Fußball-Mythen – wahr oder Fantasie?

(Anzeige) - Im Fußball gibt es jede Menge skurriler Geschichten, jede Menge Mythen, skurrile Geschichten und unsinnige Weisheiten. Einige sind einfach nur Quatsch, einige sind wahr und manche sogar fast 100 Jahre alt. Von Jahr zu Jahr kommen neue hinzu. Sind das alles tatsächlich sinnlose Weisheiten oder sind es belegte Fakten?

Foto: Symbolbild/Pixabay

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WM 1950 - Indien und das Barfußverbot

In Indien ist der Volkssport Nummer Eins Cricket, aber auf keinen Fall Fußball. Auch Hockey ist noch ein Volkssport, aber Fußball spielte in diesem Land noch nie eine Rolle und erst recht nicht bei einer Fußball-WM. Überraschenderweise qualifizierte sich aber die indische Nationalmannschaft für die WM 1950. Das passierte auch nur deshalb, weil alle Gegner in der Qualifikation ihre Teilnahme zurückgezogen hatten, was Indien zu der gleichen Entscheidung veranlasste. Damals wurde gemutmaßt, dass die FIFA den Indern das Barfuß-Spielen verboten hätte. Das ist unwahr, denn die Inder hatten schlichtweg einfach keine Ahnung und vor allem keine Lust auf Fußball. Zwei Tage vor der WM-Gruppenauslosung in Rio de Janeiro, am 24. Mai 1950 erreichte die FIFA in Zürich ein Telegramm, indem Indien – ohne Angabe von Gründen auf die Teilnahme an der WM verzichtete.

Was und wann ist Abseits

Die Jogi Löws zuhause an den Bildschirmen, im Stadion oder in der Kneipe glauben immer genau darüber Bescheid zu wissen, wann und was ein Abseits ist. Der Spruch "wird der Ball zurückgespielt, kann es kein Abseits sein" hält sich schon seit ewigen Zeiten. Dennoch ist der falsch. Entscheidend ist ausschließlich, ob sich der Spieler beim Abspielen - wo der Ball hin gespielt wird, ist vollkommen egal - vor oder hinter dem Ball befindet. Kein Wunder also, dass es bei kurz ausgeführten Ecken auch so viele Abseits-Entscheidungen gibt.

Beim Tippen gewinnen immer entweder die Ahnungslosen oder Anfänger

Das kann man so nicht stehen lassen. Die Wahrscheinlichkeit eines Wettscheingewinns ist bei den Experten höher, weil sie sich vorher alle Informationen eingeholt und Analysen studiert haben. Anfänger und Tipper, die aus dem Bauch heraus wetten, sind damit schlecht beraten. Emotionen und die Empathie zur Lieblingsmannschaft führen gerne dazu, das Ergebnis eines Sportereignisses falsch vorherzusagen. Wer es selbst einmal ausprobieren und für einen Wettschein Geld einzahlen möchte, findet hier die besten Sportwetten Anbieter mit PayPal. Denn die Zahlungsmethode funktioniert in Echtzeit und das Geld ist mit nur zwei Klicks eingezahlt.

"Never change a winning Team"

Ein alter und oft gehörter Spruch und Mythos. Der Spruch würde besser lauten „Never change a losing Team“. In der Geschichte der Bundesliga siegten 36,6 Prozent der Fußballmannschaften mit derselben Aufstellung auch das nächste Spiel. Deutlich besser sieht es aber bei den Verlierer-Mannschaften aus. Wenn die Aufstellung nicht verändert wurde, dann siegten im nächsten Spiel 44,8 Prozent der Mannschaften.

Die Halbzeit-Banane

Eine Banane wird in der Halbzeit nicht verteilt, sondern eher isotonische und mit Kohlehydraten angereicherte Flüssigkeiten. In Bananen stecken zwar Folsäure sowie viel Kohlehydrate und Eiweiß, aber bis der Körper des Fußballspielers auf die zugeführte Energie zurückgreifen kann, ist die zweite Hälfte des Spiels längst um.

Der berühmte Sieges-Lauf

Schon seit Jahren wird von Experten der Mythos widerlegt, dass eine Mannschaft nach Siegen in Folge besonders schwer zu schlagen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mannschaft nach drei Siegen in Serie auch das vierte Spiel gewinnt, wird nicht größer. Im Gegenteil: Die Mannschaft wird oftmals zu siegessicher und unterschätzt den Gegner.

Elf Freunde müssen es sein

Nein, das muss es nicht. Echte Freunde sind zwar oft schon zufrieden, wenn sie zusammen sein können und eine tolle Zeit miteinander verbringen können. Aber für den Erfolg einer Fußballmannschaft reicht das nicht aus. Es kommt auf den Erfolg an, der sich einstellt, wenn alle Spieler im Team ein gemeinsames Leistungsziel vor Augen haben.

Rote Karte schwächt das Team

Der Platzverweis eines Spielers scheint auf den ersten Blick ein Nachteil zu sein, weil die Restmannschaft in der Unterzahl spielt. Aber: Forscher haben über 600 Spiele analysiert und herausgefunden, dass sich gerade mal in zwanzig Prozent aller Fälle die Mannschaft verschlechterte. In den meisten Fällen hatten der Platzverweis und die verteilte rote Karte gar keinen Einfluss auf den Spielverlauf.

Mannschaften gewinnen im Heimstadion eher

Im heimischen Fußballstadion mit den anwesenden Fans spielt es sich einfach besser, das ist eine Tatsache. Aber ob das auch für einen Sieg reicht? Ja, es reicht aus und dieser "Mythos" stimmt. Experten haben das Phänomen analysiert und herausgefunden, dass die Mannschaften zuhause durchschnittlich 0,8 Tore mehr schießen als im Auswärtsspiel.


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