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Überquerung der Rheinbrücke auf Fußgängerweg – Polizei ermittelt gegen Smart-Fahrer

Karlsruhe/Maxau (pol/cmk) Die Größe eines Smarts kann in der Stadt oftmals bei der Parkplatzsuche helfen - doch nicht nur das, dachte sich offenbar ein Mann am Sonntag. Weil die Rheinbrücke für den Verkehr am gesamten Wochenende gesperrt war, nutzte der Smart-Fahrer kurzerhand den Geh- und Radweg, um die Brücke zu überqueren. Zeugen beobachteten das Fahrzeug.

Foto: Rainer Lück

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Aktualisierung Dienstag

Die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-West ermitteln nun auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung im Straßenverkehr. Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Autofahrer eine dreiköpfige Familie durch ein riskantes Überholmanöver auf dem Fußweg derart gefährdet haben, dass der 6-jährige Sohn von seinem Vater festgehalten werden musste, damit dieser nicht von dem Kleinwagen erfasst wurde. Zudem versuchte der allein im Auto sitzende Fahrer, ihn filmende Fußgänger aus dem geöffneten Fenster heraus die Handys aus der Hand zu schlagen. Das Polizeirevier Karlsruhe-West bittet Zeugen und weitere Geschädigte oder Personen, die den Vorfall fotografiert oder gefilmt haben, sich unter der Telefonnummer 0721/666 3611 zu melden.

Smart fährt über Radweg

Womöglich absichtlich auf Abwegen befand sich am Sonntagnachmittag ein Smart-Fahrer auf der Rheinbrücke. Die Sperrung des Bauwerks am Wochenende verlief bis auf kleinere Stauungen auf der Umleitungsstrecke im Großen und Ganzen problemlos. Allerdings hatte es ein Smart-Fahrer am Sonntagnachmittag wohl besonders eilig, denn er nutzte kurzerhand den Geh- und Radweg der Rheinbrücke als Umleitung.

Zeugen riefen die Polizei

Um die Sperrung der Rheinbrücke zu umfahren und um abzukürzen, fuhr er gegen 17.45 Uhr auf den Fuß- und Radweg zur Straßenbahnhaltestelle in Maximiliansau, um so auf den Fußgänger- und Radweg der Rheinbrücke zu gelangen. Der Fahrer wurde von Zeugen dabei beobachtet, die den Umstand der Polizei meldeten. Abgesehen von der Meldung an die zuständige Bußgeldstelle muss der Mann auch noch mit einem Bericht an die Führerscheinstelle rechnen.