu reinigen. «So können wir aktiv gegensteuern.» Die tagaktive Tigermücke gilt als potenzieller Krankheitsüberträger und im Stechverhalten als sehr aggressiv.

Wie die Experten arbeiten

Die Arbeit der Kabs – einem als gemeinnützig anerkannten Verein – ist aufwendig: Am Boden schlagen sich die Experten durch dichtes Unterholz, viele Brutstätten werden aus der Luft behandelt. Von einem Helikopter aus verteilt die Kabs dann den Wirkstoff Bti gegen Larven.

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Eisbär MiKa verlässt Karlsruher Zoo: Fans enttäuscht über plötzlichen Abschied https://www.die-neue-welle.de/eisbaer-mika-verlaesst-karlsruher-zoo-fans-enttaeuscht-ueber-ploetzlichen-abschied-1995744/ Thu, 05 Nov 2026 08:34:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1995744 Karlsruhe (pm/dk) – Damit hatten viele Zoobesucher so schnell nicht gerechnet: Eisbär MiKa hat den Zoo Karlsruhe verlassen und ist in den tschechischen Zoo Brno umgezogen. Dass der Publikumsliebling irgendwann in einen anderen Zoo wechseln würde, war schon länger bekannt. Doch der Abschied kam überraschend und ohne vorherige Ankündigung. In den sozialen Medien zeigen sich viele Fans traurig und verärgert.

Eisbär MiKa ist nicht mehr im Karlsruher Zoo

Der Karlsruher Zoo hat auf Facebook bekannt gegeben, dass Eisbär MiKa am frühen Morgen die Stadt verlassen hat. Der erst zwei Jahre alte Eisbär wird künftig im tschechischen Zoo Brno leben.

Der Umzug wurde vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) empfohlen. Dieses koordiniert unter anderem, welche Tiere in europäischen Zoos zusammenleben und welche Tiere für die Zucht infrage kommen.

Dass MiKa Karlsruhe eines Tages verlassen muss, war bereits bekannt. Schließlich werden junge Eisbären mit zunehmendem Alter selbstständiger und können in andere zoologische Einrichtungen wechseln.

Überraschend kam für viele Besucher allerdings der Zeitpunkt. Denn vor der Bekanntgabe auf Facebook hatte der Zoo keinen konkreten Abschiedstermin öffentlich angekündigt.

Noch am Montag, 2. November, hatte MiKa seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Nur wenige Tage später ist er nun nicht mehr im Karlsruher Zoo zu sehen.

Fans sind traurig und wütend über den überraschenden Abschied

Unter dem Facebook-Beitrag des Zoos sammeln sich zahlreiche enttäuschte Kommentare. Viele Besucher hätten MiKa gerne noch einmal gesehen und sich persönlich von ihm verabschiedet.

Ein Nutzer schreibt:

„Also ich finde es sehr schade, erst hieß es er wird vorbereitet und man wisse noch nicht wohin und plötzlich ist er in der Kiste und wird weg gebracht. So können die Kinder sich nicht mehr verabschieden. Richtig schade !“

Auch andere Besucher zeigen sich überrascht, wie schnell der Umzug stattgefunden hat.

„Jetzt so schnell ? Traurig dass die Besucher die ihn von Anfang an begleiten nicht mal Abschied nehmen konnten ? Und er und seine Mama waren doch noch ein Herz und eine Seele weg gestoßen wurde er doch noch gar nicht wie geht es den Beiden jetzt? 😢“

Ein weiterer Kommentar bringt die Enttäuschung auf den Punkt:

„Na toll, kann man das nicht etwas früher bekannt geben? Schade, ich wäre morgen gekommen – das erübrigt sich jetzt…“

Vor allem die fehlende Möglichkeit, sich noch einmal von MiKa zu verabschieden, sorgt bei vielen Fans für Unverständnis.

Zoo Karlsruhe: Abschied fällt auch den Mitarbeitern schwer

Auch für die Verantwortlichen im Zoo Karlsruhe ist der Abschied von MiKa ein emotionaler Moment.

Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt erklärt:

„MiKa steht für einen besonderen Erfolg, der mich sehr bewegt. Nach so vielen Jahren gab es wieder Eisbärennachwuchs in Karlsruhe, und wir durften seine Entwicklung von den ersten Tagen an begleiten.“

Gleichzeitig sei der Umzug ein wichtiger Schritt für die langfristige Erhaltungszucht der Eisbären.

Auch Kuratorin Claudia Vollhardt betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei.

„Auch uns im Zoo fällt der Abschied von einem so besonderen Tier schwer. Dennoch freuen wir uns sehr, dass MiKa in eine so gute Einrichtung umziehen darf. Der Zoo Brno verfügt über zwei sehr gute und große Eisbärenanlagen und bietet ihm damit beste Voraussetzungen für diesen nächsten Lebensabschnitt“

MiKa bekommt einen neuen Gefährten in Tschechien

Im Zoo Brno leben aktuell fünf Eisbärenweibchen. Zwei von ihnen, Anna und Elsa, sollen im kommenden Jahr in den Zoo Berlin wechseln.

Die beiden Eisbärinnen Nivi und Anori wurden 2021 in Dänemark geboren. Die älteste Bewohnerin ist Kora, die bereits 1998 in Sankt Petersburg zur Welt kam.

Für MiKa ist außerdem ein weiterer Neuzugang geplant: Ein zweites junges Eisbärenmännchen, ungefähr in seinem Alter, soll ebenfalls nach Brno ziehen.

Die beiden jungen Männchen sollen zunächst gemeinsam in einer sogenannten Junggesellengruppe leben. Erst wenn sie geschlechtsreif sind, kommen sie für die Zucht infrage.

Von der schwierigen Geburt zum Publikumsliebling

MiKas Geschichte begann am 2. November 2024. Damals brachte Eisbärin Nuka im Karlsruher Zoo zwei Jungtiere zur Welt.

Die Geburt verlief anders als erwartet. Nuka brachte ihre Jungen nicht im geschützten Innenbereich, sondern in einer Halbhöhle auf der Außenanlage zur Welt.

Die Überlebenschancen wurden zunächst als sehr gering eingeschätzt. Schon nach wenigen Tagen war nur noch ein Jungtier zu hören. Das zweite Jungtier überlebte vermutlich bereits den ersten Tag nicht.

Erst im Januar 2025 konnte der überlebende Nachwuchs erstmals wieder gesehen und fotografiert werden.

Anfang Februar bestätigte eine tierärztliche Untersuchung schließlich, dass es sich um ein gesundes und kräftiges Männchen handelte.

Ab März durften auch Zoobesucher den kleinen Eisbären unter besonderen Schutzmaßnahmen beobachten.

In den folgenden Monaten wurde MiKa immer selbstständiger. Er erkundete die Anlagen, schwamm, spielte und entwickelte sich zu einem stattlichen jungen Eisbären.

An seinem zweiten Geburtstag brachte MiKa bereits 257 Kilogramm auf die Waage. Damit war er sogar 17 Kilogramm schwerer als seine Mutter Nuka.

Warum musste MiKa Karlsruhe verlassen?

Hinter dem Umzug steckt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm der Europäischen Zoovereinigung EAZA.

Das Programm soll langfristig dafür sorgen, dass Eisbären in europäischen Zoos eine möglichst große genetische Vielfalt behalten.

Dafür wird koordiniert, welche Tiere in welchen Zoos leben und welche Eisbären später miteinander Nachwuchs bekommen sollen.

Mit zwei Jahren ist MiKa nach Einschätzung des Programms alt genug für einen Umzug. Laut Zoo hatte auch der natürliche Ablösungsprozess zwischen MiKa und seiner Mutter Nuka bereits begonnen.

Der Umzug nach Brno ist damit Teil einer langfristigen Planung für die Erhaltungszucht.

Eisbären gelten als gefährdet

Eisbären werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft. Besonders der Klimawandel und das schwindende Meereis in der Arktis bedrohen ihren natürlichen Lebensraum.

Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich deshalb an internationalen Artenschutzprogrammen und unterstützt unter anderem die Organisation Polar Bears International, die sich für den Schutz wildlebender Eisbären einsetzt.

Auch die koordinierte Zucht in Zoos soll dazu beitragen, die Tierart langfristig zu erhalten.

