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50 Wahnsinnige stürzen sich in die eiskalten Fluten: Neujahrsschwimmen 2017

Karlsruhe (pm/dnw) Der erste Tag des Jahrs 2017 war ein Winterwunderland-Tag. Der Boden noch gefroren, die Bäume und das Gras rund um den Baggersee Grötzingen trugen einen weißen Eisschleier. Und trotzdem strömten mehr als 200 Menschen, dick eingepackt in Jacken und Mützen, in Richtung See, um das alljährliche Ereignis, das Neujahrsschwimmen, mitzuerleben.

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Plantschen bei -3 Grad Außentemperatur

Die DLRG Durlach mit ihren Stützpunkten in Grötzingen und Söllingen richtete das traditionelle Neujahrsschwimmen auch in diesem Jahr aus. Bei minus 3 Grad Außentemperatur trafen sich also tatsächlich 47 mutige und ein bisschen wahnsinnige Männer und Frauen fast jeden Alters am Seeufer ein um sich in die eiskalte Fluten zu stürzen und das neue Jahr mit einem Bad zu begrüßen.
Punkt 14 Uhr gab der 2. Vorsitzenden Thomas Hetzel das Startzeichen und schon liefen die hartgesottenen Sportler, fast alle nur in Badebekleidung und barfuß ins Wasser. Bejubelt und angefeuert wurden sie von den zahlreichen warm eingepackten Zuschauern, die das Seeufer säumten. Einer der Teilnehmer kam sogar aus Australien!

Die Schwimmer waren dabei ständig unter Beobachtung der Wasserrettung die mit einem Boot zugegen war. Jens Pickenhahn, technischer Leiter des Wasserrettugsdienstes, beobachtete in seinem Trockentauchanzug im See stehend, das Geschehen und passte auf, dass alle Schwimmer wieder wohl behalten ans Ufer zurückkehrten. Einige Tapfere schwammen bis zu einer Boje im See, andere gingen sogar zweimal ins Wasser.