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Ehrenamt leicht gemacht - Qualifiziert & Vernetzt im Engagement

Karlsruhe (pm/mz) - In Kooperation mit dem Landkreistag wirkt der Landkreis Karlsruhe beim Aufbau einer landesweiten Plattform mit, um Menschen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren zu unterstützen und zu qualifizieren. Ziel ist es, eine Online-Qualifizierungsplattform zu installieren, um den gesellschaftlichen Stellenwert des Ehrenamtes zu stärken, sowie die verschiedenen Engagementfelder besser zu vernetzen.

Großes Angebot

Im Landkreis Karlsruhe gibt es ein großes Angebot im Bereich Ehrenamt, das es laut Dominik Weiskopf, Amtsleiter für Integration im Landratsamt Karlsruhe, zusammenzuführen gilt. Mit Hilfe einer Online-Plattform, sollen sich freiwillige Helfer zukünftig einfacher vernetzen und qualifizieren können. Noch befindet sich die Plattform für den Landkreis Karlsruhe im Aufbau. Im Herbst 2019 soll sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Göppingen macht's vor

In Göppingen wurde das Konzept bereits 2017 mit Unterstützung des Landkreistags und dem Land Baden-Württemberg umgesetzt. Dort werden nun alle Bildungsangebote für Ehrenamtliche im Landkreis Göppingen übersichtlich auf der Plattform und einer Broschüre angeboten und veranschaulicht. "Das wird sehr gut angenommen", freut sich Christine Stutz vom Landratsamt Göppingen. Insgesamt hätten dort 25 Kooperationspartner schon 60 Veranstaltungen angeboten, von denen viele komplett ausgebucht seien.

Was wird angeboten?

Die Kooperationspartner, ehrenamtliche Organisationen im Landkreis Karlsruhe, können nun ihr vielseitiges Angebot auf der Plattform einpflegen. Dort kann man sich über die übersichtlich gebündelten Veranstaltungen informieren. Kooperationspartner sind unter anderem die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz, verschiedene Gemeinden und Wohlfahrtsverbände.

Das Ziel

Die Qualifizierungsplattform bietet Ehrenamtlichen nicht nur Weiterbildungs- und Qualifizierungsveranstaltungen, sondern auch einen Platz unter Gleichgesinnten. Somit sollen gesellschaftlich engagierte Menschen unterstützt und gefördert werden, aber es soll auch ein Platz sein, an dem man für seine Selbstlosigkeit Anerkennung gewinnen kann.