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Darum müssen Biertrinker inzwischen mehr bezahlen

Bier ist 2018 deutlich teurer geworden. Mit einem Preisanstieg um 3,5 Prozent gegenüber 2017 lagen Bier und Biermischgetränke über der allgemeinen Steigerung der Verbraucherpreise von 1,9 Prozent. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag  mit.

Foto: Didgeman / pixabay

Lager und Pils-Preise stiegen am stärksten

Den größten Anstieg mit 3,8 Prozent verzeichnete im Vorjahresvergleich untergäriges Bier wie Pils, Lager oder Schwarzbier. Die Preise für Weizenbier und Altbier stiegen im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent. Die Preise von alkoholfreiem Bier, Malzbier und Ähnlichem erhöhten sich gegenüber 2017 um 2,7 Prozent, Biermixgetränke wurden 3,6 Prozent teurer.

Trotzdem mehr Bier verkauft

Die Brauereien in Deutschland haben 2018 trotz der erhöhten Preise rund 8,7 Milliarden Liter und damit 184 Millionen Liter (2,2 Prozent) mehr Bier gebraut als im Jahr zuvor. Dazu dürften nach Einschätzung der Wiesbadener Behörde auch der heiße und lange Sommer sowie die Fußball-Weltmeisterschaft beigetragen haben.

Bier bleibt überwiegend hier

Das meiste in Deutschland produzierte Bier wurde auch hier verkauft. Der Bierexport blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 1,6 Milliarden Liter Bier (Plus 0,1 Prozent) im Wert von 1,2 Milliarden Euro fast unverändert. Größtes Abnehmerland war Italien mit einem Anteil von 21,8 Prozent (344 Mio Liter), gefolgt von China (11,3 Prozent) und den Niederlanden (7 Prozent).