die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 06 Nov 2026 15:32:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Guldenbrücke bei Bad Wildbad: L 351 ab Montag für Autos gesperrt https://www.die-neue-welle.de/guldenbruecke-bei-bad-wildbad-l-351-ab-montag-fuer-autos-gesperrt-1996260/ Sun, 08 Nov 2026 12:52:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996260 Bad Wildbad (pm/svs) – Autofahrer rund um Bad Wildbad müssen sich ab Montag auf eine Umleitung einstellen. Wegen Bauarbeiten an der Guldenbrücke über die Enz wird die L 351 für Autos gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 13. November. Busse, Rettungsdienste und Radfahrer dürfen die Brücke weiterhin nutzen.

Bauarbeiten an der Guldenbrücke gehen weiter

An der Guldenbrücke bei Bad Wildbad stehen die nächsten Bauarbeiten an. Nachdem die Behelfsbrücke bereits Ende Oktober erfolgreich eingehoben wurde, müssen jetzt noch die Anschlüsse an die bestehende Straße hergestellt werden. Außerdem werden neue Asphaltflächen eingebaut, die später für die Umfahrung benötigt werden. Die Arbeiten beginnen am Montag, 9. November, und sollen bis Freitag, 13. November 2026, abgeschlossen sein.

L 351 gesperrt: Diese Umleitungen gelten

Während der Bauarbeiten wird die L 351 für den regulären Autoverkehr vollständig gesperrt.

Für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gelten unterschiedliche Regelungen:

  • Autofahrer: Der Verkehr wird über die B 294 umgeleitet.

  • Lkw: Lastwagen werden bereits im Rahmen der laufenden Bauarbeiten über die B 294 geführt.

  • Busse und Rettungsdienste: Sie können weiterhin über die bestehende Guldenbrücke fahren.

  • Radfahrer: Auch für Fahrräder bleibt die L 351 über die bestehende Brücke befahrbar.

Damit bleibt die Verbindung für den öffentlichen Nahverkehr und Rettungsfahrzeuge trotz der Bauarbeiten erhalten.

Behelfsbrücke wurde bereits Ende Oktober eingesetzt

Ein wichtiger Teil der Bauarbeiten ist bereits geschafft. Zwischen dem 27. und 30. Oktober wurde die Behelfsbrücke planmäßig eingehoben. Jetzt folgen die Straßenanschlüsse und die Asphaltarbeiten, damit die Behelfsbrücke später als Umfahrung genutzt werden kann. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet Autofahrer und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen. Sollte es Änderungen im Bauablauf geben, will die Behörde frühzeitig darüber informieren.

Hier gibt es aktuelle Informationen zur Baustelle

Wer rund um Bad Wildbad unterwegs ist, kann sich vor der Fahrt über die aktuelle Verkehrslage informieren.

Aktuelle Verkehrslage bei VerkehrsInfo BW

 

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Ab dieser Woche: Stadtbahnlinien S7 und S8 fallen im November nachts teilweise aus https://www.die-neue-welle.de/ab-dieser-woche-stadtbahnlinien-s7-und-s8-fallen-im-november-nachts-teilweise-aus-1996251/ Sun, 08 Nov 2026 10:47:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996251 Rastatt (pm/svs) – Wer die nächsten Woche abends oder nachts mit der Stadtbahn zwischen Karlsruhe, Rastatt und Forbach unterwegs ist, muss sich auf Einschränkungen einstellen. Wegen weiterer Bauarbeiten der DB InfraGO und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) fallen auf den Linien S7 und S8 mehrere Verbindungen aus. Als Ersatz fahren Busse. Auch die Linie S71 ist betroffen.

Bauarbeiten zwischen Karlsruhe, Rastatt und Forbach

Nach der Vollsperrung der Murgtalbahn zwischen Gaggenau und Forbach, die am 9. November endet, stehen weitere Bauarbeiten an. Die DB InfraGO und die AVG arbeiten im November erneut an den Strecken zwischen Karlsruhe, Baden-Baden und Forbach. Deshalb können die Stadtbahnlinien S7 und S8 in mehreren Nächten nicht wie gewohnt fahren. Für die betroffenen Streckenabschnitte wird jeweils ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Diese Verbindungen fallen im November aus

Die Einschränkungen betreffen verschiedene Streckenabschnitte und Uhrzeiten:

9./10. und 10./11. November

  • 20 bis 22 Uhr: Keine Stadtbahnen zwischen Gaggenau und Forbach.

