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Streit zwischen KSC und Stadt Karlsruhe – So geht es nun weiter

Karlsruhe (pm/cmk) Der Stadionstreit zwischen dem Karlsruher SC und der Stadt geht in die nächste Runde. Nachdem das Landgericht Karlsruhe im August diesen Jahres den Erlass von mehreren einstweiligen Verfügungen gegen die Stadt beantragt hat, fiel das Urteil im September. Damals entschied das Gericht unter anderem, dass die Stadt zur Herausgabe des Totalunternehmervertrages und weiterer Unterlagen zwischen der Stadt und der Firma BAM verpflichtet ist. Die Stadt ging gegen das Urteil in Berufung, über diese entscheidet nun das Oberlandesgericht.

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Berufung der Stadt gegen das Urteil des Landgerichts Karlsruhe

Der Streit zwischen dem KSC und der Stadt Karlsruhe nimmt kein Ende. Nach dem Antrag auf vier einstweilige Verfügungen gegen die Stadt im August 2019 entschied das Gericht im September unter anderem, dass die Stadt zur Herausgabe des Totalunternehmervertrages und weiteren Unterlagen verpflichtet ist. Nachdem der KSC auch mehrere Wochen nach der Urteilsverkündung keine Einsicht in den Vertrag zwischen der Stadt und des Totalunternehmers BAM erhielt, ging es in die nächste Runde. Der Verein versuchte mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers an die Unterlagen zu gelangen – auch dieser Schritt scheiterte. Die Stadt weigerte sich auch dem Gerichtsvollzieher gegenüber, den Vertrag herauszugeben. Zwischenzeitlich hat der KSC daher eine Durchsuchungsanordnung beim Vollstreckungsgericht beantragt. Nach eigenen Angaben veranlasste unter anderem dieser Schritt die Verantwortlichen im Rathaus dazu, gegen das Urteil des Landgerichts Karlsruhe in Berufung zu gehen. 

Öffentliche Verhandlung am 10. Dezember

Die nächste Instanz ist also das Oberlandesgericht. Dieses hat nun bekannt gegeben, dass die mündliche Verhandlung über die Berufung der Stadt Karlsruhe am Dienstag, den 10. Dezember, stattfinden wird. Die Verhandlung beginnt um 14.30 Uhr und ist öffentlich. 

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