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Feuerwehr-Großeinsatz: Altes Forsthaus in Karlsruhe abgebrannt – Brandstiftung?

Karlsruhe (pol/as/rs) Ein Großbrand beschäftigte am frühen Freitag Morgen die Feuerwehr Karlsruhe in der Friedrichstaler Allee in der Karlsruher Oststadt. Das alte Forsthaus war abgebrannt - mitten im Wald. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude war unbewohnt. Die Polizei prüft, ob Brandstiftung in Frage kommt und sucht Zeugen, die zwischen 4 und 5 Uhr früh Verdächtiges im Umfeld bemerkt haben.

Foto: Aaron Klewer

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 Forsthaus stand komplett in Flammen

Das Gebäude eines Forstbetriebes ist am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr im Wald in der Karlsruher Oststadt abgebrannt. Meterhohe Flammen schlugen in den Himmel und Rauchschwaden zogen über der Brandstelle. Möglicherweise sind Gasflaschen explodiert. Zeugen wurden gegen 5 Uhr durch Knallgeräusche auf das Feuer aufmerksam und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren waren im Großeinsatz mit zahlreichen Löschfahrzeugen. Das Haus ist komplett abgebrannt und wohl auch ein geparktes Fahrzeug in der Nähe. Verletzte gab es nicht.  

Ermittlungen gehen auch in Richtung Brandstiftung 

Für die Löscharbeiten musste die Landesstraße 604 bis gegen 6.15 Uhr gesperrt werden. Weil Brandstiftung nicht auszuschließen ist, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise, wenn Verdächtiges im Umfeld des Brandortes bemerkt wurde. Der Sachschaden wird auf circa 80.000 Euro geschätzt.

Hier befand sich das Forsthaus

Das alte Forsthaus stand inmitten des Hardtwaldes, in der Nähe einer Grillhütte auf einer Lichtung, umgeben von Bäumen. Die Feuerwehr konnte das Überereifen der Flammen auf den Wald aber größtenteils verhindern. Bei der Trockenheit wäre es sonst möglicherweise zu einem verheerenden Waldbrand gekommen.