  • 22 bis 4 Uhr: Ausfall zwischen Karlsruhe Tullastraße und Forbach über Rastatt.

  • Ersatzbusse fahren zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof (Vorplatz) und Forbach.

11./12. November

  • 20 bis 22 Uhr: Ausfall zwischen Gaggenau und Forbach.

  • 22 bis 4 Uhr: Ausfall zwischen Rastatt und Forbach.

  • Für die betroffenen Abschnitte fahren Ersatzbusse.

12./13. November

  • 20 bis 4 Uhr: Keine Stadtbahnen zwischen Gaggenau und Forbach.

  • Ersatzverkehr zwischen Gaggenau und Forbach.

15./16. und 16./17. November

  • 23:30 bis 4 Uhr: Ausfall zwischen Karlsruhe Tullastraße und Rastatt.

  • Ersatzbusse fahren zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof (Vorplatz) und Rastatt.

19./20. bis 21./22. November

  • Jeweils von 22 bis 4 Uhr: Ausfall zwischen Karlsruhe Tullastraße und Rastatt.

  • Ersatzverkehr zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof (Vorplatz) und Rastatt.

Besonderheit am 20. November: Erster Zug startet am Hauptbahnhof

Am Freitag, 20. November, gibt es eine zusätzliche Änderung. Der erste Zug startet an diesem Tag nicht wie gewohnt an der Haltestelle Karlsruhe Tullastraße, sondern bereits am Karlsruher Hauptbahnhof. Von dort fährt er ohne Zwischenhalt bis Rastatt und anschließend nach dem regulären Fahrplan weiter in Richtung Bühl und Freudenstadt. Zusätzlich werden Ersatzbusse zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof, Durmersheim und Rastatt eingesetzt.

Auch die Linie S71 ist betroffen

Nicht nur auf den Linien S7 und S8 gibt es Einschränkungen. Zwischen dem 9. und 13. November fällt auch eine Verbindung der Linie S71 aus. Betroffen ist die Fahrt von Karlsruhe Hauptbahnhof um 22:47 Uhr nach Baden-Baden mit planmäßiger Ankunft um 23:17 Uhr. Stattdessen fahren Ersatzbusse über Karlsruhe Hauptbahnhof (Vorplatz), Ettlingen West und Rastatt nach Baden-Baden.

Fahrgäste sollten ihre Verbindungen vorher prüfen

Wer im November abends oder nachts mit den Stadtbahnen unterwegs ist, sollte vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen überprüfen und den Ersatzverkehr berücksichtigen.

Alle weiteren Informationen zu den Fahrplänen und den Änderungen gibt es in der Online-Fahrplanauskunft der AVG.

Zur Fahrplanauskunft der AVG

 

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Impfaktionswoche startet: Über 300 Hausarztpraxen in Baden-Württemberg machen mit https://www.die-neue-welle.de/impfaktionswoche-startet-ueber-300-hausarztpraxen-in-baden-wuerttemberg-machen-mit-1996200/ Sun, 08 Nov 2026 06:56:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996200 Südwesten (svs/pm) – Einfach den Impfpass einpacken und ohne Termin beim Hausarzt vorbeischauen: Vom 9. bis 15. November 2026 findet die erste bundesweite Impfaktionswoche statt. Auch in Baden-Württemberg beteiligen sich mehr als 300 Hausarztpraxen. Dort könnt ihr euren Impfstatus überprüfen und empfohlene Impfungen direkt auffrischen lassen. Hier findet ihr eine Übersicht, wer mitmacht.

Impfungen ohne Termin: So funktioniert die Aktionswoche

Ob Grippeimpfung oder eine längst fällige Auffrischung: Im Alltag gerät der eigene Impfschutz schnell in Vergessenheit. Genau hier setzt die bundesweite Impfaktionswoche an.

Vom 9. bis 15. November können Patienten in den teilnehmenden Hausarztpraxen während der regulären Sprechzeiten ohne vorherige Terminvereinbarung vorbeikommen.

Dafür müsst Ihr lediglich Euren Impfpass mitbringen. Die Praxen überprüfen dann Euren Impfstatus und können notwendige Impfungen entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) direkt auffrischen. Wichtig: Eine Impfung vor Ort ist nur möglich, wenn keine medizinischen oder organisatorischen Gründe dagegensprechen und der benötigte Impfstoff verfügbar ist.

