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Karlsruher Polizisten auf Schlangenjagd in Durlach

Karlsruhe (pol/as) Eine Schlange im Garten hat am Sonntagnachmittag eine Anwohnerin in Karlsruhe-Durlach in Angst und Schrecken versetzt. Sie rief die Polizei. Weil in der Ausbildung der Beamten Reptilienkunde nicht auf dem Lehrplan steht, war unklar, ob das Tier giftig war. Dennoch fingen die Polizisten die Schlange ein und brachten sie aufs Revier.

Foto: Symbolbild, Sponchhia / pixabay

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Unklar war, ob die Karlsruher Schlange giftig war

Es kommt immer wieder mal vor, dass sich die Polizisten nicht nur um Menschen, sondern auch um Tiere kümmern müssen. Nachdem am Sonntagnachmittag eine Schlange in einem Garten in Karlsruhe-Durlach gesichtet wurde, griffen die Beamten ein und die Schlange auf. Das war gar nicht so einfach: Weil die Besatzung des Streifenwagens über keine ausgefeilten Kenntnisse im Bereich der Reptilienkunde verfügte, konnte die genaue Spezies erst mal nicht bestimmt werden.

Die Schlange wurde von den Polizisten in einen Stoffbeutel gesteckt

Einige Passanten, die sich in die Diskussion einschalteten, trugen leider auch nicht zur endgültigen Klärung bei, ob es sich um eine Natter, Kreuzotter oder doch um eine Boa handeln könnte. So stellten die Polizisten das Tier kurzerhand sicher. Mit einem beherzten Nackengriff steckten die Beamten das Tier in einen Stoffbeutel.

Das Karlsruher Naturkundemuseum identifzierte die Schlange

Dabei war die Schlange erstaunlich polizeifreundlich. Auf der Dienststelle unternahm das Reptil allerdings zwei Fluchtversuche, die von den Polizeibeamten erfolgreich vereitelt wurden. “Natty” wie der Ausreißer inzwischen getauft wurde, fand dann eine Notunterkunft im Naturkundemuseum. Dort wurde das Kriechtier inzwischen als ungiftige nordamerikanische Kreuznatter identifiziert. Ob die Schlange ausgesetzt wurde oder selbst aus einer Behausung das Weite gesucht hat, wird noch ermittelt.