Kathedrale des Rock 'n' Roll – Kiss eröffnet Casino in den USA

(Anzeige) Kiss steht für ausgefallene Kostüme, harten Rock, kultige Gesichtsbemalung und neuerdings auch für Casinos. Die legendäre Band hat den Sprung in die Glücksspielindustrie gewagt und ihre erstes Casino in den Vereinigten Staaten eröffnet. Der Glücksspieltempel empfängt seine Gäste in Braman (Oklahoma) und hört auf den Namen Rock & Brews Casino Braman. Hinter dem Projekt stehen Gene Simmons (Bassist) und Paul Stanley (Sänger), die ein längerfristiges Engagement im Glücksspielsektor planen.

Die Band Kiss gibt noch heute Konzerte für ihre Fans. Bildquelle: John Pratt / Unsplash

Realisierung nach Corona-Zwangspause

Das Rock & Brews hat wahrlich einen steinigen Weg hinter sich. Eigentlich sollte das Casino in Braman bereits im Jahr 2017 ihre Pforten öffnen und Kiss in der Glücksspielbranche debütieren lassen. Für die Umsetzung ihres Vorhabens suchten die beiden Musiker nach der passenden Gelegenheit und kamen in der Folge mit der Kaw Nation ins Gespräch, die das SouthWind betreibt. Gemeinsam wurde ein Plan erarbeitet, das Casino komplett umzugestalten und in eine Kathedrale des Rock 'n' Roll zu verwandeln.

Nach nun knapp fünf Jahren kann das neue Rock & Brews seine ersten Gäste empfangen. Die Bauarbeiten und Umgestaltungsmaßnahmen waren allerdings deutlich früher fertig, da der ursprüngliche Zeitplan die Eröffnung im Jahr 2019 vorsah. Allerdings ahnte damals noch niemand, dass die Corona-Pandemie jegliche Planungen auf dem Planeten zunichtemachen wird. Die Auswirkungen von Covid-19 sowie die globalen Schutzmaßnahmen waren dafür verantwortlich, dass das Casinoprojekt für eine lange Zeit auf Eis gelegt werden musste.

Covid-19 vereitelt auch zweites Casinoprojekt

Kiss wollte ab 2019 mit einem Knall in das Casinogeschäft einsteigen. Direkt nach der Eröffnung des Rock & Brews sollte ein zweites Casino mit ganz ähnlichen Namen an den Start gehen. So bemühten sich Stanley und Simmons um das ehemalige Margaritaville Casino im US-Bundesstaat Mississippi, das komplett saniert werden und ab 2020 unter der Marke Biloxi Rock & Brews öffnen sollte.

Ähnlich wie das Rock & Brews in Oklahoma war ein Rock-Setting und gigantisches Glücksspielangebot geplant. So hätten sich die Besucher auf mehr als 1.000 Spielautomaten, zahlreiche Tischspiele wie Roulette und Blackjack sowie auf Sportwetten freuen können. Im hauseigenen Hotel hätten die Gäste zudem in einem der 300 Zimmer residieren können. Die Pandemie vereitelte jedoch, dass jemals mit dem Projekt begonnen werden konnte.

Mittlerweile wurden die Planungen jedoch wieder aufgenommen und versprechen ein einzigartiges Casinoerlebnis in den Staaten. Wer die Zeit, die Kosten und den Aufwand für eine Reise in die Kiss-Glücksspieltempel nicht auf sich nehmen möchte, kann alternativ den besten Online-Casinos auf bestonlinecasino.com einen Besuch abstatten.

Casinoflair mit Rock

Kaum eine andere Gruppe hatte so viel Einfluss auf den Rock und war so ikonisch wie Kiss. Die Band verstand es, sich musikalisch und visuell zu inszenieren. Ihre Outfits, Gesichtsbemalung und Bühnenshows waren einzigartig und sorgten dafür, dass Kiss heute Kultstatus genießt und Mitglied der Rock & Roll Hall of Fame ist.