Welche Hausarztpraxen in Baden-Württemberg machen mit?

Mehr als 300 Hausarztpraxen beteiligen sich landesweit an der Impfaktionswoche vom 9. bis 15. November 2026.

Welche Praxen in Eurer Nähe dabei sind, könnt Ihr auf einer interaktiven Übersichtskarte des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Baden-Württemberg nachschauen.

Hier geht’s zur Übersicht: Teilnehmende Hausarztpraxen finden

Warum sich ein Blick in den Impfpass lohnt

Viele Krankheiten, die früher weit verbreitet waren, kommen heute in Deutschland kaum noch vor. Dazu gehören beispielsweise Kinderlähmung und Diphtherie.

„Dass Krankheiten wie Kinderlähmung oder Diphtherie bei uns praktisch verschwunden sind, ist ein großer Erfolg des Impfens“, erklärt Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Co-Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands Baden-Württemberg.

Gerade die Grippeimpfung kann ältere Menschen und chronisch Kranke vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Trotzdem werden Impfungen oder notwendige Auffrischungen häufig vergessen.

Wer schon länger nicht mehr in seinen Impfpass geschaut hat, sollte die Aktionswoche deshalb nutzen, empfiehlt Buhlinger-Göpfarth.

Auch die eigene Hausarztpraxis bietet Impfungen an

In Baden-Württemberg gibt es mehr als 4.000 Hausarztpraxen, die auch außerhalb der Aktionswoche regulär Impfungen anbieten.

Wer bereits eine feste Hausarztpraxis hat, sollte sich am besten dorthin wenden. Denn dort sind die persönliche Krankengeschichte, mögliche Vorerkrankungen und bisherige Impfungen bereits bekannt.

Dass eine feste Bindung an den Hausarzt Vorteile haben kann, zeigt auch eine wissenschaftliche Untersuchung der Universitäten Heidelberg und Frankfurt. Demnach liegt die Grippeimpfquote bei älteren Versicherten in der hausarztzentrierten Versorgung der AOK Baden-Württemberg um knapp sechs Prozentpunkte höher als in der regulären Versorgung.

 

 

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Pflichtjahr für junge Menschen? Özdemir und Hagel machen Druck https://www.die-neue-welle.de/pflichtjahr-fuer-junge-menschen-oezdemir-und-hagel-machen-druck-1996359/ Sat, 07 Nov 2026 13:24:01 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996359 Baden-Württemberg (dpa/dk) – Ein Jahr lang im sozialen Bereich arbeiten, beim Katastrophenschutz helfen oder zur Bundeswehr gehen – und dafür vielleicht sogar den Führerschein bezahlt bekommen? In Baden-Württemberg wird wieder über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Menschen diskutiert. Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und Innenminister Manuel Hagel (CDU) sprechen sich dafür aus. Doch nach den jüngsten Jugendprotesten gibt es auch deutliche Kritik an den Plänen.

Ein Pflichtjahr für junge Menschen in Baden-Württemberg?

Nach den großen Jugendprotesten am vergangenen Wochenende nimmt die Diskussion über einen allgemeinen Gesellschaftsdienst wieder Fahrt auf.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir wirbt erneut für ein sogenanntes „republikanisches Jahr“. Junge Menschen sollen sich dabei für ein Jahr gesellschaftlich engagieren.

Wo sie ihren Dienst leisten, sollen sie nach Özdemirs Vorstellungen selbst entscheiden können. Möglich wären beispielsweise soziale Einrichtungen, der Natur- und Katastrophenschutz oder die Bundeswehr.

Dabei warnt Özdemir davor, jungen Menschen eine Wehrpflicht einfach vorzuschreiben.

„Wir brauchen kein Jahr, das von jungen Menschen als Zwang empfunden wird, sondern eines, auf das sie stolz sind“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Kostenloser Führerschein als Anreiz?

Damit sich junge Menschen für einen solchen Dienst entscheiden, bringt Özdemir auch konkrete Anreize ins Gespräch.

Eine Möglichkeit wäre beispielsweise ein kostenloser Führerschein.

Der Ministerpräsident betont, dass junge Menschen nicht durch Druck, sondern durch attraktive Angebote gewonnen werden müssten.

Außerdem sieht Özdemir einen zunehmenden Konflikt zwischen den Generationen. Die Frage nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit verlaufe längst nicht mehr nur zwischen Arm und Reich, sondern auch zwischen Jung und Alt.

