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Max Giesinger und Fettes Brot kommen zu Das Fest 2019!

Karlsruhe (pm/cmk) Auf den Osterhasen muss noch etwas gewartet werden, nicht aber auf die nächsten Acts der Hauptbühne bei DAS FEST vom 19. bis 21. Juli in Karlsruhe. Endlich ist genug mit der Geheimniskrämerei: Auf der Hauptbühne bei DAS FEST Karlsruhe 2019 spielen Fettes Brot, Max Giesinger, Alma, Kat Frankie, Grossstadtgeflüster, Barns Courtney und Kelvin Jones.

Foto: Jens Herrndorff

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Fettes Brot als Samstags-Headliner

Mit dem neuen Album „Lovestory“ im Gepäck, das im Mai erscheinen wird, stürmen Fettes Brot als Headliner am DAS FEST-Samstag den Mount Klotz – und das bevor es im Herbst auf Tour in die Hallen und großen Clubs geht. Mit ihrem neunten Album schafften sie es Anfang April sogar in die Tagesschau. „Lovestory“ vereint ein Dutzend Liebeslieder, die das Genre freilich aus einer neuen Perspektive beleuchten. Der Song „Du driftest nach rechts“ zum Beispiel erzählt die Geschichte einer Partnerschaft, in der sich eine Frau von ihrem Partner entfernt, weil sie „anfängt im Internet rechts abzudriften“. Ein anderer handelt von einem altgewordenen schwulen Pärchen. Welche andere einheimische Rap-Gruppe trägt Protestsongs über Homophobie und Frauenfeindlichkeit in die Top Ten? In Ehren ergraut und immer noch mit Spaß dabei: Björn Beton, König Boris und Doc Renz sind seit 27 Jahren Garant dafür, dass die Post abgeht.

Max Giesinger kommt “nach Hause”

Wenn jemand eine lange Reise unternimmt, ist die Freude groß, wenn er zu Hause vorbeischaut. Mit seinem erneuten Auftritt bei DAS FEST ist Max Giesinger nach zwei turbulenten Jahren wieder einmal „zuhause“ angekommen. Alleine 2016/17 hat Max Giesinger über dreihundert Konzerte gespielt und mit seiner Band mehr als 120.000 Kilometer zurückgelegt. Über eine Million begeisterte Zuschauer wollten hören, wie „Der Junge, der rennt“ live klingt. 2018 veröffentlichte er dann das dritte Album, das ihn endgültig an der Spitze der deutschsprachigen Pop-Künstler etablierte, und im vergangenen Frühjahr ging es erneut auf Tour, die größte Headlinertour seiner bisherigen Karriere. Dabei ist der Wahl-Hamburger auf dem Boden geblieben, und nach wie vor ist es das Größte für ihn, auf der Bühne zu stehen, Konzerte zu spielen und seinen Fans ganz nah zu kommen – wie bei DAS FEST am Samstag ab 19 Uhr.

Kat Frankie sorgt für magische Momente

„Ich wollte niemals nur das traurige Mädchen an der Gitarre sein“, sagt Kat Frankie, die seit 2004 in Berlin lebt und damals mit der Anti-Folk-Welle ihre ersten musikalischen Abdrücke hinterließ. Mittlerweile hat die Australierin sich einen musikalisch viel weiteren Horizont erschlossen, zuletzt mit ihrem 2018er Album „Bad Behaviour“, das ihre sehnsuchtsvollen Lieder in ein elektronisch klanglich ausuferndes Gewand kleidet, die die dunkelbunte Welt der Songwriter-Musik mit der hellen, manchmal grellen Welt des Mainstream Pop versöhnt. Ihre Auftritte sind immer einzigartig, denn die zurückgenommene und doch intensive Bühnenpräsenz von Frankie trägt magische Züge – erlebbar am DAS FEST-Samstag um 17:30 Uhr auf der Hauptbühne.

Kelvin Jones wurde über Nacht berühmt

Die Geschichte seiner jungen Karriere klingt wie ein Märchen aus dem Internet-Zeitalter. Kelvin Jones wuchs bis zu seinem neunten Lebensjahr in Simbabwe auf und zog anschließend nach London, wo der Maschinenbaustudent nebenbei als Singer-Songwriter aktiv zu werden begann. Ein Freund postete den Song „Call You Home“ auf einem Portal, wo er binnen 24 Stunden über eine Million Mal aufgerufen wurde. Quasi über Nacht rekrutierte Kelvin eine Armee von Followern – die großen internationalen Plattenfirmen rissen sich um ihn. 2018 landete er mit dem Erfolgsproduzenten Alle Farben und dem Song „Only Thing We Know“ einen der ganz großen Sommerhits. Nun schreibt sich das Märchen von Kelvin Jones mit seinem Gig auf der DAS FEST Hauptbühne am Samstag um 16:00 Uhr weiter.

Grossstadtgeflüster mit neuem Album

Der Samstags-Night Club geht in diesem Jahr an Grossstadtgeflüster, kurz GSGF. Ihr Sound ist elektronisch, wüst und macht Laune. Mit ihren originellen Texten, die von absurder Komik bis zum großen Gefühl alles transportieren, ziehen die Musiker die Hörer immer in ihren Bann. Ihre ausverkauften Shows, die stets zu ausgelassenen Partys mutieren, sind Beweis genug, dass sie mit diesem Konzept und ihrem Sound zwischen Elektro, Pop und Punk eine eingeschworene Fangemeinde um sich scharen konnten. Die GSGF-Frühjahrstour unter dem Motto „Da kann ja jeder kommen“ war überall ausverkauft. Pünktlich zu DAS FEST soll das neueste Grossstadtgeflüster-Album voller „Trips & Ticks“ erscheinen.

Alma inklusive Schwester

Alma hat eine außergewöhnliche, gefühlvolle Stimme, mit der sie ihre Texte über einen eher kühlen Mix aus Electro-Pop, Soul und Urban Beats zieht. Ihre Begleitband mit Drums, Gitarre, Sequenzer und Perkussion sowie ihre grünhaarige Schwester als zweite Sängerin sorgen für gehörigen Alarm, der Sound ist kompakt und tanzbar. Doch im Zentrum steht eine junge Frau, die, gerade einmal 23 Jahre alt, mit kämpferischer Haltung und großem Mut über Selbstbehauptung und Verletzlichkeit singt. Wer sie etwa im vergangenen Jahr beim SWR3 New Pop Festival erlebte, weiß, dass Alma viel Wert darauflegt, authentisch zu sein, und zum Beispiel ihre schwierige Kindheit thematisiert, dabei aber versucht, hoffnungsvoll und positiv zu klingen, so dass ihr Konzert auch schnell zur ungestümen Party wird.

Barns Courtney 

Mit “Glitter & Gold“ feierte der 1990 geborene Barns Courtney seinen ersten Solo-Hit. Seit sein Song „Fire“ im Jahr 2015 international chartete, ist der Singer-Songwriter kein Geheimtipp mehr. Ausverkaufte UK-Tourneen, 200.000 verkaufte Exemplare seines Debütalbums „The Attractions Of Youth“ und 400 Millionen Streams auf Spotify sorgten für weltweite Bekanntheit. Eine Mischung aus dem Sound der frühen The White Stripes, der Punk-Rock Energie à la The Sex Pistols und eine gute Dosis Indie-Rock und Gospel zeichnen seinen Stil aus, den der Rolling Stone als „zwischen blendendem Licht und totaler Dunkelheit stampfend und schwankend“ beschrieb.