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KSC strebt nächsten Heimsieg gegen Hannover 96 an

Karlsruhe (jl) Zum zweiten Mal gibt es in dieser Saison die Begegnung KSC gegen Hannover 96. In der ersten Pokalrunde Anfang August trafen sich die beiden Teams schon einmal. Damals mit dem besseren Ende für die Badener. Der KSC hat nach 90 Minuten 2:0 gewonnen und lies den Niedersachsen kaum Chancen.

Symbolbild: GES

Hannover will zurück in die erste Liga

Der Bundesligaabsteiger hat als Ziel den direkten Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse ausgegeben. Das soll mit Ex-KSC Trainer Mirko Slomka gelingen. Allerdings startete das Team nicht gut in die Saison. Zuhause schafften die 96er noch keinen einzigen Sieg. Auswärts konnten sie dafür schon dreimal als Gewinner vom Platz gehen. Aktuell rangiert Hannover auf Platz 12, da die Tabelle aber sehr dicht beieinander ist wäre es mit einem Sieg möglich, auf einen einstelligen Tabellenplatz vorzurücken.

Zweite Liga eng zusammen

Das könnte auch der KSC. Platz 10 und 13 Zähler – das sind nur sechs Punkte auf den Relegationsplatz – allerdings auch nur vier Punkte zum ersten direkten Abstiegsplatz. Eng geht es zu in Liga 2 und der Sieg im Pokal zählt heute nicht mehr: “Natürlich, das liegt jetzt auch schon zwei Monate zurück. Haben sich noch nicht ganz so gefunden, aber klar ist auswärts bringen sie ihre Stärke mit – haben schon drei Auswärtssiege geholt. Daheim haben sie ihre Schwächen. Wir müssen aufpassen und von Anfang an konzentriert ins Spiel rein gehen. Nicht dass wir an das Spiel vor zwei Monaten denken und sagen: Die haben wir schon einmal geschlagen darum machen wir das jetzt auch wieder.  Es kann auch sein, dass sie vom System anders auftreten und da müssen wir vorbereitet sein. Ich denke wenn wir das Abrufen, was wir können und das ist auch das was der Trainer uns immer sagt – die kämpferische- und läuferische Leistung und die Mentalität die wir haben, wenn wir das auf den Platz bringen sind wir schwer zu schlagen”, so Marvin Wanitzek vor dem Spiel.

Lässt Schwartz mit zwei Spitzen spielen?

Lukas Grozurek fällt noch weiterhin aus und auch Lukas Fröde muss pausieren, er hatte gegen den VfL Bochum die umstrittene Gelb-Rote Karte gesehen. Wie das Trainer Alois Schwartz ersetzten will, weiß er noch nicht so genau: „Naheliegend wäre es 1:1 zu ersetzen. Das wäre mit Alex Groiß der es auch die letzten beiden Spiele sehr ordentlich gemacht hat. Auf der anderen Seite wäre es auch vielleicht eine andere Situation, wenn wir Burak auf die rechte Seite ziehen und da ein wenig Tempo und Laufstärke reinbekommen und Stiefler in die Mitte ziehen. Was mir auch noch etwas vorschwebt, wir haben gegen Hannover ein gutes Ergebnis im Pokal erzielt, da haben wir mit zwei Spitzen gespielt, auch das wäre denkbar da müssen wir mal schauen wie die letzten beiden Trainingseinheiten verlaufen.“

550 Gäste Fans reisen ins Badische

Somit wäre es möglich, dass Alois Schwartz das erste Mal wieder mit einer Doppelspitze Hofmann – Pourié auflaufen lässt. Diese Formation wählte er das letzte Mal gegen Sandhausen – das ist schon fünf Spieltage her. Aus Hannover werden zirka 550 Zuschauer erwartet die mit ins Badische kommen. Anstoß ist am Samstag um 13 Uhr.