Für den Zoo Karlsruhe ist MiKas Umzug deshalb ein wichtiger Schritt. Für viele Besucher bleibt es trotzdem ein trauriger Abschied, der deutlich früher kam, als sie erwartet hatten.

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Kokain in unserer Region: Polizei beobachtet deutlichen Anstieg https://www.die-neue-welle.de/kokain-in-unserer-region-polizei-beobachtet-deutlichen-anstieg-1994781/ Thu, 05 Nov 2026 04:36:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1994781

Karlsruhe/Pforzheim (dk) – Kokain ist längst nicht mehr nur in Großstädten ein Thema. Auch in Karlsruhe, Pforzheim und der ganzen Region spielt die Droge eine immer größere Rolle. Die Polizei beobachtet einen steigenden Konsum. Gleichzeitig nimmt die Zahl der registrierten Straftaten rund um Kokain in Baden-Württemberg deutlich zu.

Immer mehr Kokain-Fälle in Baden-Württemberg

Die Zahlen des Innenministeriums zeigen einen deutlichen Anstieg der Kokain-Kriminalität. Während im Jahr 2021 landesweit noch 1.574 Straftaten wegen des Besitzes oder Erwerbs von Kokain registriert wurden, waren es 2025 bereits 2.634 Fälle.

Das entspricht einem Anstieg von rund 67 Prozent innerhalb von fünf Jahren.

Auch beim illegalen Handel mit Kokain ist die Entwicklung deutlich: Hier stieg die Zahl der registrierten Straftaten von 713 im Jahr 2021 auf 1.085 im Jahr 2025. Das ist ein Plus von rund 52 Prozent.

Die Zahlen zeigen allerdings nur die Straftaten, die der Polizei tatsächlich bekannt geworden sind. Wie viele Menschen Kokain konsumieren, lässt sich daraus nicht direkt ablesen.

Auch in Karlsruhe und Pforzheim geht der Trend nach oben

Nicht nur landesweit, sondern auch in unserer Region beobachtet die Polizei eine zunehmende Verbreitung von Kokain.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe bestätigt auf Anfrage, dass die registrierten Straftaten rund um den Besitz und Erwerb von Kokain in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben.

Auch die Polizei in Pforzheim spricht von einem steigenden Trend. Dabei spielen nach ihrer Einschätzung unter anderem die gute Qualität und die vergleichsweise günstigen Preise der Droge eine Rolle.

Warum wird immer mehr Kokain konsumiert?

Die Polizei Karlsruhe nennt mehrere mögliche Gründe für den zunehmenden Konsum.

Ein wichtiger Faktor ist die Verfügbarkeit. Kokain ist nach Einschätzung der Polizei mittlerweile bundesweit stark verbreitet. Gleichzeitig sind die Preise gesunken.

Hinzu kommt die Wirkung der Droge: Kokain kann kurzfristig euphorisierend und antriebssteigernd wirken. Außerdem werde es teilweise als Lifestyle-Droge wahrgenommen.

Auch eine möglicherweise gesunkene Hemmschwelle durch die öffentlichen Debatten über die Legalisierung von Drogen könnte nach Einschätzung der Polizei eine Rolle spielen.

Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher

Die offiziellen Zahlen zeigen allerdings nur einen Teil des Problems. Denn längst nicht jeder Kokainkonsum und jeder illegale Handel wird von der Polizei entdeckt.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe weist ausdrücklich darauf hin, dass die Dunkelziffer bei der Rauschgiftkriminalität sehr hoch ist.

Außerdem hängen die registrierten Fallzahlen unter anderem davon ab, wie viele Polizeikontrollen stattfinden, wie viel Personal eingesetzt wird und ob größere Ermittlungsverfahren laufen.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik allein kann deshalb nicht zeigen, wie viele Menschen tatsächlich Kokain konsumieren.

Zusammen mit sichergestellten Drogenmengen, polizeilichen Beobachtungen und Aussagen von Suchtberatungsstellen sieht die Polizei allerdings deutliche Hinweise auf einen gestiegenen Kokainkonsum.

Welche Strafen drohen bei Kokainbesitz und Drogenhandel?

