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Wie Fräulein Knöpfle zur badischen Kultfigur wurde

Karlsruhe (cmk) Sie ist unumstritten eine badische Kunstfigur – Fräulein Susi Knöpfle. Die alleinstehende ausgelernte Fleischereifachverkäuferin aus Karlsruhe begeistert seit über 20 Jahren mit ihrer Herrenkapelle die Zuschauer auf eine ganz besondere Weise. Zwischen skurrilen und urkomischen Geschichten und hochvirtuosem musikalischen Spektrum werden die Lachmuskeln  der Zuschauer stets überstrapaziert.

Foto: Fräulein Knöpfle und ihre Herrenkapelle

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Improvisation als große Stärke

Hinter der Kunstfigur Fräulein Susi Knöpfle steht die gebürtige Karlsruherin Cordula Möhringer. Die Kabarettistin war unter anderem Leiterin eines Szenetheaters und stand daher regelmäßig auf der Bühne. Ihre wohl größten Stärken sind das Improvisieren und Interagieren mit dem Publikum. So erzählt sie Martin Wacker im Interview: „Oftmals provozieren es die Zuschauer. Wenn ein Zuruf kommt und ich antworte etwas, auf das alle anfangen zu lachen, nehme ich das einfach mit in meine nächste Show und baue das ins Programm ein.“

2006 ausgezeichnet

Gemeinsam mit ihrer Herrenkapelle, bestehend aus Reiner Möhringer und Uli Kofler zaubert Cordula Möhringer also immer wieder etwas neues, sodass es selbst Wiederholungstätern unter den Zuschauern niemals langweilig wird. Die außergewöhnliche Darbietung wurde 2006 der bundesweit ausgeschriebenen Kabarett-Wettbewerb der Stadt Rottweil. Seit nun mehr als 20 Jahren wuchs Fräulein Susi Knöpfle zur badischen Kultfigur heran. Obwohl das alles andere als „badisch“ begann, wie Cordula Möhringer in der Martin Wacker Show erzählt:

Doch auch nach mehr als 20 Jahren ist für die Kultfigur Fräulein Knöpfle kein Ende in Sicht. So verspricht Möhring: „Sie bleibt ewig, bis zum bitteren Ende. Solange es Wurst gibt ist sie hinter der Theke.“ Es habe zwar schon Überlegungen gegeben, ihr einen Freund an die Seite zu stellen. Doch bis auf Weiteres soll die „symbadische“ Fleischereifachverkäuferin solo bleiben.