die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 24 Sep 2026 14:48:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.2 Wolfsnachwuchs in Baiersbronn: Fotofalle zeigt Welpen https://www.die-neue-welle.de/wolfsnachwuchs-in-baiersbronn-fotofalle-zeigt-welpen-1973880/ Thu, 24 Sep 2026 14:14:14 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973880 Baden-Württemberg (dpa/dk) – In Baden-Württemberg gibt es Wolfsnachwuchs. In der Gemeinde Baiersbronn ist auf einer Fotofalle zweifelsfrei ein Wolfswelpe aufgenommen worden. Welches Geschlecht der junge Wolf hat, ist derzeit nicht bekannt.

Geschlecht noch unklar

Das Tier wurde am 17. September aufgenommen. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg bestätigte anschließend, dass es sich zweifelsfrei um einen Wolfswelpen handelt. Welches Geschlecht der junge Wolf hat und ob es noch weitere Welpen gibt, ist derzeit nicht bekannt.

Wolfspaar war schon länger im Nordschwarzwald unterwegs

Bereits seit einiger Zeit wurde im Nordschwarzwald ein Wolfspaar beobachtet. Bei den Tieren handelt es sich vermutlich um die Eltern des Welpen. Die Fähe ist erst seit kurzem in der Region ansässig. Ihr Partner ist der Rüde GW852m. Experten der FVA hatten bereits zuvor eine erfolgreiche Verpaarung für sehr wahrscheinlich gehalten.

«Wildbiologisch gesehen klappt eine Verpaarung zwischen Wölfen meistens», hatte FVA-Experte Micha Herdtfelder erklärt.

Die Fähe war vermutlich im Februar oder März trächtig geworden. Die Tragezeit bei Wölfen beträgt rund 60 Tage. Normalerweise umfasst ein Wurf vier bis sechs Welpen, allerdings ist die Sterblichkeit hoch.

Wieder ein Wolfsrudel im Südwesten

Zuletzt hatte es in Baden-Württemberg Ende 2023 ein Wolfsrudel gegeben. Damals wurde der einzige lebende Welpe in der Nähe des Schluchsees überfahren. Im April darauf verendete auch das Muttertier bei einem Verkehrsunfall nahe Lenzkirch. Die Wölfin war zu diesem Zeitpunkt mit mehreren Welpen trächtig. Danach gab es längere Zeit kein Weibchen im Südwesten, das für Nachwuchs hätte sorgen können. Wölfe sind vor mehr als 20 Jahren wieder in Deutschland aufgetaucht. Seitdem nimmt ihre Zahl kontinuierlich zu.

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Millionenschwere Hehlerei in Pforzheim: Fußballverein soll bei Bargeldschmuggel geholfen haben https://www.die-neue-welle.de/millionenschwere-hehlerei-in-pforzheim-fussballverein-soll-bei-bargeldschmuggel-geholfen-haben-1973826/ Thu, 24 Sep 2026 14:03:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973826 Pforzheim (dpa/svs) – Gestohlene Edelmetalle im Wert von rund 50 Millionen Euro, Gewinne in Millionenhöhe und Bargeld, das über Mitglieder eines Pforzheimer Fußballvereins in die Türkei gebracht werden sollte: Zwei Männer aus Pforzheim stehen im Mittelpunkt umfangreicher Ermittlungen. Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat jetzt Anklage erhoben.

Gewerbsmäßige Bandenhehlerei

Den beiden Männern, einem Deutschen und einem Türken, wird gewerbsmäßige Bandenhehlerei in 190 Fällen sowie Geldwäsche vorgeworfen. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart sollen sie über ein Edelmetallunternehmen gestohlene Materialien im Wert von rund 50 Millionen Euro angekauft haben.

Das Landgericht Mannheim muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt und einen Prozess eröffnet. Die beiden Männer sitzen seit Mitte März in Untersuchungshaft.