Wer mit Kokain erwischt wird, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Zwar ist der reine Konsum nicht unmittelbar strafbar, allerdings setzt dieser normalerweise voraus, dass die Droge zuvor erworben oder besessen wurde. Und das ist strafbar.

Welche Strafe droht, hängt vom jeweiligen Fall ab. Eine Rolle spielen beispielsweise die Menge des Kokains, mögliche Vorstrafen, die Schwere der Tat und die persönliche Situation des Beschuldigten.

Zusätzlich können Konsequenzen für den Führerschein entstehen. Die Fahrerlaubnisbehörde kann prüfen, ob die betroffene Person körperlich und persönlich geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen.

Wie geht die Polizei gegen den Kokainhandel vor?

Die Polizei setzt bei der Bekämpfung des Drogenhandels auf verschiedene Maßnahmen.

An bekannten Treffpunkten und in bestimmten Bereichen finden regelmäßig offene Kontrollen statt. Damit möchte die Polizei die Drogenszene eindämmen und Präsenz zeigen.

Daneben gibt es verdeckte Ermittlungen. Dazu gehören beispielsweise Observationen und Überwachungsmaßnahmen an bekannten Drogenumschlagplätzen oder gegen verdächtige Personen.

Auch die Zusammenarbeit über Landes- und Staatsgrenzen hinweg spielt eine wichtige Rolle. Wegen der geografischen Lage Baden-Württembergs tauschen sich die Sicherheitsbehörden regelmäßig mit den Nachbarländern aus.

Neben der Strafverfolgung setzt die Polizei außerdem auf Prävention und Aufklärung über die Gefahren von Kokain.

Was tun, wenn man einen Drogendeal beobachtet?

Wer einen möglichen Drogendeal oder eine andere Straftat beobachtet, sollte sich laut Polizei möglichst zeitnah bei den Beamten melden.

Hilfreich sind dabei genaue Angaben zum Ort, zum Ablauf und eine Beschreibung der beteiligten Personen.

Wichtig ist allerdings, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen oder eigenständig einzugreifen.

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Gold-Diebstahl im Enzkreis bei «Aktenzeichen XY» https://www.die-neue-welle.de/gold-diebstahl-im-enzkreis-bei-aktenzeichen-xy-1994505/ Wed, 04 Nov 2026 03:14:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1994505
Mehr als anderthalb Jahre nach einem bewaffneten Überfall auf eine Gold-Transportfirma in Mühlacker greift die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» die Tat auf. In der Ausgabe an diesem Mittwoch (20.15 Uhr) mit Moderator Rudi Cerne sucht die Kriminalpolizei sowohl die Täter als auch einen möglichen Zeugen.

Was die Ermittler über den Fall wissen

Mehrere Maskierte hatten den Angaben zufolge am 27. März 2025 das Sicherheitssystem des streng gesicherten und videoüberwachten Firmengeländes teilweise außer Kraft gesetzt. «Sie erbeuteten Goldbarren, Bruchgold und wertvolle Schmuckstücke.» Die Polizei hatte damals berichtet, die Beute habe einen Wert von mehreren Hunderttausend Euro.

«Die Ermittler vermuten, dass die Täter über Insiderwissen verfügen und den Überfall gezielt vorbereitet haben», heißt es in den Angaben zur Sendung. Am Tatort habe einer der Täter DNA-Spuren hinterlassen, die zu Funden bei mehreren Straftaten in Österreich und Frankreich passten. Die Identität des Mannes sei jedoch weiterhin unbekannt.

Die Täter flüchteten laut der Mitteilung vermutlich mit einem weißen Transporter. Die Nummernschilder seien ein Jahr vor dem Überfall gestohlen worden.

Wer außerdem gesucht wird

Die Kripo suche zudem nach einem Passanten, der während der Tat am Firmengelände vorbeiging und wichtige Beobachtungen gemacht haben könnte. «Auch die geraubten Schmuckstücke könnten weitere Hinweise auf die Täter liefern», hieß es.

Die Polizei hatte seinerzeit auch mitgeteilt, die Täter hätten einen Mitarbeiter mit Reizgas besprüht. Dieser sei dadurch leicht verletzt worden. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber endete erfolglos.

