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Waschmaschine kaputt? Ein Hausfrauenkredit kann Abhilfe schaffen

Wenn in Familien mit einem knappen Haushaltsbudget plötzlich größere Reparaturen anstehen, weil die Waschmaschine, der Geschirrspüler oder das Auto kaputt ist, kann das zu finanziellen Engpässen führen.

Symbolbild: Pixabay

Ein sogenannter Hausfrauenkredit kann in derartigen Situationen eine große Entlastung sein. Bevor Sie ein solches Darlehen beantragen, gibt es aber einige Dinge, die Sie über Kredite wissen sollten. Die wichtigsten Fragen zu dem Thema werden in diesem Artikel beantwortet.

Was genau ist ein Hausfrauenkredit?

Unter der Bezeichnung „Hausfrauenkredit“ oder auch „Haushaltskredit“ fasst man in aller Regel sämtliche kleinen Kredite zusammen, die für unvorhersehbare Reparaturen oder Anschaffungen im Haushalt benötigt werden. Aufgenommen werden solche Darlehen meist von Frauen oder Männern mit einem geringen Einkommen. Typisch ist, dass es sich meist nur um überschaubare Summen handelt, die in kurzer Zeit wieder zurückgezahlt werden. Hausfrauenkredite sind ideal, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken.

Voraussetzungen für einen Hausfrauenkredit

Die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen Kredit für den Haushalt zu beantragen, sind auf smava.de gut beschrieben. Wichtig sind zum Beispiel folgende Nachweise:

  • Gültiger Ausweis
  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Wohnsitz und Bankkonto in Deutschland
  • Gute Bonität
  • Regelmäßiges Einkommen

Wer kein regelmäßiges Einkommen hat – etwa weil er selbstständig ist –, kann auch einen Bürgen einsetzen, der über ein gesichertes Einkommen verfügt.

Wer kann einen Hausfrauenkredit aufnehmen?

Neben den oben genannten Voraussetzungen kann jedes Kreditinstitut noch eigene Vorgaben haben, die erfüllt sein müssen, damit Sie einen Hausfrauenkredit erhalten. Jede Bank will natürlich in erster Linie auf Nummer sicher gehen, dass sie die gesamte Kreditsumme sowie die fälligen Zinsen wieder zurückbekommt. Deshalb wird sie vor der Bewilligung des Kredits immer erst eine Kreditprüfung durchführen. Dabei werden mehrere Merkmale untersucht, die Rückschlüsse auf die Bonität und die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers zulassen. Wenn Sie in einem oder mehreren Punkten nicht die Bedingungen der Bank erfüllen, wird der Antrag auf ein Darlehen mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie nicht über ein regelmäßiges oder ausreichend hohes Einkommen verfügen. Dann befürchtet die Bank nämlich, dass Sie die monatlichen Raten nicht zurückzahlen können.

So erhöhen Sie die Chancen auf den Hausfrauenkredit

Oft sind gewisse Sicherheiten notwendig, wenn Sie einen Hausfrauenkredit in Anspruch nehmen möchten. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie selbst kein oder nur ein sehr geringes eigenes Einkommen haben. Dann können Sie beispielsweise einen zweiten Kreditnehmer für den Kredit eintragen lassen. Er sollte ein regelmäßiges und sicheres Einkommen haben und eine gute Bonität nachweisen können. Auf diese Weise erhöht sich die Sicherheit für das Kreditinstitut maßgeblich, was die Chance auf eine Bewilligung des Hausfrauenkredits verbessert.

Die SCHUFA-Akte muss einwandfrei sein

Bevor Banken kleine Kredite an Familien mit niedrigem Einkommen vergeben, legen sie besonders viel Wert auf einen einwandfreien SCHUFA-Score des Kreditnehmers. Das Kreditinstitut wird sich also vor der Vergabe an die SCHUFA wenden, um alle wichtigen Informationen über die Zuverlässigkeit des Verbrauchers zu erhalten. Dies ist wichtig für die Banken, um sich abzusichern, dass sie das geliehene Geld auch wieder zurückbekommen. Wenn Sie einen schlechten Score bei der SCHUFA oder sogar Negativeinträge haben, dürfte es schwierig werden, einen Hausfrauenkredit zu erhalten.