Edelmetalle unter anderem im Kreis Calw eingeschmolzen

Nach Überzeugung der Ermittler wurden die gestohlenen edelmetallhaltigen Stoffe eingeschmolzen, um ihre Herkunft zu verschleiern. Dafür soll unter anderem eine Halle im Kreis Calw genutzt worden sein.

Anschließend seien die Materialien in Edelmetalle und Geld umgewandelt worden. Einen Teil der Erlöse sollen die Männer ins Ausland gebracht haben.

«Die Anklage geht davon aus, dass die beiden Angeschuldigten mit ihrem Unternehmen Gewinne in Millionenhöhe erzielten», teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Fast 218.000 Euro am Flughafen Stuttgart sichergestellt

Eine besondere Rolle spielt dabei ein Vorfall am Flughafen Stuttgart. Dort wurden im vergangenen Februar fast 218.000 Euro sichergestellt.

Kurz vor dem Check-in für einen Flug nach Antalya sollen die beiden Männer 27 Mitwissenden Briefumschläge mit jeweils 4.000 bis 9.900 Euro übergeben haben. Bei den Empfängern handelte es sich laut Generalstaatsanwaltschaft um Mitglieder eines inzwischen insolventen Pforzheimer Fußballvereins. «Das Geld sollte nach der Ankunft in der Türkei wieder an die Händler zurückfließen», teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Gegen die 27 Empfänger wird wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

Ermittlungen nahmen nach Bargeldschmuggel größere Dimensionen an

Der baden-württembergische Justizminister Moritz Oppelt (CDU) erklärte, Fälle von Geldwäsche seien häufig nicht sofort in ihrem gesamten Ausmaß zu erkennen.

«Aus einem Bargeldschmuggel sind inzwischen Ermittlungen zu einer umfangreichen Bandenhehlerei im Millionenbereich geworden», sagte Oppelt und fügte hinzu: «Das veranschaulicht das Motto der Ermittler, dem sich die Taskforce Finanzkriminalität verschrieben hat: ‚follow the money‘, denn schmutziges Geld hinterlässt Spuren.»

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27.000 Euro für soziale Projekte: Erste KSC-Charity Gala im Wildpark https://www.die-neue-welle.de/27-000-euro-fuer-soziale-projekte-erste-ksc-charity-gala-im-wildpark-1973856/ Thu, 24 Sep 2026 13:59:04 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973856 Karlsruhe (pm/svs) – Premiere im BBBank Wildpark: Der Karlsruher SC hat am 23. September 2026 erstmals zu einer Charity Gala eingeladen. Dabei kamen insgesamt 27.000 Euro für soziale Projekte in der Region zusammen.

Unterstützung sozialer Projekte

Im abilis WildparkClub trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Auch Bürgermeisterin Melchien war bei der Veranstaltung dabei und wandte sich an die Gäste. Im Mittelpunkt des Abends standen der Austausch und die Unterstützung sozialer Projekte in der Region.

Sport als verbindendes Element

Einer der Höhepunkte war ein Paneltalk mit Jens Nowotny, Renate Lingor und Saeid Fazloula. Gemeinsam sprachen sie über die gesellschaftliche Bedeutung des Sports. Dabei ging es unter anderem darum, wie Sport Menschen zusammenbringen, Integration fördern und Orientierung geben kann.

Benefiz-Verlosung bringt Spenden ein

Für zusätzliche Einnahmen sorgte eine Benefiz-Verlosung mit Preisen verschiedener Partner und Unterstützer. Gewinne kamen unter anderem vom Plaza Hotel, der Traube Tonbach, Ungeheuer Automobile, Hoepfner, EDEKA Südwest, dem Weingut Kopp, der Brennerei Scheibel, Graf Hardenberg, den Oberkircher Winzern und dem Karlsruher SC. Insgesamt kamen bei der ersten KSC-Charity Gala 27.000 Euro für soziale Projekte zusammen.

Auch ein Trikot von KSC-Kapitän Marvin Wanitzek wurde versteigert. Dafür wurden 2.000 Euro erzielt. Über einen zusätzlichen Spendenlink gingen bis Freitag weitere Zuwendungen ein.

