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Stechmückenjäger geben Entwarnung nach Schnakenplage

Speyer (dpa/cmk) Die Stechmückenjäger der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) geben nach der Schnakenplage der vergangenen Wochen Entwarnung.

Ein Hubschrauber brannte im Juni in Philippsburg aus. Foto: FF Dettenheim / Einsatz-Report24

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Kaputte Hubschrauber machten Einsatz aus der Luft unmöglich

“Die Lage ist absolut entspannt”, sagte Norbert Becker von der Kabs in Speyer. Wegen defekter Hubschrauber hatten die Experten die Stechmücken-Larven Anfang Juni nicht wie gewohnt aus der Luft abtöten können – daraufhin waren fast alle Schnaken geschlüpft. “Die Prognose ist eingetroffen, dass Mitte Juli – etwa sechs Wochen nach dem Massenschlüpfen – die Population abgestorben ist”, sagte Becker. Es gebe derzeit “bis auf ein, zwei Stellen” normale Verhältnisse. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

Ein dritter Hubschrauber für die Kabs

Für ihren Kampf gegen Stechmücken erhalten die Schnakenjäger bald aus den USA einen dritten Hubschrauber. “Er soll in der zweiten Augusthälfte auf dem Schiff und im September in Deutschland sein”, sagte Becker. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Die Kabs verfügt bereits über zwei Helikopter, die zuletzt aber gleichzeitig defekt waren – ein Einsatz war damit unmöglich. Vom Helikopter aus verteilt die Organisation den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie.