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Karlsruher SC holt zweiten Saisonsieg

Karlsruhe/Hamburg (jl) - Wichtige drei Punkte bringt der KSC aus Hamburg mit nach Karlsruhe. Die Badener schlagen den FC. St. Pauli mit 3:0. Damit ziehen die Blau-Weißen auch in der Tabelle an Nürnberg und dem FC St. Pauli vorbei und steht nun auf dem 15 Tabellenplatz mit sieben Punkten.

Foto: GES/Marvin Ibo Güngör

KSC musste punkten

Christian Eichner musste, wie schon in den vergangenen Spielen, die Startaufstellung umstellen. Christoph Kobald war gelb-rot gesperrt, für ihn rückte Daniel Gordon in die Innenverteidigung. Zudem musste Benjamin Goller sich mit dem Platz auf der Bank begnügen, Marc Lorenz bekam an diesem sonnigen Sonntagnachmittag in Hamburg den Vorzug. Da Nürnberg und Braunschweig am Wochenende schon gepunktet hatten, musste der KSC heute nachziehen. Die Karlsruher stehen auf Platz 17 und haben drei Punkte Rückstand auf Nürnberg (16) und dem heutigen Gegner St. Pauli auf Platz 15. Daher sollte mindestens ein Punkt her, damit die Lücke im Tabellenkeller nicht unnötig größer wird für die Blau-Weißen.

KSC ging früh in Führung

Wie schon gegen Darmstadt, hat der KSC von Anfang an Druck auf die gegnerische Abwehrreihen gemacht. Das zahlte sich gleich nach vier Minuten aus. Nach einer Flanke von Heise, landete der geklärte Ball bei Marco Thiede, welche zirka 20 Meter vom Tor entfernt einfach mal abzog. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei und landete neben dem linken Pfosten von Robin Himmelmann. Dieser konnte den Schuss zwar halten, aber nicht vor, sondern hinter der Torlinie. Das Spiel ging erst weiter, da Schiedsrichter Alexander Sather den Ball nicht im Tor vermutete. Der Videoassistent schaltete sich dann ein und informierte den Schiedsrichter, dass der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie war. Das war gut für den KSC, der damit früh in Führung ging.

KSC mit besseren Chancen

Nach dem Führungstreffer bekam der KSC weitere Großchancen. Erst ging ein Freistoß knapp am Pauli Tor vorbei. Dann hatte Hofmann die Riesenchancen auf 2:0 zu erhöhen. Sein Abschluss aus zirka acht Metern ging ebenfalls knapp am Kasten der Paulianer vorbei. Pauli hatte in den ersten 45 Minuten einen Schuss aufs KSC-Tor, der deutlich vorbei ging. Ansonsten hatte der KSC das Spiel im Griff. Daher war die 1:0 Führung der Badener zur Pause auch vollkommen in Ordnung.

Pausenführung für den KSC

Nach der Halbzeit gab es keine Wechsel auf Seiten der Karlsruher. Wenn der KSC weiterhin hinten so sicher steht, dann wäre eine Punkteausbeute in St. Pauli möglich. Gerade waren wieder vier Minuten gespielt, da legte der KSC direkt nach. Nach einem Freistoß bekamen die Hansestädter den Ball nicht richtig geklärt. Das Leder landete bei Kapitän Gondorf - dieser nutze die freie Schussbahn aus zirka dreizehn Metern aus und hämmerte den Ball zum 0:2 ins Netz.

Pauli fand nicht statt

Von St. Pauli war erschreckender Weise nicht viel zu sehen. Die Kiezkicker machten viele Fehler im Spielaufbau, was dem KSC immer wieder neue Tor Möglichkeiten gab. Allerdings gingen die Badener kein Risiko und konzentrierten sich eher auf eine sichere Defensive. Sie liesen St. Pauli mehr Ballanteile, was aber nicht schlimm war, da die Paulianer einfach nicht gefährlich wurden.

KSC macht Deckel drauf

In der 75. Minute machte der KSC den Deckel auf das Spiel. Marc Lorenz flankte den Ball schön in die Mitte und da schraubte sich Philipp Hofmann in die Luft und köpfte das Leder zum 0:3! Da von Pauli kaum Gegenwehr kam, konnte gesagt werden - das Ding war durch.

Damit holte der KSC drei wichtige Punkte und verlässt die Abstiegsränge. Jetzt ist Länderspielpause - das nächste Spiel ist am Samstag den 21.11.2020 dann sind die Karlsruher bei Eintracht Braunschweig zu Gast.