Den Rock verkörpert die Band noch immer – auch auf der Bühne. Auf Konzerten, Tourneen und Festivals gibt sich Kiss auch heute noch die Ehre. Ihre musikalischen Wurzeln haben Stanley und Simmons in ihr Engagement im Glücksspielsektor einfließen lassen. Das Rock & Brews trägt entsprechend nicht nur Rock im Namen, sondern lebt auch das Genre. So ist das Interior rustikal gehalten und verkörpert dank der Bilder und Portraits verschiedener Rockstars einen ganz einzigartigen Flair.

Spielerisch wartet das Rock & Brews mit eine breitgefächerten Spielangebot auf. Mit an Bord sind unter anderem 400 verschiedene Spielautomaten und diverse Casinoklassiker - etwa Roulette, Blackjack und Poker.

Oklahoma ist nur der Anfang

Ist Oklahoma nur der Startschuss für ein längeres Engagement von Kiss in der Glücksspielindustrie? Es scheint so. Denn Stanley und Simmons scheinen bereits Blut geleckt zu haben. In Milwaukee sollen die beiden Rocker das Potawatomi Hotel & Casino ins Auge gefasst zu haben, das in naher Zukunft für rund 100 Millionen US-Dollar renoviert werden soll. Eine glücksspielerische Involvierung ist zwar laut offiziellen Medienberichten nicht geplant, dafür soll ein Restaurant der eigenen Marke Rock & Brews die Gäste des Casinos kulinarisch beköstigen.

Kiss – Chronologie einer legendären Rockband

Wie weit die Reise für Kiss in der Glücksspielbranche geht, wird die Zukunft zeigen. Mit dem ersten eigenen Casino haben Simmons und Stanley den Grundstein gelegt. Sie waren es auch, die einst die Erfolgsstory von Kiss begründet haben.

Alles begann im Jahr 1972, als sich die beiden Musiker in New York kennenlernten. Zu dieser Zeit war Simmons noch als Grundschullehrer und Stanley als Taxifahrer tätig. Ihre Liebe und ihre Leidenschaft gehörte jedoch der Musik. Sie gründeten die Band Wicked Lester, verließen diese jedoch wieder nach Unstimmigkeiten mit den anderen Mitglieder und lernten wenig später den Drummer Peter Criss kennen. Im Januar 1973 stieß noch Paul Frehley als Leadgitarrist dazu. Das Viergespann tat sich zu einer neuen Band zusammen. Kiss war geboren.

In den Anfangsjahren musste sich die neu formierte Gruppe noch mit kleineren Bühnenshows und Auftritten begnügen. Das sorgte für eine relativ langsame Entwicklung. Dem Enthusiasmus und der Kreativität tat das jedoch keinen Abbruch. So brachte Simmons als glühender Comic- und Horrorfan die Idee ein, sich für die Auftritte zu maskieren und entsprechend zu kostümieren.

Durchbruch im Jahr 1975

Nachdem Kiss die zähen Anfangsjahre überstanden hatte, gelang der Rockband mit ihrem Live-Album Alive! im Jahr 1975 der große Durchbruch. Die Platte verkaufte sich millionenfach, brachte die Gruppe in die oberen Ränge der Charts und goss das Fundament für den zukünftigen Erfolg. Nur ein Jahr später erschien das Album Destroyer, dessen kommerzieller Erfolg unerreicht ist. Damit war der Mythos um Kiss perfekt.

In Japan brach die Band einen Zuschauerrekord der Beatles. Marvel veröffentlichte gar zwei Comic-Bände mit der Band als Helden. Derweil lief das Merchandising auf Hochtouren. Flipperautomaten, Puppen der einzelnen Musiker, Schminkutensilien und Brettspielen – es gab nichts, was es nicht gab. Derweil stiegen die Mitgliederzahlen des offiziellen Fanklubs rasant an. Die sogenannte Kiss Army hatte in Windeseile eine sechsstellige Mitgliederzahl erreicht.


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