Ein gemeinsames Gesellschaftsjahr könnte seiner Ansicht nach dazu beitragen, das Verständnis füreinander zu stärken.

CDU fordert verpflichtendes „Deutschlandjahr“

Auch Baden-Württembergs Innenminister und CDU-Landesvorsitzender Manuel Hagel setzt sich schon länger für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ein.

Seine Partei nennt das Konzept „Deutschlandjahr“. Bereits 2024 hatte die CDU auf ihrem Landesparteitag in Ludwigsburg beschlossen, sich für ein solches Pflichtjahr für alle jungen Frauen und Männer unter 25 Jahren einzusetzen.

„Das Deutschlandjahr lädt jede und jeden ein, ein Jahr lang dort mit anzupacken, wo unser Land Hände braucht“, erklärte Hagel.

Er ist überzeugt, dass ein gemeinsamer Dienst den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken könnte.

„Wer ein Jahr für andere da war, spürt danach: Das ist mein Land, das sind meine Leute.“

Was gilt aktuell bei der Wehrpflicht?

Während in Baden-Württemberg über ein allgemeines Pflichtjahr diskutiert wird, gibt es auf Bundesebene bereits neue Regelungen zum Wehrdienst.

Seit Januar 2026 gilt ein neuer Wehrdienst, der zunächst auf Freiwilligkeit setzt.

Alle 18-Jährigen erhalten einen Fragebogen, mit dem ihre Eignung und Motivation für einen Dienst bei der Bundeswehr erfasst werden sollen.

Für Männer ist das Ausfüllen verpflichtend. Sie sollen künftig auch wieder verpflichtend gemustert werden.

Sollten sich nicht genügend Freiwillige melden, kann der Bundestag eine sogenannte Bedarfswehrpflicht beschließen.

Unabhängig davon bleibt das Recht bestehen, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen zu verweigern.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant außerdem einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen freiwilligen Gesellschaftsdienst. Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ist in der schwarz-roten Bundesregierung bislang allerdings nicht vereinbart.

Kritik von Sozialverbänden und Opposition

Die Idee eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres stößt nicht überall auf Zustimmung.

Vor allem Wohlfahrtsverbände wie die Caritas, die Diakonie und der Paritätische Wohlfahrtsverband äußern Bedenken. Sie gehören zu den Organisationen, die einen solchen Dienst in der Praxis umsetzen müssten.

Hinzu kommt eine rechtliche Hürde: Für einen allgemeinen Pflichtdienst könnte eine Änderung des Grundgesetzes notwendig sein. Denn grundsätzlich darf in Deutschland niemand zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden.

Auch die Opposition in Baden-Württemberg kritisiert die Pläne.

SPD-Fraktionschef Sascha Binder bezeichnet die Forderung als unzureichende Antwort auf die Sorgen junger Menschen.

„Schade, dass das die einzige Antwort ist, die Cem Özdemir auf die vielen Forderungen junger Menschen einfällt“, erklärte Binder.

Junge Menschen beschäftigten vor allem Unterrichtsausfälle, hohe Mieten und fehlende Bildungschancen. Diese Probleme könne die Landesregierung auch ohne eine Verfassungsänderung angehen.

Auch AfD-Fraktionschef Martin Rothweiler kritisiert den Vorschlag. Ein Pflichtjahr sei aus seiner Sicht keine Lösung für gesellschaftliche Spannungen und Integrationsprobleme.

„Gesellschaftlicher Zusammenhalt lässt sich nicht staatlich verordnen.“

Zehntausende junge Menschen protestieren

Hintergrund der erneuten Diskussion sind die großen Jugendproteste vom vergangenen Wochenende.

Unter dem Motto „Gen Z regelt“ gingen Zehntausende Menschen in mehreren deutschen Städten auf die Straße, darunter auch in Stuttgart und Frankfurt.

Sie demonstrierten unter anderem für bessere Bildung, mehr Klimaschutz und gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Die Demonstrationen verliefen überwiegend friedlich. In Köln und Frankfurt kam es allerdings nach den Protesten zu Angriffen einzelner Gruppen auf Polizeibeamte. Nach Einschätzung der Polizei standen diese Ausschreitungen nicht im Zusammenhang mit den Demonstrationen.

Weitere Schülerproteste für den 20. November geplant

Die Diskussion über ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr dürfte damit weitergehen.