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PUR spielt bei den Schlosslichtspielen Karlsruhe 2027 https://www.die-neue-welle.de/pur-spielt-bei-den-schlosslichtspielen-karlsruhe-2027-1994205/ Wed, 04 Nov 2026 03:10:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1994205 Karlsruhe (pm/tk) – Deutschlands erfolgreichste Popband kommt am 6. August 2027 auf den Karlsruher Schlossplatz: PUR spielt zur Eröffnung des SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festivals. Vor der imposanten Kulisse des Karlsruher Schlosses treffen die großen Hits von PUR auf die faszinierende Welt der Medienkunst.

Schlosslichtspiele werden zum Tournee-Auftakt

Das Konzert auf dem Schlossplatz ist zugleich zur neuen PUR-Tournee „Ein Sommer, der bleibt“. Dass PUR und das Motto der SCHLOSSLICHTSPIELE 2027 bestens zusammenpassen, liegt beinahe auf der Hand. Unter dem Titel „Playground – The Art of Playing“ widmet sich das Karlsruher Medienkunstfestival der Kunst des Spielens – der Lust am Entdecken, der Fantasie und der Freiheit, neue Welten zu erschaffen.

Emotionen und Fantasie

Und wer könnte dazu besser passen als eine Band, die mit ihrem Album „Abenteuerland“ eine ganze Generation auf musikalische Entdeckungsreise mitgenommen hat? Seit Jahrzehnten erzählen PUR in ihren Songs Geschichten aus dem Leben, wecken Erinnerungen und laden dazu ein, für einen Moment den Alltag hinter sich zu lassen. Musik als Spiel mit Emotionen, Bildern und Fantasie – das ist auch der Gedanke, der hinter dem Festivalmotto steht. Wie PUR die 170 Meter breite Schlossfassade in ihre Bühnenshow einbinden werden, darf mit Spannung erwartet werden.

Rückkehr nach Karlsruhe

Die Ouvertüre der SCHLOSSLICHTSPIELE, die nicht jedes Jahr stattfindet, hat sich in den vergangenen Jahren mit außergewöhnlichen und Konzertproduktionen etabliert, so sind schon KRAFTWERK und Herbert Grönemeyer vor dem Karlsruher Schloss aufgetreten. Nun reiht sich mit PUR eine der prägendsten deutschen Popbands in diese besondere Konzertgeschichte ein.#

Für PUR ist die Rückkehr nach Karlsruhe auch eine Reise in die eigene Bandgeschichte. Vor genau 40 Jahren, 1986, standen sie beim Karlsruher Musikfestival DAS FEST auf der Bühne des Mount Klotz – zu einer Zeit, als die große Karriere der Band gerade erst Fahrt aufnahm. Vier Jahrzehnte später führt der Weg nun vom Mount Klotz auf den Schlossplatz. Ein schöner Kreis, der sich für PUR in Karlsruhe schließt.

Vorverkaufsstart am Mittwoch

Das Konzert am Freitag, 6. August 2027, ist zugleich Teil der neuen PUR-Tour „Ein Sommer, der bleibt“. Der Ticketvorverkauf startet am Mittwoch, 4. November 2026, zunächst im Eventim-Pre-Sale. Der freie Vorverkauf beginnt am Freitag, 6. November. Es wird ausschließlich Stehplatzticktes geben. Diese sind für 79,90 Euro online unter www.eventim.de erhältlich.

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ADAC-Untersuchung zeigt: Am zufriedensten sind in Karlsruhe die Radfahrer https://www.die-neue-welle.de/adac-untersuchung-zeigt-am-zufriedensten-sind-in-karlsruhe-die-radfahrer-1994751/ Tue, 03 Nov 2026 10:26:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1994751 Karlsruhe (pm/tk) – Wie zufrieden sind die Menschen mit der Mobilität in deutschen Städten mit weniger als 500.000 Einwohnern? Um das herauszufinden, hat der ADAC in mehr als 11.600 Einzelinterviews Einwohner, Pendler und Besucher in 29 Städten befragt. Mit dabei war nach der letzten Befragung 2021 auch wieder die Fächerstadt Karlsruhe.