Geld geht an soziale Projekte in der Region

Die Erlöse kommen den sozialen Projekten von KSC TUT GUT. sowie der Karlsruhe-Stiftung zugute. Beide engagieren sich unter anderem für Kinder und Jugendliche, gesellschaftliche Teilhabe und Projekte in der Region.

Nach Angaben des KSC hat KSC TUT GUT. seit seiner Gründung bereits mehr als 340.000 Euro in die Region investiert. Mit Projekten und Initiativen seien dabei mehr als 120.000 Menschen erreicht worden.

Premiere mit zahlreichen Unterstützern

Unterstützt wurde die erste KSC-Charity Gala von zahlreichen Partnern, Spenderinnen und Spendern sowie Helferinnen und Helfern. Zu den Gala-Partnern gehörten Bellarinas, CRONIMET, DACHSER Logistik GmbH, Familienheim Karlsruhe eG, Multi Media Systeme, Stadtwerke Karlsruhe, THOST Projektmanagement und Traube Tonbach. Für das kulinarische Angebot war das Team von Wildpark Taste by Traube Tonbach um Sebastian Holy verantwortlich.

 

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DFB-Pokal: KSC-Frauen empfangen Eintracht Frankfurt https://www.die-neue-welle.de/dfb-pokal-ksc-frauen-empfangen-eintracht-frankfurt-1973799/ Thu, 24 Sep 2026 13:01:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973799 Karlsruhe (pm/dk) – Auf die Frauen des Karlsruher SC wartet am Sonntag ein besonderes Spiel: In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals kommt Bundesligist Eintracht Frankfurt ins Badenia Stadion. Anstoß ist um 14 Uhr.

KSC geht als Außenseiter ins Spiel

Für die Karlsruherinnen ist die Rollenverteilung vor der Partie klar. Trainer Christopher Holzer sagt:

„Wir sind klarer Underdog und uns dieser Rolle voll und ganz bewusst. Wir möchten uns bestmöglich präsentieren – mutig und leidenschaftlich, geschlossen als starkes Kollektiv und für unsere Farben.“

Auch Spielerin Mathilda Dillmann blickt mit Vorfreude auf die Begegnung: „Auch wenn die Rollen gegen Eintracht Frankfurt klar verteilt sind, wollen wir alles reinhauen, uns von unserer besten Seite zeigen und den besonderen Moment genießen“.

Frankfurt kommt als Bundesliga-Zweiter

Eintracht Frankfurt ist gut in die neue Bundesliga-Saison gestartet und steht aktuell mit 13 Punkten auf Tabellenplatz zwei. In der vergangenen Saison beendeten die Frankfurterinnen die Bundesliga auf Rang drei.

Im DFB-Pokal war im Viertelfinale Schluss, im UEFA Women’s Europa Cup erreichte die Eintracht das Halbfinale.

Auch unter der Woche war Frankfurt international im Einsatz. Im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde des UEFA Women’s Europa Cup gewann die Mannschaft beim isländischen Klub FH Hafnarfjörður mit 1:0.

Vorfreude auf einen besonderen Pokaltag

Beim KSC ist die Vorfreude auf das Duell entsprechend groß. Paulina Rothenberger sagt: „Im DFB-Pokal zu spielen, ist etwas ganz Besonderes. Mit Eintracht Frankfurt wartet ein echtes Highlight auf uns und wir hoffen auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die uns dabei unterstützen“.

Tickets auch an der Tageskasse

Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr im Badenia Stadion. Tickets sind weiterhin erhältlich. Kurzentschlossene können auch am Spieltag noch Karten an der Tageskasse kaufen.

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Vermisste 42-Jährige aus Eggenstein-Leopoldshafen wohlbehalten gefunden https://www.die-neue-welle.de/vermisste-42-jaehrige-aus-eggenstein-leopoldshafen-wohlbehalten-gefunden-1973778/ Thu, 24 Sep 2026 12:56:33 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973778 Eggenstein-Leopoldshafen (pol/dk) – Die Suche nach einer seit Dienstag vermissten 42-Jährigen aus Eggenstein-Leopoldshafen ist beendet. Die Frau wurde am Mittwochabend in Hessen wohlbehalten angetroffen.

