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Karlsruhe: Einbrecher vergisst seine Waffe und kehrt an den Tatort zurück

Karlsruhe (pol/cmk) Weil ein Einbrecher seine Waffe am Tatort vergessen hatte, kehrte er einen Tag nach der Tat zurück und wurde dabei von einem Wachmann erwischt. Die Polizei fand bei einer Durchsuchung seiner Wohnung das Diebesgut und ermittelt nun nach einem möglichen Mittäter.

Symbolbild: Pixabay

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Renault Twingo enttarnte den mutmaßlichen Einbrecher

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag brachen wohl zwei Unbekannte in den Kiosk einer Klinik in der Steinhäuserstraße ein und entwendeten Münzgeld und Zigaretten im Wert von etwa 2.500 Euro. Die Täter haben am Tatort viele Spuren hinterlassen, unter anderem eine Schreckschusspistole. Als der Kiosk-Betreiber am Freitagmorgen verdächtige Geräusche aus dem Toilettenbereich hörte, entdeckte er einen 42-jährigen Mann. Dieser simulierte zwar Schmerzen, doch damit kam er nicht durch. Denn: Der Wachmann hat in der Einbruchsnacht einen verdächtigen Renault Twingo in der Nähe gesehen – dieser stand dann am Freitagmorgen auch wieder vor dem Kiosk. 

Diebesgut bei Wohnungsdurchsuchung entdeckt

Bei den Ermittlungen erhärtete sich letztlich der Verdacht, dass es sich bei dem im Kiosk angetroffenen 42-Jährigen um einen der Einbrecher handeln könnte. Die Kennzeichen des Twingo waren bei der Polizei als gestohlen gemeldet und im Fahrzeug konnten Papiere des Verdächtigen aufgefunden werden. Im Zuge der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte dann auch noch nahezu das gesamte Diebesgut aus dem Kiosk aufgefunden und beschlagnahmt werden. Die Ermittlungen zu einem möglichen Mittäter dauern derzeit noch an.