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Strom, Wasser, Heizenergie: Karlsruhe spart für den Klimawandel

Strom, Wasser, Heizenergie: Karlsruhe spart für den Klimwandel

Karlsruhe (che) Die Stadt Karlsruhe verbraucht deutlich weniger Strom, Heizenergie und Wasser als noch vor einigen Jahren. Das geht aus dem Energiebericht des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft hervor, der kürzlich im Umweltausschuss diskutiert wurde. Im Vergleich mit anderen Kommunen liegt Karlsruhe im Mittelfeld.

Karlsruhe schrumpft Energieverbrauch

Vor allem beim Wärmeverbrauch konnte die Stadtverwaltung ordentlich abbauen. Zwischen den Jahren 1990 und 2003 lag der Rückgang noch bei einem Prozent pro Jahr, bis 2013 konnte sich Karlsruhe immerhin auf zwei Prozent steigern. Der aktuelle Bericht über 2015 weist eine deutlich höhere Wärmeverbrauchsreduktion von vier Prozent aus. Auch beim Stromverbrauch gingen die Zahlen zurück: seit 2010 sinkt dieser kontinuierlich um ein Prozent pro Jahr. Im aktuellen Zeitraum war es ebenfalls ein Rückgang von vier Prozent.

Kosten trotz Öko-Strom nur ganz leicht gestiegen

Bedenken wegen steigender Stromkosten kann der Energiebericht ebenfalls von der Hand weisen: der angeblich viel teurere Ökostrom kostet Karlsruhe nur ein Prozent mehr als konventioneller Strom. Auch der Wasserverbrauch sei laut Stadtverwaltung seit 2012 pro Jahr um ein Prozent gesunken. Der Ausschuss bilanzierte außerdem, dass sich die Stadt in Sachen Klimaschutz auf einem guten Weg befinde. Der Zielrahmen beim Energieverbrauch wurde zwar knapp verfehlt, dafür wurde die Reduktion von CO2-Emissionen wie geplant erreicht.