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KSC gewinnt erstes Heimspiel gegen Dynamo Dresden

Karlsruhe (jl) Erstes Heimspiel für den KSC in der neuen Saison und zu Gast war Dynamo Dresden. Nach dem 2:1 Sieg in Wiesbaden wollten die Blau-Weißen daheim gleich nachlegen. Und das schafften sie auch.

Foto: GES-Sportfoto / Helge Prang

Dresdner Fans boykottierten das Spiel

Cheftrainer Alois Schwartz musste eine Änderung in der Startelf vornehmen – Burak Camoglu hat sich im Spiel gegen Wiesbaden verletzt, für ihn startete Lukas Grozurek. Ansonsten blieb alles wie gehabt in der 4-4-2 Formation – wie vom KSC gewohnt. Ungewohnt war – dass nur knapp 300 Dresden Fans nach Karlsruhe gekommen sind. Der Support für die Sachen ist eigentlich immer gut. Allerdings haben die Dresdner Fans das Spiel in Karlsruhe boykottiert. Grund hierfür war der Fanaufmarsch vor zwei Jahren. Die Dresdner Fans sind zum Wildpark marschiert – hatten Tarnkleidung an. Damals gab es viel Kritik und da die Dresdner Fans nun mit mehr Polizei Maßnahmen in Karlsruhe gerechnet hatten – sind sie vom Spiel fern geblieben und schauten die Begegnung im heimischen Stadion.

KSC Tor von Video-Assistent aberkannt

Der KSC begann gleich wieder mutig. Nach fünf Minuten kamen die Blau-Weißen schon zweimal gefährlicher vor das Dresdner Gehäuse – leider fehlte das letzte Quäntchen Glück im Abschluss.
Bis zur 23 Minute passierte nicht viel – doch dann schlug KSC-Neuling Lukas Grozurek zu. Er wurde schön in Szene gesetzt und schob den Ball zur 1:0 Führung. Schiedsrichter Frank Willenborg gab den Treffer und nahm ihn dann direkt wieder zurück – nachdem er vom Videoassistenten eine Meldung bekommen hatte. Er schaute sich die Szene nochmal an und entschied auf “Foul im Vorfeld” – dieses muss sich irgendwo im Mittelfeld abgespielt haben. Leider war die Entscheidung nur schriftlich auf der Videoleinwand zu lesen, hier wäre es deutlich besser die Szenze nochmal zu sehen.

Dresden ging in Führung

Nach dieser Entscheidung war der KSC deutlich präsenter auf dem Platz – die Blau-Weißen kämpften um jeden Ball und versuchten nun das Spiel zu bestimmen. Die Angriffe wurde aber weiterhin von der Dynamo Abwehr abgefangen, bevor es richtig gefährlich wurde. Eine gute Möglichkeit gab es dann in der 39 Minute für Dresden. Die KSC Abwehr auf der Seite von Damian Roßbach hat etwas geschlafen – so konnte Sascha Horvath aus zirka 16 Meter abziehen – der Ball ging knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Pause dann wieder Dresden, die nun etwas mehr Druck ausübten- und zu einer weiteren Chance kamen – Patrick Möschl vergab aber kläglich vor dem fast leeren KSC Tor. Die KSC-Abwehr wurde etwas leichtsinninger – die Jungs liesen den Dresdnern Platz und das nutze Sascha Horvath in der 45 Minute und erzielte das 1:0 für Dynamo.

Schnelle KSC Antwort nach dem Rückstand

Zum Glück schlug der KSC noch vor der Pause zurück – es gab noch eine Ecke für die Badener – Philipp Hofmann sprang im Strafraum am höchsten und köpfte zum 1:1. Danach war dann auch Pause und der Treffer kam zum richtigen Zeitpunkt und war enorm wichtig für die Karlsruher.

Dresden startete gut in die zweite Hälfte

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. In den Anfangsminuten war es wieder Dynamo, die etwas besser ins Spiel kamen und zwei gute Möglichkeiten hatten. Der KSC meldete sich in der 51 Minute – mit einem Schuss durch Lukas Grozurek zurück – der Ball konnte noch zur Ecke geklärt werden.

KSC drehte das Spiel

Gefährlich wurde der KSC vor allem nach Standards. In der 60 Minute ging es aber dann auch mal aus dem Spiel heraus. Philipp Hofmann auf dem Weg zum Dresdner Gehäuse über die linke Seite – der Schuss von Hofmann wurde vom Dresdner Dzenis Burnic, unhaltbar für seinen Keeper, abgefälscht. Damit drehte der KSC das Spiel und ging mit 2:1 in Führung.

Die Blau-Weißen legten weiter nach

Dresden gab sich nicht auf – aber der KSC machte die Tore. In der 67 Minute war es wieder Philipp Hofmann – er zog aus zirka 17 Metern ab und erhöhte auf 3:1.
Nun hatte der KSC leichtes Spiel. Dresden versuchte nochmal ranzukommen – die Karlsruhe konnten so kontern und kamen zu weiteren Chancen. So war es auch absehbar, dass es nicht bei diesem Ergebnis bleiben würde. In der 81 Minute war es Manuel Stiefler, der das Ergebnis auf 4:1 hochschraubte.

In der 90 Minute traf noch Moussa Koné für Dynamo Dresden – da war das Spiel aber schon durch. Damit gewinnt der KSC das erste Heimspiel mit 4:2.
Nächstes Wochenende ist die erste Runde im DFB-Pokal und der KSC empfängt am Montag den 12.08 um 18:30 Uhr Hannover 96 im Wildparkstadion.