Karlsruher SC schlägt Bundesliga-Absteiger Paderborn

Karlsruhe (jl) - Dem KSC gelang am neunten Spieltag der zweiten Liga eine Überraschung: Die Badener besiegten den Bundesliga-Absteiger SC Paderborn, dank einer guten Leistung in der ersten Hälfte, mit 1:0. Damit holen die Blau-Weißen weitere drei wichtige Punkte und klettern auf den 6. Tabellenplatz.

Foto: GES/Helge Prang

Starker Gegner für den KSC

Christian Eichner hat nach dem 3:1 Erfolg in Braunschweig eine Position in der Startelf gegen Paderborn verändert. Robin Bormuth musste seinen Platz in der Innenverteidigung für Christoph Kobald räumen. Ansonsten blieb alles gleich. Mit dem SC Paderborn kam eine Mannschaft in den Wildpark, die ebenfalls keinen perfekten Start in die Saison hatten, aber langsam Fahrt aufnahmen. Die Tabellendritten aus Nordrhein-Westfalen stellen die beste Abwehr - und trafen in den letzten drei Spielen neun Mal. Eine harte Nuss die der KSC heute zu knacken hatte.

Druckvoller Start des SC

Die Paderborner machten ab der ersten Spielminute klar, was sie in Karlsruhe wollen: drei Punkte. Der SC drückte den KSC von Beginn an tief in die eigene Hälfte. Der KSC hatte damit gerade beim Spielaufbau Probleme. Wenn der KSC aber mal zum Angriff kam wurde es gefährlich. So in der 7. Minute: Eckball für den KSC, Paderborn bekam das Leder nicht aus dem Strafraum und in der Mitte stand Daniel Gordon. Der Ball landete bei ihm und der musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Damit gingen die Karlsruher früh in Führung.

Führung tat den Blau-Weißen gut

Dieses Tor gab dem KSC Sicherheit. Die Blau-Weißen trauten sich auf einmal mehr und kamen immer wieder vor das Paderborner Tor. Vor allem bei Standards waren die Kalrsruher gefährlich. Den Freistoß von Marc Lorenz, aus circa 20 Meter, parierte Leopold Zingerle gerade noch so zur Ecke. Nach der Führung drehten die Badener den Spieß um. Nun waren sie diejenigen die sofort zum Angriff übergingen und dem SCP kaum Raum zum Spielaufbau gaben. In der 24. Minute die nächste große KSC Chance - Kyoung-Rok-Choi scheiterte bei seinem Abschluss am SC-Spieler Collins der seinem Torhüter gerade noch so zur Hilfe kam und zur Ecke klären konnte.

KSC wurde Spielbestimmend

Der KSC rollte Angriff um Angriff - Paderborn hatte immer mehr Probleme den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Der KSC störte früh und zwang den SC zu Fehlpässen. Nach 30 gespielten Minuten fingen sich die Paderborner wieder etwas und kamen zu Angriffen die der KSC allerdings immer entschärfen konnte. In der 40. Minute rettete die Latte für Paderborn. Nach einem Freistoß des KSC von der rechten Seite kam Gordon im Strafraum zum Kopfball - der druckvolle Köpfer knallte an die Latte.

Pausenführung für die Badener

Der KSC nahm die 1:0 Führung mit in die Pause und das war auch verdient. Nachdem Treffer war der KSC viel besser im Spiel und hatte besseren Chancen. Paderborn hatte noch Glück, dass die Latte kurz vor der Pause rettete und der KSC nicht mit zwei Treffern in Führung lag. Beide Teams wechselten nicht nach der Pause.

KSC wieder unter Druck

Die Paderborner starteten, wie in der ersten Hälfte, wieder druckvoll in die Partie. Der KSC war meistens einen Schritt zu spät, daher ergaben sich Räume für den SC. Bis dato blieb es vor dem KSC-Tor aber noch harmlos. Der KSC änderte die Strategie - Paderborn anlaufen lassen und auf Konter lauern. Nach 15 Minuten in der zweiten Hälfte gab es vom KSC noch nicht viel Offensives zusehen. Die Blau-Weißen liefen gerade nur hinterher, Paderborn ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, es kam aber nichts nützliches dabei raus.

Doppelwechsel beim KSC

Nach 67 Minuten war der Arbeitstag für Marc Lorenz und Kyoung-Rok Choi beendet, für die beiden kamen Dominik Kother und Benjamin Goller auf das Spielfeld. Der KSC schoss nach 70 Minuten noch immer nicht auf das Paderborner Tor - das Spiel fand nun hauptsächlich im Mittelfeld statt. Das KSC Mittelfeld und die Abwehrreihe hatte alle Hände voll zu tun die Paderborner vom eigenen Tor fernzuhalten.

Umgekehrte zweite Hälfte

Der KSC kam in der zweiten Hälfte nicht mehr in Fahrt. Der Offensivmotor stockte bei den Blau-Weißen. Paderborn schaltete in der Schlussphase nochmal einen Gang hoch und setzte den KSC noch mehr unter Druck. Die Karlsruher fokussierten sich nur noch aufs Verteidigen. Es wurde regelrecht zur Zitterpartie im Wildpark. Der KSC schaffte es aber die 1:0 Führung über die Zeit zubringen und sichert sich damit drei weitere wichtige Punkte. Die Mannschaftsleistung an diesem Samstagnachmittag war hervorragend. Am nächsten Samstag ist der KSC beim VfL Osnabrück zu Gast - los gehts um 13 Uhr!


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