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Fastnachtsumzug Karlsruhe: Polizei zieht positive Bilanz

Karlsruhe (pol) - Auf einen insgesamt positiven Verlauf des Karlsruher Faschingsumzuges kann das Polizeipräsidium Karlsruhe am späten Dienstagnachmittag zurückblicken.Pünktlich um 14.11 Uhr starteten 42 Wagen und 42 Fußgruppen mit insgesamt rund 2.500 Akteuren beim Durlacher Tor. Entlang der Zugstrecke über die Kaiser-/Karl- und Mathystraße waren nach Schätzungen des Veranstalters trotz närrisch wechselhaften Wetters bis zu 50.000 Besucher zugegen. Gegen 16:30 Uhr endete die Veranstaltung am Festplatz, ohne dass es zu größeren Zwischenfällen gekommen ist.

Foto: dnw

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Einige Platzverweise erteilt

Zu verzeichnen sind insgesamt fünf Straftaten, darunter Körperverletzungsdelikte sowie eine Sachbeschädigung an einem Dienstfahrzeug. Daneben mussten wegen aggressiven Auftretens einigen Besuchern Platzverweise erteilt werden. Ferner wurden insgesamt acht Personen in Gewahrsam genommen.

Insgesamt 200 Beamte im Einsatz

Von den eingesetzten Jugendschutzteams wurden insgesamt 302 alkoholisierte Jugendliche angesprochen. Sechs Jugendliche mussten in die Obhut ihrer Eltern gegeben werden und zwei Jugendliche wurden an den Sanitätsdienst überstellt. Die höchste festgestellte Alkoholisierung lag bei einer 16-Jährigen bei 1,54 Promille sowie bei einem 16-Jährigen bei 1,78 Promille. Insgesamt waren rund 200 Beamte zum Schutz und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung eingesetzt.

Friedliche Narrenzeit auch in Rastatt, Baden-Baden und dem Murgtal

Das Polizeipräsidium Offenburg kann größtenteils auf eine friedliche Narrenzeit zurückblicken. Nur Einzelfälle trübten das positive Gesamtergebnis. "In Anbetracht der über 150 Veranstaltungen, die im Präsidiumsbereich polizeilich begleitet wurden, wollen wir uns in der Summe nicht beschweren", so ein zufriedener Polizeipräsident Reinhard Renter. Ganz besonders erfreulich ist der Umstand, dass während den närrischen Tagen innerhalb des örtlichen Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Offenburg kein sexueller Übergriff aktenkundig geworden ist.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Kommunen und Polizei hat sich bewährt

Der Revierleiter aus Offenburg, Peter Dieterle, zollt den Zünften und den Veranstaltern ein großes Lob, weil die meisten Veranstaltungen störungsfrei über die Bühne gingen. Die Sicherheitsbelange wurden hier sowohl in der Planung, als auch in der Durchführung vorbildlich umgesetzt. Dies kann im Übrigen unisono auf die Zusammenarbeit sämtlicher Veranstalter und Kommunen mit der Polizei übertragen werden. Die gemeinsam und ständig angepassten Sicherheitskonzepte haben sich ein weiteres Mal bewährt.

Die Verantwortlichen der Polizeireviere Gaggenau und Haslach berichten von überaus gut besuchten und überwiegend harmonischen Veranstaltungen. Beim Dämmerungsumzug und dem vierten Schnurren in Hörden sowie bei den Umzügen in Bad Rotenfels und Bischweier waren einige alkoholisierte und aggressive Personen anzutreffen. Im Rahmen polizeilicher Kontrollen und daraus resultierenden Maßnahmen wurden die Einsatzkräfte teilweise beleidigt. Ebenso mussten einzelne Körperverletzungsdelikte und ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bearbeitet werden.