Current track
Title Artist


Ab Montag: Karlsruher SC startet „Nachbarschaftshilfe“

Karlsruhe (dpa/pm/bo) Fans des Karlsruher SC beweisen gemeinsam mit dem badischen Fußball-Zweitligisten in Zeiten der Coronavirus-Krise soziales Engagement. Von diesem Montag an bieten KSC-Mitarbeiter und Helfer aus Fankreisen unter dem Projektnamen "KSC Nachbarschaftshilfe" einen Einkaufsservice an, um Risikogruppen mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen.

Symbolbild: Archiv

"KSC Nachbarschaftshilfe"

Um Personen, die zur Risikogruppe gehören, vor dem Coronavirus zu schützen, wurde diese Woche auf Initiative der aktiven Fanszene gemeinsam mit dem KSC das Projekt „KSC Nachbarschaftshilfe“ ins Leben gerufen. Hier arbeiten das Fanprojekt Karlsruhe, ULTRA 1894, der Supporters e.V. und KSC TUT GUT. zusammen und organisieren einen Einkaufsservice für Personen die der Risikogruppe angehören. „Für jeden sind es momentan außergewöhnliche Zeiten, die nicht einfach sind. Als KSC sehen wir uns jedoch auch in der Verantwortung, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen und zu unterstützen.  Vielen Dank an unsere Fans, die mit uns eine solche Aktion möglich machen“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther ergänzt: „Zur Zeit gilt es für alle so solidarisch wie möglich zu sein und dazu wollen wir als Verein im Namen aller unser Mitglieder unseren Teil beitragen.“

Bestellungen werden zwischen 9.30 Uhr und 12 Uhr telefonisch angenommen

Ab Montag, den 23. März, bietet der KSC den Einkaufsservice an. Personen, die der Risikogruppe angehören können sich morgens zwischen 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr unter 0721/96434-769 melden und ihre Bestellung aufgeben. Angenommen werden können nur Bestellungen aus dem Karlsruher Stadtgebiet. Der Maximalwert eines Einkaufs beträgt 50 Euro. Alle eingehenden Bestellungen werden, laut KSC, zentral gesammelt und Einkaufsrouten festgelegt. Ab 13 Uhr begeben sich dann die Einkaufsbusse der KSC GRENKE aKAdemie mit jeweils einem KSC-Mitarbeiter und einem Helfer aus Fankreisen auf den Weg zu den Supermärkten. Außerdem können die Helfer bei Bedarf etwa ein bis zwei Mal pro Woche auch Apotheken aufsuchen, um notwendige Medikamenten-Einkäufe zu tätigen. Die ganze Zeit und speziell während der Übergabe solle selbstverständlich auf die nötigen Hygienemaßnahmen geachtet werden, um das Risiko einer Ansteckung zu verringern.