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KSC-Coach Schwartz vor Cottbus: “Es geht nicht um die Aufstellung sondern um die Einstellung”

Karlsruhe (cmk) Für den Karlsruher Sport-Club gilt es am Sonntag Wiedergutmachung zu leisten. Zum Abschluss der englischen Woche geht es dann zum Tabellensiebzehnten nach Cottbus. Trotz der miserablen Niederlage am Mittwoch gegen Aalen werden 477 KSC-Fans mitreisen.

Foto: GES/Marvin Ibo Güngör

Leidenschaft und Kampf

Auch zwei Tage danach war es für Alois Schwartz nur schwer zu begreifen, wie die Heimblamage am Mittwoch zustande kommen konnte. “Es ist einfach ein Phänomen manchmal, es gab schon gegen Lotte und Kaiserslautern so einen Aussetzer. Es ist mir unerklärlich”, so der Cheftrainer. Trotz allem habe man das Spiel analysiert und besprochen und hoffe, dass das in den letzten zehn Spielen nicht mehr passieren wird. Tatsächlich waren es “Grundtugenden wie Leidenschaft und Kampf”, die Alois Schwartz vermisst hat. “Es geht nicht um die Aufstellung, sondern um die Einstellung”, stellt der KSC-Coach klar.

Ohne Müller, Batmaz und Röser

Mit dem FC Energie Cottbus wartet am Sonntag kein einfacher Gegner. Trotz der unterschiedlichen Tabellenplätze erwartet der Trainer ein “schweres Auswärtsspiel”, bei dem dann aber wieder die Grundtugenden abgerufen werden sollen. “Die mannschaftliche Geschlossenheit macht Cottbus aus. Sie stehen sehr kompakt und sind zweikampfstark”, warnt Schwartz. Auch David Pisot weiß um die Gefährlichkeit solcher Spiele: “Wir müssen ab der ersten Minute aggressiv und mutig spielen, Cottbus wird ein Feuerwerk abfackeln wollen da müssen wir aufpassen!” Ersatztorwart Sven Müller und Malik Batmaz werden beide wegen Oberschenkelproblemen zu Hause bleiben, auch Martin Röser ist noch nicht fit. 

Anpfiff ist am Sonntag um 13.00 Uhr im Stadion der Freundschaft in Cottbus.