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Markus Lüpertz mit dem Geschäftsführer des Bauherrn, der KASIG und dem Initiator und Promotor des Projektes Anton Goll. Foto: Fabry

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Grünes Licht für umstrittenes Lüpertz-Kunstprojekt an den Haltestellen der zukünftigen Karlsruher U-Bahn

Karlsruhe (pm/cmk) Das umstrittene Lüpertz-Kunstprojekt an den Haltestellen der zukünftigen Karlsruher U-Bahn kann starten. Nachdem es in der Vergangenheit nicht zuletzt wegen den immensen Kosten und dem Kunstinhalt zu hitzigen Diskussionen kam, hat nun ein privater Verein die nötigen finanziellen Mittel aufgetrieben.

750.000 Euro

Für das Lüpertz-Kunstprojekt in den Haltestellen der zukünftigen Karlsruher U-Bahn gibt es Grünes Licht. Das benötigte Geld, rund 750.000 Euro, ist laut Pressemitteilung nun auf privater Basis zusammengekommen. Der Künstler, der Karlsruhe als Wahlheimat ansieht, will für sieben U-Bahn-Haltestellen insgesamt 14 reliefartige Keramiktafeln schaffen. Jede davon ist zwei mal vier Meter groß. “Genesis”, so heißt das Kunstprojekt, zeigt Szenen aus dem Alten Testament.

Umstrittenes Projekt

Der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz braucht nun ungefähr zwölf Monate, um die Keramiktafeln zu gestalten. Sein Atelier liegt in der Karlsruher Kunstmanufaktur Majolika. Seiner Wahlheimat Karlsruhe wollte er zum 300. Stadtgeburtstag im Jahr 2015 „ein Geschenk“ machen – die Gestaltung der Haltestellen der zukünftigen U-Bahn. Da die Kosten dafür allerdings nicht gerade gering sind, wurde der Verein “Karlsruhe Kunst Erfahren” gegründet, um die nötigen finanziellen Mittel aufzutreiben.