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Schwerpunktkontrollen von Polizei und VBK in der Karlsruher Innenstadt

Karlsruhe (pm/cmk) Am vergangenen Freitag trafen sich Polizei und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) zu einer gemeinsamen Schwerpunktkontrolle in der Karlsruher Innenstadt. Bereits zum siebten Mal fand die groß angelegte Aktion in den städtischen Straßenbahnen statt.

Foto: VBK

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Gemeinsame Schwerpunktkontrolle

Mehr als 30 Einsatzkräfte der Polizei – uniformiert und in zivil – und 35 Fahrscheinprüfer waren am vergangenen Freitagabend ab 20 Uhr im Einsatz, um im Innenstadtbereich zwischen Europaplatz, Hauptbahnhof und Kronenplatz Präsenz zu zeigen und ihre Kontrollmaßnahmen erfolgreich umzusetzen. Im Rahmen der Großkontrolle unterstützten die Polizistinnen und Polizisten die VBK-Mitarbeiter bei der Feststellung von Personalien und verfolgten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Haltestellenbereich.

Straftaten verhindern

„Die Schwerpunktkontrollen mit ihrem präventiven Ansatz sind neben den vielen anderen Maßnahmen, die wir ganzjährig durchführen, ein wirkungsvolles und inzwischen bewährtes Instrument, um das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger zu stärken,“ so Rolf Geckle, Einsatzleiter der Polizei. So konnten durch das schnelle und besonnene Einschreiten der zivilen und uniformierten Kräfte zahlreiche Straftaten verhindert werden. Zudem führte die Polizei am Freitagabend verstärkt Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch. „Dadurch können wir den Druck auf potentielle Straftäter hoch halten, wenngleich solche Kontrollmaßnahmen natürlich mit einem hohen personellen und logistischen Aufwand verbunden sind“, machte der Einsatzleiter deutlich.

Neun Drogendelikte und eine Frau in Gewahrsam

Die Einsatzbilanz untermauerte auch dieses Mal die Wirksamkeit der Schwerpunktkontrolle, die gegen 3 Uhr am Samstagmorgen endete: So stellte die Polizei während des mehrstündigen Einsatzes unter anderem neun Delikte gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Außerdem musste die Polizei in dieser Nacht eine deutlich alkoholisierte Frau in Gewahrsam nehmen. Aufgeklärt werden konnte auch der Diebstahl eines Dekoartikels aus einem Karlsruher Hotel. In einigen Fällen konnte die Polizei sich anbahnende Auseinandersetzungen zwischen Fahrgästen schlichten konnten.

210 Schwarzfahrer

Die VBK legten an diesem Abend erneut den Fokus darauf, durch die Kontrolle das so genannte Erschleichen von Leistungen aufzudecken und zu ahnden – schließlich ist das Fahren ohne Fahrausweis gemäß Strafgesetzbuch eine Straftat, für die fehlenden Ticketeinnahmen bei den kommunalen Verkehrsunternehmen muss der Steuerzahler aufkommen. Insgesamt 210 dieser Fälle nahmen die Fahrscheinprüfer bis zum Ende der mehrstündigen Kontrolle auf und brachten diese zur Anzeige.