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Déja vu? A5 ab Bruchsal schon wieder wegen Unfällen dicht

Bruchsal / Forst / Karlsruhe / Offenburg (as) Pendler auf der A5 von Bruchsal nach Karlsruhe erleben heute morgen im Berufsverkehr eine Art Déja vu: Schon wieder ein Stau, schon wieder mehrere Unfälle, die den Verkehr lahmlegten. Fünf Autos waren darin verwickelt. Nach dem Berufsverkehr war aber zumindest bei Bruchsal wieder freie Fahrt. Dafür klemmte es weiter südlich

Foto: Fotolia

Nicht schon wieder

Gegen 7.30 Uhr heute früh gab es in Höhe Forst in kurzen Abständen hintereinander zwei Unfälle auf der A5 Richtung Karlsruhe. Einmal sind drei, etwa 100 Meter dahinter zwei Fahrzeuge daran beteiligt. Offenbar gibt es mindestens zwei Verletzte. Der Stau beginnt etwa zwei Kilometer vor dem Rasthof Bruchsal. Ersten Meldungen nach sind wohl alle Fahrstreifen betroffen. 

Weiter südlich mehr Stau und noch ein Unfall

Auf der A5 weiter in Richtung Süden ging es an der Baustelle zwischen Ettlingen und Rastatt am Morgen teils im Schritttempo voran und teils ist Stillstand – ein Unfall war hier aber nicht bekannt. Der ist dann noch weiter südlich, kurz vor Offenburg – in beiden Richtungen. Grund ist, dass ein Holzlaster auf Höhe des Parkplatzes Gottswald die Mittelleitplanke gerammt hat und umgekippt ist. Die Ladung Holzlatten hat sich auf beiden Fahrbahnen verteilt. Der Verkehr wird aber in beiden Richtungen an der Unfallstelle auf einer Spur vorbeigeleitet. Das dauer noch eine Weile.

Die Polizei teilte dazu mit: 

Ein 53 Jahre alter Lkw-Fahrer hat aus noch unklarer Ursache die Kontrolle über seinen 30-Tonner verloren und ist hierbei mit der Mittelleitplanke kollidiert. Durch den Aufprall geriet der Anhänger des mit Bauholz beladenen Lasters aus dem Gleichgewicht und kippte um. Hierdurch verteilten sich große Teile der Ladung über beide Richtungsfahrbahnen. Entgegen erster Befürchtungen wurde die Betongleitwand zwischen den Fahrstreifen nicht durchbrochen. Durch den Aufprall zog sich der Berufskraftfahrer schwere Verletzungen zu, die nach einer ersten notärztlichen Versorgung in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.  Drei weitere Verkehrsteilnehmer zogen sich nach bisherigen Erkenntnissen leichte Verletzungen zu. Ihre Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile getroffen.  Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen insgesamt etwa 40.000 Euro betragen. Die von Einsatzkräften der Feuerweher und des THW unterstützten Aufräum- und Bergungsarbeiten auf der Nordfahrbahn dürften noch mehrere Stunden andauern. Derzeit staut sich der Verkehr zwischen den Autobahnanschlussstellen Offenburg und Appenweier in beiden Richtungen über mehrere Kilometer.