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Foto: Wikipedia / Rainer Lück

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Startschuss für Rheinbrücken-Sanierung bei Maxau

Karlsruhe / Wörth (as) Wie ein Damoklesschwert schwebt der Auftakt der Rheinbrückensanierung über den Köpfen der Pendler, ab heute (Donnerstag) müssen sie die Zähne noch mehr zusammen beißen: Die Baustelle wird bis zum Wochenende eingerichtet. An der Stausituation wird sich vermutlich nicht allzuviel ändern, die scheint ohnehin an vielen Tagen schon katastrophal.

Höhere Staugefahr Richtung Pfalz

Sie ist nur 300 Meter lang, aber die Sanierung der Rheinbrücke bei Karlsruhe-Maxau droht, eine ganze Region, sogar über zwei Bundesländer hinweg ins Verkehrschaos zu stürzen.  Bis zum kommenden Sonntag wird die Verkehrsführung für die Arbeiten eingerichtet. Dann stehen in Fahrtrichtung Pfalz zwei statt wie bisher drei Fahrstreifen zur Verfügung. 

Durchatmen an Weihnachten

Eine Baupause zu Weihnachten kommt auch den Pendlern zu Gute, dann sind in alle Fahrtrichtungen wieder drei Spuren frei. Zum Ende der Winterferien am 7. Januar läuft der Verkehr dann wieder zweispurig Richtung Pfalz. Anfang Februar sollen dann die eigentlichen Arbeiten direkt auf der Brücke starten. Die vorgefertigten Betonplatten werden eingebaut und dann wirds richtig eng in beide Richtungen: Der gesamte Verkehr wird dann über insgesamt vier verengte Spuren geleitet, zwei nach Karlsruhe und zwei in die Pfalz.

Durchhalten bis Ende 2019

Bis Dezember 2019 müssen sich die Fahrer dann durch das Nadelöhr quetschen. Damit das Umsteigen auf die Bahn eine Alternative wird, verdichtet der KVV die Taktung auf der Strecke. So langsam sind die Karlsruher und die Pfälzer ja stauerprobt…