Bereits für Freitag, 20. November, haben die Bundesschülerkonferenz und der Landesschülerbeirat zu einem weiteren Protesttag aufgerufen.

Ob und wann ein allgemeines Gesellschaftsjahr tatsächlich eingeführt werden könnte, ist derzeit offen. Konkrete gesetzliche Pläne für ein verpflichtendes Jahr gibt es auf Bundesebene bislang nicht.

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Engelbergtunnel am Wochenende erneut gesperrt https://www.die-neue-welle.de/engelbergtunnel-am-wochenende-erneut-gesperrt-1996059/ Sat, 07 Nov 2026 07:47:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996059
Die A8 wird am Wochenende im Bereich des Engelbergtunnels in der Nähe von Leonberg (Kreis Böblingen) wegen Bauarbeiten gesperrt. Von Samstag (21.00 Uhr) bis Sonntag (12.00 Uhr) sei der Tunnel in beiden Fahrtrichtungen dicht (Fahrtrichtung Karlsruhe/München und Fahrtrichtung Heilbronn), teilte die Autobahn GmbH mit.

Umleitung ausgeschildert

Die Umleitung von Karlsruhe und München kommend in Fahrtrichtung Heilbronn erfolgt von der Anschlussstelle Leonberg-West über die U1/U11b durch Leonberg und Ditzingen. Wer aus Richtung Heilbronn kommt, folgt laut Mitteilung der ausgeschilderten Umleitung U18 ab der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach durch Ditzingen und Leonberg.

Von Freitag (20.00 Uhr) bis Montag (5.00 Uhr) wird am Autobahndreieck Leonberg die Erneuerung der Fahrbahn auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe fortgesetzt. Der Verkehr wird über die Nebenfahrbahn an der Baumaßnahme vorbeigeführt. An der Anschlussstelle Leonberg-Ost wird die Auffahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe / Heilbronn gesperrt. Es gebe eine Umleitung.

Schon länger Sanierungsarbeiten am Engelbergtunnel

Wegen parallel durchgeführter Sicherheitstests am Engelbergtunnel gelten in diesem Zeitraum zusätzlich folgende Einschränkungen: von Freitag (20.00 Uhr) bis Samstag (5.00 Uhr): Verkehrsteilnehmer auf der A8 aus Richtung Karlsruhe kommend, die auf die A81 in Richtung Heilbronn wechseln wollen, können aufgrund von Sperrungen die Überleitung nicht nutzen. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Leonberg-West über die U1 durch Leonberg und Ditzingen geleitet. Verkehrsteilnehmer aus Fahrtrichtung München beziehungsweise aus Fahrtrichtung Heilbronn kommend können wie gewohnt nachts durch die Weströhre in beiden Fahrtrichtungen fahren, wie die Autobahn GmbH weiter mitteilte.

Die Vollsperrung des Engelbergtunnels dürfte sich nach Ansicht des ADAC Württemberg vor allem am Sonntagvormittag auf den Verkehr auswirken. Hier könnte es zu Rückstaus auf der A81 ab der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach sowie auf der A8 an der Anschlussstelle Leonberg-West kommen. Auch auf den Umleitungsstrecken durch Leonberg und Ditzingen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Sanierungsarbeiten am Engelbergtunnel laufen bereits seit knapp sieben Jahren. Anfang März war ein Lkw-Anhänger in dem Tunnel in Brand geraten und hatte zusätzliche Schäden an den Tunnelwänden und der Betriebstechnik verursacht. Die Sanierung des Tunnels kostet rund 130 Millionen Euro. Zuletzt hatte die Autobahn GmbH mitgeteilt, dass die Arbeiten im Tunnel weitgehend abgeschlossen seien und abschließende Tests der neuen Betriebstechnik folgen sollten.

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Weihnachten im Schuhkarton startet: So könnt ihr Kindern eine Freude machen https://www.die-neue-welle.de/weihnachten-im-schuhkarton-startet-so-koennt-ihr-kindern-eine-freude-machen-1996227/ Sat, 07 Nov 2026 04:39:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996227 Südwesten (pm/svs) – Ein Schuhkarton voller Geschenke kann für ein Kind etwas ganz Besonderes sein. Vom 9. bis 16. November 2026 läuft wieder die Abgabewoche der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Dabei können Menschen liebevoll gepackte Geschenke für Kinder unter schwierigen Lebensbedingungen abgeben. In diesem Jahr feiert die Aktion außerdem ihr 30-jähriges Bestehen im deutschsprachigen Raum.

Mit einem Schuhkarton Weihnachtsfreude verschenken

Spielzeug, Stifte, warme Kleidung oder Hygieneartikel: Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ werden einfache Schuhkartons zu ganz persönlichen Weihnachtsgeschenken. Die Idee dahinter ist, Kindern, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen, eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie wertvoll sind.

Die christliche Geschenkaktion gibt es mittlerweile seit 30 Jahren im deutschsprachigen Raum. Allein im vergangenen Jahr wurden hier mehr als 275.000 Schuhkartons gepackt. Weltweit konnten 2025 sogar über zwölf Millionen Kinder beschenkt werden. Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder zahlreiche Familien, Schulen, Vereine, Gemeinden und Unternehmen.

So könnt ihr bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mitmachen

Wer selbst einen Schuhkarton packen möchte, braucht dafür nur wenige Dinge. Wichtig ist, dass ausschließlich neue Geschenke in den Karton kommen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Spielzeug

  • Schulmaterialien wie Stifte oder Hefte

  • Kleidung

  • Hygieneartikel

Anschließend wird der Karton liebevoll verpackt und bei einer der zahlreichen Abgabestellen abgegeben – die findet ihr hier.

Die Abgabewoche läuft vom 9. bis einschließlich 16. November 2026.

Keine Zeit zum Packen? Mitmachen geht auch online

Wer keinen Schuhkarton selbst zusammenstellen kann, hat trotzdem die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen.

Über die Website www.online-packen.org könnt ihr mit wenigen Klicks ein persönliches Geschenk online zusammenstellen. Dieses wird anschließend gepackt und für ein Kind auf die Reise geschickt.

Was steckt hinter „Weihnachten im Schuhkarton“?

Organisiert wird die internationale Geschenkaktion von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse.

Die Geschenke werden in den Empfängerländern über lokale christliche Partnergemeinden verschiedener Konfessionen verteilt. Diese kennen die Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Familien vor Ort.

Bei den Geschenkverteilungen werden die Kinder zu Weihnachtsfeiern eingeladen, bei denen auch die christliche Weihnachtsbotschaft vermittelt wird. Die Geschenke werden dabei bedingungslos überreicht.

Zusätzlich können Kinder mit Zustimmung ihrer Eltern freiwillig an einem Kinderbibelkurs teilnehmen. Teilweise begleiten die Partnergemeinden die Familien auch über die Geschenkaktion hinaus.

30 Jahre Weihnachtsfreude für Kinder

Seit drei Jahrzehnten engagieren sich Menschen im deutschsprachigen Raum für „Weihnachten im Schuhkarton“. Dabei geht es nicht in erster Linie um materielle Hilfe, sondern um die Freude, ein persönlich ausgewähltes Geschenk zu bekommen. Denn viele der beschenkten Kinder haben zuvor noch nie etwas Neues oder ein eigenes Geschenk erhalten. Wer in diesem Jahr mitmachen möchte, kann seinen Schuhkarton zwischen dem 9. und 16. November 2026 bei einer teilnehmenden Abgabestelle vorbeibringen oder direkt online ein Geschenk zusammenstellen.

 

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Kuh statt Pferd: Zehn Rinder machen sich auf den Weg zur Rennbahn in Iffezheim https://www.die-neue-welle.de/kuh-statt-pferd-zehn-rinder-machen-sich-auf-den-weg-zur-rennbahn-in-iffezheim-1996311/ Fri, 06 Nov 2026 18:35:21 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996311 Iffezheim (pol/svs) – Ein tierischer Ausflug hat in Iffezheim für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Rund zehn Rinder waren ausgebüxt und hatten sich ausgerechnet auf den Weg zur Galopprennbahn gemacht. Die Polizei konnte das spontane „Rinderrennen“ aber noch rechtzeitig verhindern.

Zehn Rinder auf dem Weg zur Galopprennbahn

Ob die Tiere tatsächlich Lust auf ein Rennen hatten, bleibt wohl ihr Geheimnis. Fest steht: Am Sonntagmorgen, kurz nach 7 Uhr, waren etwa zehn Rinder auf der Straße „An der Rennbahn“ in Iffezheim unterwegs.

Die neugierigen Vierbeiner hatten die Straße kurzerhand für sich beansprucht und bewegten sich in Richtung Galopprennbahn.

