Spenden für Krankenhaus in Kiew benötigt - die neue welle

Spenden für Krankenhaus in Kiew benötigt

Karlsruhe (svs/rs) - Der Krieg in der Ukraine beschäftigt uns alle jetzt schon mehr als einen Monat. Auch die Karlsruher Unternehmerin Daniela Bechtold lässt das Schicksal der Menschen in der Ukraine nicht kalt, ganz im Gegenteil. Die geschäftsführende Gesellschafterin der big. bechtold-gruppe unterstützt mit der gemeinnützigen GmbH Netzwerk Mensch eine Spendensammlung für ein Krankenhaus in Hamburg, das wiederum die Spenden direkt nach Kiew bringt.

Foto: netzwerk mensch ggmbh

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Kooperation mit Klinik in Hamburg

Die Karlsruher Unternehmerin Daniela Bechtold hat eine Freundin - Dr. Eva-Maria Arlt, die Ärztin in Hamburg ist und aus rechtlichen Gründen keine Spenden annehmen darf. Ihr Krankenhaus, das Agaplesion Diakonieklinikum in Hamburg, hat eine Kooperation mit der Mediland-Klinik in Kiew, die nach Kriegsbeginn zum zentralen Versorgungsort für Kriegsverletzte wurde. Daher sammeln die Hamburger Spenden, die dann nach Kiew gebracht werden.  Daniela Bechtold hat daraufhin nicht lange gezögert und innerhalb eines Tages eine Kooperation zwischen der gemeinnützigen GmbH Netzwerk Mensch und dem ÄrtzeNetzwerk Hamburg geschlossen.

Lage in Kiew ist katastrophal

"Mir liegt diese Klinik in Kiew sehr am Herzen, weil wir aus erster Hand wissen, wie sehr die Ärzte dort kämpfen und wie katastrophal die Lage dort ist. Deshalb kaufen wir gerade Vakuumpumpen zur Wunderversorgung und viele andere Materialien ein. Durch mehrere Telefonate am Tag erfahren wir direkt, was am meisten gebraucht wird und tun alles, um es in Deutschland so schnell wie möglich zu beschaffen", so Daniela Bechtold.

Arzt aus Hamburg hat Kontakte nach Kiew

Dr. Oleg Yastrebov ist Arzt am Agaplesion Diakonieklinikum in Hamburg und gebürtiger Ukrainer. Nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine brachte er Medikamente und OP-Material an die ukrainische Grenze, an der Kollegen aus Kiew das Material entgegen nahmen. Yastrebov erklärt: "Ich bin kein Kämpfer, ich kann nicht kämpfen, aber ich habe Möglichkeiten, anders zu helfen." Der selbst aus Kiew stammende Arzt schildert die Lage seiner Kollegen der ukrainischen Klinik so: "Die meisten Ärzte leben aktuell in der Klinik. Fast alle, die konnten, haben ihre Familien wegbringen lassen oder weggebracht aber die Situation ist angespannt, weil sie seit vier Wochen rund um die Uhr arbeiten." Die Medikamente, Verbandsmaterialien und anderen Sachen zur Wunderversorgung, die von Hamburg aus nach Kiew gebracht werden, müssen natürlich auch bezahlt werden, daher werden Spenden gesammelt. Wie auch Sie spenden können, erfahren Sie hier.

 


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