Der große ADAC Monitor „Mobil in Mittelgroßstädten“ zeigt, dass die Karlsruherinnen und Karlsruher generell eher zufrieden sind – aber mit großen Unterschieden: Während die Zufriedenheit unter den Fahrradfahrern am höchsten war und auch
bei Fußgängern und ÖPNV-Nutzern im positiven Bereich lag, sind Autofahrer in der Fächerstadt schlicht frustiert.

Im Gesamtindex erreichte Karlsruhe den zehnten Platz und war eine von nur vier Städten, die ihren Gesamtindex gegenüber 2021 verbessern konnte.

Karlsruher Radler gemeinsam mit Kiel auf Platz 3

Das beste Ergebnis in Karlsruhe gab es bei den Radfahrern, dicht gefolgt von den Fußgängern, wobei die Zufriedenheit bei beiden Gruppen im Vergleich zu 2021 nahezu unverändert blieb. Die Fächerstadt schaffte es im Teilindex Fahrrad auf einen geteilten dritten Platz im Städteranking, gemeinsam mit Kiel. Besonders zufrieden waren die Radfahrer in der Befragung mit der Zuverlässigkeit der Zielerreichung, den direkten Wegen zu ihren Zielen sowie dem Angebot an Radwegen.

Unzufrieden waren die Befragten mit dem regelkonformen Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, also sowohl von E-Scooter-Fahrern und anderen Fahrradfahrern als auch von Autofahrern. Was die Breite der Radwege angeht erreichte Karlsruhe bundesweit das beste Ergebnis im Gesamtranking.

Gutes Ergebnis auch bei Fußgängern

Sehr zufrieden sind die Menschen in Karlsruhe als Fußgänger – auch wenn der Teilindex gegenüber 2021 leicht an Punkten verloren hat. Am größten war die Zufriedenheit, was die direkten Wege zu den Zielen anging sowie das Angebot gesicherter Querungsmöglichkeiten und die Breite der Gehwege.

Unzufrieden waren Fußgänger was das regelkonforme Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern anging, sowie mit dem Angebot von Sitzmöglichkeiten entlang der Gehwege.

Autofahrer überwiegend unzufrieden

Bei Autofahrern in Karlsruhe überwiegt weiterhin die Unzufriedenheit. Sie zeigten sich vor allem mit der Höhe der Parkgebühren, dem Baustellenmanagement und E-Scooter-Fahrern nicht zufrieden. Dieser Punkt schnitt unter Pkw-Fahrenden auch bundesweit am schlechtesten ab.

Die größte Zufriedenheit lag in Karlsruhe dagegen bei den Faktoren Wegweisung an den Straßen, der Beschilderung der Parkmöglichkeiten sowie dem regelkonformen Verhalten von Fußgängern. Generell hat sich die Zufriedenheit der Karlsruher im Teilindex Pkw aber gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2021 deutlich verbessert.

Was die Verfügbarkeit von Carsharing anging, erreichte Karlsruhe im Gesamtranking sogar Platz 1. Die Verbesserung der Zufriedenheit bei den Autofahrern dürfte nicht zuletzt am Abschluss der Großbaustelle der Kombilösung liegen, die bis zum Jahr 2022 für erhebliche Verkehrsbehinderungen im ganzen Stadtgebiet sorgte.

ÖPNV schneidet gut ab

Beim ÖPNV überwiegt der Anteil der Zufriedenen. Besonders gut wurde die Dichte der Haltestellen, die Länge der Wege beim Umsteigen und die Taktung der Verbindungen bewertet. Am wenigsten zufrieden waren ÖPNV-Nutzer mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis, den Infos durch den Anbieter bei Störungen und der Zuverlässigkeit (Pünktlichkeit/Ausfälle).

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Nadel in Halloween-Süßigkeit jetzt auch in Illingen entdeckt https://www.die-neue-welle.de/nadel-in-halloween-suessigkeit-jetzt-auch-in-illingen-entdeckt-1994628/ Tue, 03 Nov 2026 07:55:14 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1994628 Illingen (pol/tk) – In mehreren Bundesländern sind manipulierte Halloween-Süßigkeiten aufgetaucht – nun wird auch ein Fall aus dem Enzkreis gemeldet. Auch in der Südpfalz wurden Fälle gemeldet. Die Polizei warnt vor möglichen Gefahren beim Verzehr. Eltern werden gebeten die gesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder vorsichtshalber sorgfältig zu überprüfen.

