Schwerpunktkontrollen auf Weihnachtsmärkten in der Region angekündigt

Region/Karlsruhe (dpa/pm/mt) - Weihnachtsmarktbesucher in Baden-Württemberg müssen die Tage damit rechnen, dass die Polizei zwischen Glühwein und Lebkuchen die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft. So hatten etwa die Beamten in Karlsruhe am Mittwochabend eine Schwerpunktkontrolle bei den Buden auf dem Marktplatz geplant. Dabei gehe es insbesondere um die Pflicht zum Tragen von Masken, hieß es. Diese gilt im abgesperrten Bereich für Geimpfte und Genesene, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Foto: Symbolbild/Jan Arnecke

Kontrollen auch im öffentlichen Nahverkehr geplant

"Das Virus - und zwar die aggressive Delta-Variante - grassiert unvermindert und wir müssen uns angesichts eines hochdynamischen Infektionsgeschehens leider erneut auf ein Weihnachtsfest einstellen, an dem die Gesundheit der Lieben wohl das wertvollste Geschenk sein wird. Mit verstärkten Kontrollmaßnahmen der Polizei auf den Weihnachtsmärkten und im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) wird der Kontrolldruck auf die Unvernünftigen nun erhöht. Den potentiellen Ansteckungsgefahren muss auch hier mit konsequenter Einhaltung der AHA+A-Regeln begegnet werden: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit Maske und die Nutzung der Corona-Warn-App sind zum Wohle aller angezeigt. Zudem gilt seit heute die 3G-Regel für alle Busse und Bahnen", so Innenminister Thomas Strobl.

Polizei kontrolliert auch nächtliche Ausgangssperren

Zudem achtet die Polizei des Landes in einzelnen, von besonders hohen Inzidenzzahlen betroffenen Landkreisen auch auf die Einhaltung der bestehenden nächtlichen Ausgangssperren für Ungeimpfte. "Die Situation spitzt sich weiter zu. Jede und jeder muss sich der Verantwortung von uns allen gegenüber unseren Mitmenschen bewusst werden. Impfungen und die konsequente Einhaltung der bekannten Regelungen zum Infektionsschutz im täglichen Miteinander sind die wirksamsten Mittel, damit wir uns gegenseitig schützen können", so Minister Thomas Strobl.

368.000 Verstöße seit Beginn der Pandemie

Seit Beginn der Pandemie wurden allein von der Polizei insgesamt mehr als 368.000 Verstöße gegen die infektionsschutzrechtlichen Regelungen festgestellt. "Ich bin sehr dankbar dafür, dass sich unsere Polizistinnen und Polizisten nach wie vor in besonderem Maße im Kampf gegen Corona einbringen und nun schon seit vielen Monaten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten", betonte Innenminister Thomas Strobl.


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