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KSC im fünften Anlauf wieder in der 2. DFB-Pokalrunde

Karlsruhe (jp/as) Der KSC steht zum ersten Mal seit 2014 in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Mirko Slomka und Mittelfeldspieler Florent Muslija setzten sich die Blau-Weißen hochverdient mit 2:0 gegen Ligakonkurrent Hannover 96 durch.

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In den ersten 10 Minuten schon zwei Torchancen

KSC-Coach Alois Schwartz nahm nach dem Sieg in der Liga keine Veränderungen vor und schickte die selbe
Startelf ins Rennen wie beim 4:2 gegen Dresden. Während Hannover in den ersten Minuten mehr Spielanteile
hatte, sorgte der KSC für Nadelstiche und die ersten dicken Ausrufezeichen. Hofmann knallte eine Flanke
von Roßbach in der 5. Minute knapp neben den Pfosten, wiederum 5 Minuten später schoss Lorenz aus rund 20
Metern an den Außenpfosten.

KSC weitgehend spielbestimmend

Der KSC übernahm danach die Spielinitiative und sorgte mal wieder nach einer Standardsituation für Gefahr. Pisot kam nach einer Ecke halbrechts zum Schuss, Ron-Robert Zieler im Tor der Gäste wehrte mit beiden Fäusten ab. Nach knapp 25 Minuten meldeten sich auch die Hannoveraner mal wieder in der Offensive, doch der Schuss von Ex-KSCler Florent Muslija ging über das Tor. Bis kurz vor dem Pausenpfiff passierte dann nur noch wenig, der KSC blieb die bessere Mannschaft.

Pisot rettet kurz vorm Tor

 
In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit hätte Hannover allerdings mit einem gefährlichen Spielzug in Führung gehen müssen. Maina tankte sich über links in den Strafraum durch, legte den Ball an Uphoff vorbei in die Mitte und dann war es KSC-Innenverteidiger Pisot, der zwei Meter vor der Linie den Schuss von Duksch abwehrte.

KSCler im Abseits

Kurz nach dem Wiederanpfiff belohnte sich der KSC für seine Offensivbemühungen. Ein Ball von Lorenz in die
Mitte landete bei Neuzugang Lukas Grozurek, der alleine auf Zieler zulief und den Ball in die rechte Ecke
einschob. Wenige Augenblicke später stand der Wildpark wieder Kopf, als Lukas Fröde mit einem
Distanzschuss aus rund 25 Metern in den Winkel traf. Doch der Jubel hielt nur kurz. Schiedsrichter
Benjamin Cortuns entschied auf Abseits. Ein KSC-Spieler stand vor Zieler im Abseits.

Wanitzek verwandelt Foul-Elfer

Kurz danach durften die 11779 Zuschauer im Wildpark doch das 2:0 bejubeln, als Wanitzek einen Elfmeter nach einem Foul an Pourié souverän verwandelte. Hannover meldete sich nach rund 70 Minuten wieder einmal offensiv zu Wort: Florent Muslija probierte es aus der Distanz, Uphoff im KSC-Tor konnte den Ball aber zur Ecke klären.
Ähnliches passierte auf der Geegenseite nach dem Schuss von Wanitzek (80.). Bis zum Abpfiff brachte der KSC das 2:0 souverän über die Bühne.