Nadel in Schokoriegel in Illingen entdeckt

Am Halloweenabend, 31. Oktober, waren Kinder in Illingen im Enzkreis unterwegs und sammelten Süßigkeiten bei Anwohnern. Teilweise nahmen sie diese auch aus bereitgestellten Behältern.

Am darauffolgenden Abend entdeckte eine Mutter in einem Schokoriegel eines Discounters eine Nadel. Diese war offenbar von außen durch die Verpackung geschoben worden.

Glücklicherweise wurde der Schokoriegel nicht gegessen. Verletzt wurde niemand.

Der Polizeiposten Maulbronn hat Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Elfjährige findet Nähnadel in Halloween-Süßigkeit in Dörrenbach

Auch aus der Südpfalz wurden inzwischen weitere Fälle gemeldet.

In Dörrenbach hatte eine Elfjährige am Halloweenabend zwischen 18 und 20 Uhr im Bereich der Hauptstraße Süßigkeiten gesammelt.

Nachdem sie in den sozialen Medien von Metallteilen in Halloween-Süßigkeiten erfahren hatte, untersuchte sie ihre gesammelten Süßigkeiten mit einem Magneten.

Dabei entdeckte sie eine Nähnadel in einem Schokoriegel. Auch hier wurde niemand verletzt.

Nägel und Tackernadeln in Westheim gefunden

Ein weiterer Fall wurde aus Westheim in der Südpfalz bekannt.

Dort hatten zwei Mädchen im Alter von neun und zwölf Jahren am Halloweenabend zwischen 17:30 und 19:30 Uhr Süßigkeiten gesammelt.

Am Sonntag bemerkte die Zwölfjährige beim Essen eines Kaubonbons, dass sie auf etwas Metallisches gebissen hatte. Bei genauerem Hinsehen entdeckte sie einen Nagel im Bonbon.

Daraufhin kontrollierten die Mädchen ihre übrigen Süßigkeiten und fanden in einem weiteren Kaubonbon auch noch eine Tackernadel.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Auch in Ludwigshafen manipulierter Schokoriegel gemeldet

Bereits zuvor hatte eine Frau aus Ludwigshafen der Polizei gemeldet, dass sie in einer Halloween-Süßigkeit einen Nagel entdeckt hatte.

Damit sind inzwischen mehrere Fälle aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bekannt geworden.

Ob die Vorfälle miteinander zusammenhängen, ist derzeit unklar. Auch die Herkunft der manipulierten Süßigkeiten konnte bislang nicht ermittelt werden.

Die Polizei prüft außerdem, ob ein Zusammenhang mit weiteren Fällen besteht, die bundesweit bekannt geworden sind.

Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung

In allen bekannt gewordenen Fällen aus der Südpfalz ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

Auch der Polizeiposten Maulbronn untersucht den Vorfall aus Illingen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Pforzheim waren zum Zeitpunkt der dortigen Meldung keine weiteren vergleichbaren Fälle aus dem Stadtkreis Pforzheim, dem Enzkreis sowie den Landkreisen Calw und Freudenstadt bekannt.

Polizei warnt: Halloween-Süßigkeiten genau kontrollieren

Die Polizei appelliert an Eltern und Erziehungsberechtigte, die gesammelten Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder vor dem Verzehr sorgfältig zu untersuchen.

Besonders geachtet werden sollte auf:

  • Beschädigte oder bereits geöffnete Verpackungen
  • Auffällige Einstichstellen
  • Fremdkörper oder andere ungewöhnliche Veränderungen an den Süßigkeiten

Süßigkeiten, deren Herkunft unbekannt ist, sollten im Zweifel entsorgt werden.

Wer eine möglicherweise manipulierte Süßigkeit entdeckt, sollte diese nicht essen und umgehend die Polizei informieren. Verdächtige Süßigkeiten sollten zusammen mit der Verpackung für die Ermittlungen aufbewahrt werden.

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