Seit Dienstag vermisst

Die 42-Jährige hatte am Dienstag, 22. September, gegen 11 Uhr ihre Wohnung in Eggenstein verlassen. Danach bestand kein Kontakt mehr zu ihr.

Die Polizei leitete daraufhin Fahndungsmaßnahmen ein. Auch mögliche Aufenthaltsorte der Frau wurden überprüft, zunächst jedoch ohne Erfolg.

Frau in Hessen angetroffen

Am Mittwochabend konnte die Vermisste schließlich im Bereich Wald-Michelbach in Hessen angetroffen werden. Nach Angaben der Polizei war sie dort mit ihrem Fahrzeug unterwegs.

Die Frau wurde wohlbehalten gefunden.

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Wie erlebt ihr Krise? Bühl ist Teil eines landesweiten Forschungsprojekts https://www.die-neue-welle.de/wie-erlebt-ihr-krise-buehl-ist-teil-eines-landesweiten-forschungsprojekts-1973550/ Thu, 24 Sep 2026 12:15:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973550 Bühl (pm/tk) – Hitzewellen, Naturkatastrophen oder Pandemien können den Alltag von Menschen erheblich verändern – und sich dabei nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die mentale und soziale Gesundheit auswirken. Wie Menschen solche Krisen erleben, was sie dabei belastet und was ihnen hilft, damit umzugehen, soll die „Puls“-Studie herausfinden. Auch Bühl ist Teil des baden-württembergischen Forschungsprojekts.

Pilotstudie der Uni Heidelberg

„Puls“ ist eine Pilotstudie des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Erstmals soll dabei in Echtzeit erfasst werden, wie sich Krisensituationen auf Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen auswirken und welche Unterstützung sie benötigen. Ziel ist es, die Erfahrungen und Bedürfnisse der Bevölkerung besser zu verstehen und damit künftig gezielter auf Krisen reagieren und frühzeitig vorbeugen zu können.

Bühl zufällig ausgewählt

Bühl gehört zu 45 zufällig ausgewählten Kommunen in Baden-Württemberg, die für die Studie ausgewählt wurden. Grundlage ist eine Zufallsstichprobe aus den insgesamt 1.101 Städten und Gemeinden des Landes. Die Beteiligung Bühls ermöglicht es damit, auch die Erfahrungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort in die Untersuchung einfließen zu lassen.

Teilnahme via App

Die Teilnahme an der Studie erfolgt digital über die „D4L Collect“-App. Bei akuten Krisenereignissen erhalten die Teilnehmenden kurzfristig Fragebögen auf ihr Smartphone. Zusätzlich sind über einen Zeitraum von zwei Jahren vierteljährliche Befragungen vorgesehen. So können sowohl unmittelbare als auch längerfristige Auswirkungen erfasst werden.

Wer mehr über „Puls“ und die Möglichkeit zur Teilnahme erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Studienhomepage unter www.umm.uni-heidelberg.de/puls-studie. Flyer zur Studie liegen zudem im Bürgerbüro im Rathaus II, Hauptstraße 41, und im Kinder- und Familienzentrum Mehrgenerationenhaus (Kifaz), Luisenstraße 2, aus.

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Warnstreik bei der AVG in Karlsruhe und Heilbronn https://www.die-neue-welle.de/warnstreik-bei-der-avg-in-karlsruhe-und-heilbronn-1973610/ Thu, 24 Sep 2026 10:08:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973610 Karlsruhe (pm/tk) – Wegen der stockenden Tarifverhandlungen ruft die Gewerkschaft ver.di am morgigen Freitag, 25. September, zu einem ganztägigen Warnstreik bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) auf. Im AVG-Netz rund um Karlsruhe und Heilbronn kann es deshalb zu Einschränkungen und Fahrtausfällen kommen. Wie groß die Auswirkungen sein werden, ist derzeit noch unklar.

