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Streit um zweite Rheinbrücke geht in die nächste Runde

Karlsruhe (dpa/bo) Der langwierige Rechtsstreit um den Bau der zweiten Rheinbrücke in Karlsruhe nimmt wieder Fahrt auf: Am Mittwoch beginnt die drei Tage lange Verhandlung am Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg.

Foto: Uli Deck/dpa

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Verwaltungsgerichtshof verhandelt Klagen gegen zweite Rheinbrücke

Bereits seit zwei Jahrzehnten wird über den Bau der zweiten Rheinbrücke in Karlsruhe diskutiert und gestritten, zum Teil auch vor Gericht. Nun beschäftigt sich der Verwaltungsgerichtshof damit. Am Mittwoch,  beginnt die dreitägige Verhandlung am Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg. Wegen der Corona-Krise und des erwarteten großen Publikumsinteresses reisen die Richter dafür nach Karlsruhe, um in einem Bürgerzentrum der Stadt zu tagen.

Stadt Karlsruhe und Umweltschutzbund BUND reichen Klage ein

2017 hatten die Stadt Karlsruhe,  sowie  der Umweltschutzbund BUND die Klage eingereicht. Die Stadt Karlsruhe ist zwar nicht generell gegen eine Brücke, will sie aber unmittelbar neben der alten Brücke gebaut sehen. Die aktuelle Planung hingegen sieht vor, dass die neue Querung etwa 1,4 Kilometer entfernt von der alten entsteht. Die Umweltschützer sehen Schutzgebiete und seltene Tierarten in Gefahr.

Klage im letzten Jahr gescheitert

Gegen die neue Brücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und Karlsruhe gibt es seit Jahren erheblichen Widerstand und diverse juristische Auseinandersetzungen. Im vergangenen November war eine Klage des BUND vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz weitgehend gescheitert.