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Drei ehemalige KSC-Spieler kehren am Montag mit Aue in den Wildpark zurück

Karlsruhe (cmk) Es war ein unschöner Abend für alle KSC-Fans - der 22. Mai 2018. Damals schaffte es der Karlsruher SC nach einem Jahr Dritte Liga auf den Relegationsplatz, musste sich aber an diesem Abend gegen Erzgebirge Aue geschlagen geben und damit war der Traum vom Aufstieg vorerst geplatzt. Nun - mehr als ein Jahr später - empfangen die Badener die damaligen Relegationssieger zum Zweitligaspiel im Wildpark. Auch mit dabei: die ehemaligen KSC-Spieler Dirk Schuster, Dennis Kempe und Dimitrij Nazarov.

Foto: GES

Schuster, Kempe und Nazarov kehren an alte Wirkungsstätte zurück

Mittlerweile ist er zwar nicht mehr als Spieler aktiv, doch kommt er in der Position des Cheftrainers von Aue am Montag zurück an seine alte Wirkungsstätte im Wildpark: Dirk Schuster. Er spielte von 1991 bis 1997 für den Karlsruher SC in der 1. Bundesliga. Dort erlebte er als Spieler die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Er war auch am “Wunder vom Wildpark” beteiligt, als der KSC den FC Valencia 1993 mit 7:0 im Europapark schlug. Seit dieser Saison ist Dirk Schuster nun Trainer bei Erzgebirge Aue. Gemeinsam mit ihm kommen auch Dennis Kempe und Dimitrij Nazarov zurück nach Karlsruhe. Dennis Kempe lief insgesamt sechs Jahre für die Blau-Weißen auf. Er kam vom VfR Aalen im Jahr 2011 und wechselte nach dem Abstieg in die Dritte Liga 2017 zu Aue. Dimitrij Nazarov war ab Juli 2013 beim KSC, ihn zog es 2016 – ein Jahr nach der bitteren Niederlage gegen den HSV in der Aufstiegsrelegation – zu Aue. 

Keine Rechnung mit Aue offen

Doch die bittere Niederlage damals ist heute kein Thema mehr für Karlsruhes Cheftrainer Alois Schwartz: “Letztendlich hat sich deren Mannschaft inzwischen ein bisschen gewandelt, genauso wie unsere Mannschaft auch. Sören Bertram spielt jetzt zum Beispiel nicht mehr in Aue, der uns damals drei Tore reingehauen hat in der Relegation. Trotzdem ist Aue ein stabiler Zweitligist, die wissen wie es geht. Nicht umsonst haben sie 19 Punkte und stehen auf Platz vier.” Der Karlsruher SC ist inzwischen seit acht Spielen ungeschlagen, sechs Mal spielten die Badener dabei unentschieden. Für einen Aufsteiger eigentlich gar nicht schlecht, jedoch wurden einige Punkte erst in der Nachspielzeit gerettet – so auch im Spiel vergangene Woche gegen St. Pauli. “Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden und sind auch nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Aber die Mannschaft hat wiedermal gekämpft und Moral gezeigt. Wenn wir ruhiger gewesen wären am Schluss hätten wir vielleicht sogar drei Punkte mitnehmen können”, resümiert Schwartz am Freitag. 

Djuricin verletzt, Carlson mit luxemburgischer Nationalmannschaft unterwegs

Die Serie soll nun auch gegen Aue weiter ausgebaut werden, allerdings am Besten mit drei Punkten. “Aue ist nicht einfach zu bespielen, wir müssen uns am Montag beweisen”, so Schwartz. Bislang wurden insgesamt 11.002 Tickets verkauft, darin enthalten sind 79 Gästefans. Bei dem Spiel am Montag muss der KSC auf Marco Djuricin verzichten, er zog sich beim Umknicken einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk zu. Dirk Carlson wird ebenfalls nicht dabei sein, er ist wieder für die luxemburgische Nationalmannschaft im Einsatz.