Ganztägiger Warnstreik am Freitag

Ver.di hat die Beschäftigten der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft für Freitag zu einem ganztägigen Warnstreik im gesamten von der AVG betriebenen Liniennetz aufgerufen.

Nach Angaben der AVG lässt sich derzeit noch nicht verlässlich abschätzen, in welchem Umfang der Stadtbahnbetrieb betroffen sein wird. Fahrgäste müssen sich deshalb auf mögliche Ausfälle und Einschränkungen einstellen.

Nicht betroffen sind die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK). Das gilt auch für die Linie S2.

Diese AVG-Linien könnten betroffen sein

Da sich der Warnstreik gegen die AVG richtet, können theoretisch zahlreiche Stadtbahnlinien in der Region betroffen sein. Welche Fahrten tatsächlich ausfallen, steht allerdings noch nicht fest.

Dazu gehören:

  • S1, S11 und S12: Verbindungen aus dem Albtal mit Bad Herrenalb und Ittersbach über Karlsruhe Richtung Hochstetten beziehungsweise Rheinhafen.
  • S31 und S32: Verbindungen von Menzingen oder Odenheim über Bruchsal und Durlach zum Karlsruher Hauptbahnhof.
  • S4, S41 und S42: Verbindungen von Karlsruhe beziehungsweise dem Albtal über Heilbronn in Richtung Öhringen, Sinsheim oder Bad Rappenau.
  • S5, S51 und S52: Verbindungen aus den Regionen Pforzheim, Wörth und Germersheim durch Karlsruhe bis nach Söllingen beziehungsweise Bietigheim-Bissingen.
  • S7, S71, S8 und S81: Verbindungen Richtung Rastatt, Baden-Baden, Achern, Freudenstadt und Eutingen im Gäu.

Die S2 zwischen Rheinstetten, Karlsruhe und Blankenloch ist dagegen vom Warnstreikaufruf nicht betroffen, da die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Karlsruhe nicht zum Streik aufgerufen sind.

Fahrgäste sollten Verbindung kurz vor Abfahrt prüfen

Wer am Freitag mit einer AVG-Linie unterwegs sein möchte, sollte sich unmittelbar vor Fahrtantritt informieren, ob die gewünschte Verbindung fährt.

Aktuelle Informationen zu möglichen Ausfällen gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft der AVG, in der KVV.regiomove-App sowie über die digitalen Auskunftsmedien.

Rund 1.000 AVG-Beschäftigte von Tarifrunde betroffen

Grund für den Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum bundesweiten Eisenbahntarifvertrag (ETV). Bei der AVG sind rund 1.000 Beschäftigte von der Tarifrunde betroffen.

Der ETV gilt bundesweit für Beschäftigte von mehr als 30 Verkehrsunternehmen. Insgesamt betrifft die Tarifrunde knapp 6.000 Beschäftigte.

Warnstreiks hatte es in dieser Tarifrunde bereits in den vergangenen beiden Wochen bei der SWEG gegeben.

Ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld

Beim ersten Verhandlungstermin am 13. August wurde nach Angaben der Gewerkschaft von Arbeitgeberseite kein Angebot vorgelegt. Auch die zweite Runde am 31. August endete ohne Einigung.

Ver.di fordert eine Erhöhung der Monatsentgelte um 6,5 Prozent, für Auszubildende zusätzlich 100 Euro monatlich sowie eine jährliche Sonderzahlung von 650 Euro ausschließlich für ver.di-Mitglieder. Die geforderte Laufzeit beträgt zwölf Monate.

Das Angebot der Arbeitgeber sieht laut Gewerkschaft bei einer Laufzeit von 28 Monaten eine Einmalzahlung von 270 Euro vor. Die Entgelte sollen demnach zum 1. Dezember 2026 um 2,8 Prozent und zum 1. Januar 2028 um weitere 2,2 Prozent steigen.

