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Karlsruher Vesperkirche startet am Sonntag – So helfen Ehrenamtliche den Bedürftigen

Karlsruhe (tt) Vom 13. Januar bis 10. Februar findet in der Johanniskirche am Werderplatz die sechste Karlsruher Vesperkirche statt. Ein Team aus insgesamt 380 Ehrenamtlichen bietet Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen unter Anderem ein Beisammensein im Warmen an.

Symbolbild: pixabay

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Mehr als nur eine warme Mahlzeit

Die Besucher bekommen dort nicht nur Frühstück und Mittagessen, sondern auch kulturell ist Einiges geboten. Es kümmern sich ein  Arzt und ein Friseur um die Gäste und ein Tierarzt versorgt die Tiere der Bedürftigen. Darüber hinaus findet täglich ab 14.30 Uhr ein buntes Kulturprogramm statt.

Der Andrang ist groß

Letztes Jahr waren 8.661 Besucher zu Gast und 8.721 Essen wurden ausgegeben. Allein 27.000 Scheiben Brot wurden geschnitten und 1.053,50 Kilogramm Brot gegessen. Das Ganze finanziert sich natürlich nicht von selbst. Zahlreiche Sponsoren unterstützen die Vesperkirche, wie z.B. ein Bäcker, die Diakonie Karlsruhe und viele mehr.

Wo Kirche zur Heimat wird

Hierbei steht das Miteinander im Vordergrund. Nicht nur die Besucher, sondern auch die Mitarbeiter stellen eine persönliche Beziehung zu den Gästen her. Vorhandene Barrieren fallen und unterschiedlichste Menschen tauschen ihre Lebensgeschichten im gemütlichen Beisammensein aus. Mittlerweile lässt sich schon fast von einer „Vesperkirchen-Gemeinde“ sprechen.

Dankbarkeit von beiden Seiten

Das Ziel der Vesperkirche ist die Bewusstseinsbildung. Sie ermöglicht das Aufeinandertreffen verschiedenster Menschen, die mit neuen Lebensweisen konfrontiert werden und dadurch lernen einander zu verstehen und zu achten. Die Vesperkirche lässt die Kirche zu einem Stück Heimat werden, in der jeder willkommen ist.