Current track
Title Artist


Freie Fahrt auf der Rheinbrücke Karlsruhe - Wörth: So lange dauert's noch

Karlsruhe-Maxau / Wörth (pm/as) Seit einem Jahr stehen Pendler an der Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau jetzt nahezu täglich in Stau - damit soll aber bald halbwegs Schluss sein. Die Bauarbeiten dort dauern zwar noch etwas. Aber bis Jahresende verspricht das Regierungspräsidium Karlsruhe wieder freie Fahrt - wenn nichts Unvorhergesehenes mehr dazwischen kommt. Außerdem müssen Autos und LKW noch langsam fahren.

Foto: dlohner / pixabay

  • Weitere Beiträge in: Karlsruhe

Mehr Personal und optimiertes Arbeiten soll Verkehr wieder rollen lassen

Seit November 2018 wird die Rheinbrücke zwischen Baden und der Pfalz saniert – zwischen Karlsruhe und Wörth stehen Pendler deswegen oft stundenlang im Stau. Bis Jahresende sollten die Arbeiten fertig sein, so der ursprüngliche Plan. Allerdings hatten verschiedene Probleme das alles ziemlich verzögert. Besonders das Herstellen des hochfesten Betons hatte länger gedauert. Der Verkehr soll zum angestrebten Termin  trotzdem wieder ungehindert über den Rhein rollen, meint das Regierungspräsidium Karlsruhe. Mehr Personal und eine Optimierung des Bauablaufs machen’s möglich, ergaben Gespräche zwischen Behörde und Baufirma. Voraussetzung für die Freigabe der gesperrten Fahrspuren:  keine weiteren unvorhersehbaren Ereignisse oder Frost.

Tempo bleibt noch bei 60 Stundenkilometern

Die restlichen  Arbeiten  sollen dann den Verkehr nicht mehr beeinträchtigen. So wird zum Beispiel noch  der Korrosionsschutz im Bereich der Radwege sowie unter der Brücke aufgebracht. Für den  Radverkehr ist dann nur eine Spur frei. Weiterhin müssen nach der Verkehrsfreigabe die beiden Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden. Bis dahin wird das Tempo auf 60 Stundenkilometer begrenzt bleiben. Die Eingriffe in den Verkehr dafür werden überwiegend in verkehrsarmen Zeiten im Januar 2020 durchgeführt.

Beton ist jetzt noch härter als hart

Seit der Fertigstellung der Rheinbrücke Maxau im Jahr 1968 war das Verkehrsaufkommen deutlich gestiegen: von prognostizierten 18.000 Fahrzeugen pro Tag auf derzeit über 80.000 – plus die überproportionale Zunahme des Schwerverkehrs. Das hat die rund 300 Meter lange Stahlkonstruktion stark beansprucht. Um diesen höheren statischen Anforderungen gerecht zu werden und Verkehr auf diesem zentralen Brückenbauwerk auch in den nächsten Jahrzehnten abwickeln zu können, war die Sanierung dringend notwendig. Die Messungen des hochfesten Betons haben gezeigt, dass das Ergebnis sogar noch besser ist, als gefordert.