Streit auch um Kündigungsschutz

Neben den Entgelten wird auch über den Manteltarifvertrag gestritten. Ver.di kritisiert insbesondere geplante Veränderungen beim Kündigungsschutz für langjährig Beschäftigte.

Frederike DeCoite von ver.di Baden-Württemberg erklärt: „Seit der letzten Gehaltserhöhung sind die Tankkosten für ihr Auto, das die Fahrerinnen und Fahrer brauchen, um pünktlich zur ersten Schicht zu kommen und nach Mitternacht wieder nach Hause, regelrecht explodiert. Die Beschäftigten brauchen jetzt zügig eine angemessene Steigerung ihrer Einkommen. Was viele besonders verbittert, ist das Ziel der Arbeitgeber, den besonderen Kündigungsschutz für langjährig Beschäftigte abzuschaffen. Wer über Jahrzehnte diese verantwortungsvolle und belastende Arbeit, meist im anstrengenden Schichtdienst, Tag für Tag leistet, hat auch einen besonderen Schutz verdient.“

Ver.di-Verhandlungsführer Andreas Schackert kritisierte das bisherige Arbeitgeberangebot mit den Worten: „Statt Wertschätzung bekommen die Beschäftigten Verzögerungen, Kürzungen und Verschlechterungen serviert“.

Nächste Verhandlungsrunde am 5. Oktober

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen ist für den 5. Oktober geplant.

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Neuer Dreizack für den Neptunbrunnen in Freudenstadt https://www.die-neue-welle.de/neuer-dreizack-fuer-den-neptunbrunnen-in-freudenstadt-1973532/ Thu, 24 Sep 2026 08:55:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973532 Freudenstadt (pm/tk) – Gelebte Nachbarschaftshilfe: Der Freudenstädter Neptunbrunnen auf Deutschlands größtem Marktplatz ist wieder komplett. Dank Unterstützung aus Baiersbronn-Friedrichstal hat die Götterfigur einen neuen Dreizack in der Hand.

Schaden durch Randalierer

Rund zwei Jahre lang musste der Meeresgott mit leerer Hand über dem Platz thronen. Randalierer hatten den Dreizack herabgerissen, vermutlich in der Fasnet. Jetzt gaben ihm Christoph Wörner und Jürgen Armbruster von der Dorfgemeinschaft Friedrichstal im „Tal der Hämmer“ sein Symbol der Macht und göttlichen Autorität zurück.

Dreizack neu geschmiedet

Der Schmied Egon Haist hatte den rund acht Kilogramm schweren Dreizack aus Metall geschmiedet, die Kollegen der Dorfgemeinschaft haben ihn anschließend lackiert. Er war anlässlich des Tags des offenen Denkmals in der historischen Schmiede angefertigt worden.

Jürgen Schnurr vom Heimat- und Museumsverein Freudenstadt hatte diese Kooperation angeregt. Jürgen Lieb vom Baubetriebsamt der Stadt Freudenstadt hievte das Montagsteam im Korb mit dem Radlader hinauf zur Götterfigur. Involviert war außerdem Stefan Kälberer vom städtischen Tiefbauamt, dort zuständig für die Brunnen.

Ensemble wieder vollständig

„Der neue Dreizack sieht großartig aus. Eine ganz tolle Arbeit, ein echtes Kunstwerk. Vielen Dank im Namen aller Einwohner Freudenstadts ins Friedrichstal“, sagte Bürgermeister Wolfgang Fahrner. „Gern geschehen“, sagte Christoph Wörner. Für die Dorfgemeinschaft sei dies selbstverständlich gewesen und ein Beitrag dazu, die enge Zusammenarbeit zwischen Freudenstadt und Baiersbronn fortzuführen, die mit der Gartenschau im „Tal X“ begründet worden war.

Der historische und markante Brunnen stammt aus im Jahr 1763. Auf der Säule in der Mitte steht eine rund zwei Meter hohe Neptunfigur aus Buntsandstein gehauen. Drei ovale Kartuschen zeigen das Stadtwappen und Inschriften.

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Schwerer Arbeitsunfall in Bühl – Malerin fällt von Gerüst https://www.die-neue-welle.de/schwerer-arbeitsunfall-in-buehl-malerin-faellt-von-geruest-1973541/ Thu, 24 Sep 2026 08:54:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973541 Bühl (pol/tk)- Eine 36 Jahre alte Frau ist am Mittwoch bei Malerarbeiten an einem Haus im Ortsteil Altschweier von einem Gerüst gestürzt und hat sich hierbei Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes zugezogen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Weshalb die Frau gegen 17:15 Uhr in der Jehengasse aus etwa vier Metern Höhe nach unten stürzte ist noch unklar und Gegenstand von Ermittlungen des Polizeireviers Bühl.

Die 36-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Karlsruhe geflogen werden.

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Eistreff Waldbronn startet in die neue Saison https://www.die-neue-welle.de/eistreff-waldbronn-startet-in-die-neue-saison-1973184/ Thu, 24 Sep 2026 03:42:18 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1973184

Waldbronn (dk) - Draußen ist es noch vergleichsweise mild, im Eistreff Waldbronn laufen die Vorbereitungen aber längst. Geschäftsführer Alexander Schroth blickt mit Vorfreude auf den Saisonstart – mit einer langen Saison, bekannten Veranstaltungen und Investitionen in den Schlittschuhverleih.

Lange Saison bis Anfang April

Die neue Saison läuft laut Schroth wieder vergleichsweise lange – bis zum 4. April.

Auch bekannte Veranstaltungen bleiben Teil des Programms. Dazu gehören die Space Party im Januar, die Deutschlandparty am 3. Oktober, die Kinderdisco an jedem ersten Sonntag im Monat und eine Silent Disco.

Bei der Kinderdisco ist auch Maskottchen Snowy wieder mit dabei.

Neue Eismaschine fährt künftig autonom

Eine der größten Neuerungen betrifft die Eisaufbereitung. Die bisherige Maschine war 23 Jahre alt und laut Schroth kaum noch zu reparieren.

Deshalb wurde eine neue Eismaschine angeschafft, die künftig selbstständig über die Fläche fahren soll.

„Bedeutet, der Eismeister muss nicht mehr auf der Maschine sitzen, sondern wie zu Hause beim Staubsaugerroboter oder der Rasenmäherroboter wird unser Eis dann autonom aufbereitet.“

Dadurch soll die Eisqualität besser kontrolliert werden können. Außerdem sollen sich die Zeiten für die Eisaufbereitung um einige Minuten verkürzen.

Rund 800 Paar Schlittschuhe im Verleih

Auch beim Schlittschuhverleih wurde investiert. Alte Modelle wurden aussortiert und durch neue ersetzt.

„Bedeutet, wir haben jetzt wieder über 800 Paar Schlittschuhe im Bestand. Und davon sind ungefähr 2/3 neue Schuhe.“

Vor allem die bessere Polsterung der neuen Schlittschuhe soll für Besucherinnen und Besucher spürbar sein.

Zukunft des Eistreffs bis 2036 gesichert

In den vergangenen Jahren war die Zukunft des Eistreffs immer wieder Thema. Für die kommenden Jahre sieht Schroth die Situation nun deutlich stabiler.

„Wir haben ja letztes Jahr einen Pachtvertrag unterschrieben, über zehn Jahre. Bedeutet bis 2036 müssen wir uns keine Sorgen machen.“

Die gemeinnützige Betreibergesellschaft stehe wirtschaftlich gut da und könne den Eislaufbetrieb gemeinsam mit Unterstützern abbilden.

Eintrittspreise bleiben stabil

Auch bei den Preisen gibt es laut Schroth keine Erhöhung gegenüber der vergangenen Saison.

In der Nebensaison zahlen Jugendliche 8 Euro, Erwachsene 10 Euro. In der Hauptsaison im November, Dezember und Januar liegen die Preise bei 8,50 Euro für Jugendliche und 11 Euro für Erwachsene.

Auch die Preise für Saisonkarten bleiben unverändert.

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