Polizei verhindert das tierische Rennen

Um dem möglichen „Rinderrennen“ zuvorzukommen, rückten gleich zwei Polizeistreifen aus Rastatt an. Statt Blaulicht und Verfolgungsjagd waren bei diesem Einsatz allerdings vor allem Geduld und Streicheleinheiten gefragt.

Den Beamten gelang es schließlich, die ausgebüxten Rinder von der Straße auf eine nahegelegene Weide zu lotsen.

Happy End für die tierischen Ausflügler

Auch der Besitzer der Tiere wurde verständigt und konnte seine Rinder wenig später wohlbehalten auf der Weide in Empfang nehmen. Damit endete der ungewöhnliche Polizeieinsatz ohne Zwischenfälle – und die Galopprennbahn in Iffezheim blieb von einem spontanen Rinderrennen verschont.

 

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Sanierung des Karlsruher Staatstheaters wird 200 Millionen Euro teurer https://www.die-neue-welle.de/sanierung-des-karlsruher-staatstheaters-wird-200-millionen-euro-teurer-1996440/ Fri, 06 Nov 2026 15:32:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996440 Karlsruhe (dpa/dk) – Die Sanierung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe wird deutlich teurer als geplant. Statt der bisher kalkulierten Kosten müssen Stadt und Land inzwischen mit rund 764 Millionen Euro rechnen. Das sind etwa 200 Millionen Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür sind unter anderem stark gestiegene Baupreise. Bis das Großprojekt vollständig abgeschlossen ist, wird es außerdem noch einige Jahre dauern.

Kosten für Staatstheater steigen auf 764 Millionen Euro

Die Erweiterung und Sanierung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe wird deutlich mehr Geld kosten als bisher angenommen.

Wie die Stadt Karlsruhe sowie das baden-württembergische Kunst- und Finanzministerium gemeinsam mitgeteilt haben, liegen die erwarteten Gesamtkosten inzwischen bei rund 764 Millionen Euro.

Das entspricht Mehrkosten von etwa 200 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung.

Die Finanzierung teilen sich das Land Baden-Württemberg und die Stadt Karlsruhe zu gleichen Teilen. Damit entfallen nach der aktuellen Kostenplanung jeweils rund 382 Millionen Euro auf Stadt und Land.

Warum wird die Sanierung so viel teurer?

Für die deutliche Kostensteigerung nennen die Verantwortlichen mehrere Gründe.

Vor allem die stark gestiegenen Baupreise treiben die Ausgaben nach oben. Hinzu kommen zusätzliche Planungsleistungen sowie notwendige provisorische Lösungen während der Bauarbeiten.

Auch die verschiedenen Zwischenbauzustände, die während der umfangreichen Sanierung erforderlich sind, verursachen zusätzliche Kosten.

Bauarbeiten sollen bis 2034 dauern

Die Planungen für die Modernisierung des Badischen Staatstheaters laufen bereits seit vielen Jahren.

Schon 2014 wurden mit einem Planungswettbewerb die ersten Weichen für das Großprojekt gestellt. Im Jahr 2022 haben schließlich die Bauarbeiten begonnen.

Vollständig abgeschlossen sein soll die Sanierung erst 2034.

Damit wird das Staatstheater über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren umgebaut, saniert und erweitert.

Staatstheater soll fit für die Zukunft werden

Nach mehr als 50 Jahren Nutzung müssen die Gebäude des Badischen Staatstheaters umfassend modernisiert werden.

Ziel der Sanierung ist es, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und die Spielbedingungen des Theaters zu verbessern.

Außerdem sollen die Gebäude an aktuelle Arbeitsschutzstandards angepasst und die betrieblichen Abläufe optimiert werden.

Durch die Erweiterung und Modernisierung soll das Badische Staatstheater langfristig für die Zukunft aufgestellt werden.

Bis dahin bleibt die Sanierung eines der großen Bauprojekte in Karlsruhe – mit inzwischen deutlich höheren Kosten als ursprünglich vorgesehen.

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KSC vor Bochum-Spiel: Trainer Senft will nächsten Rückschlag verhindern https://www.die-neue-welle.de/ksc-vor-bochum-spiel-trainer-senft-will-naechsten-rueckschlag-verhindern-1996413/ Fri, 06 Nov 2026 14:57:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996413 Karlsruhe (dpa/dk) – Erst ein deutlicher Sieg, dann eine heftige Niederlage und zuletzt wieder drei Punkte: Beim Karlsruher SC geht es in dieser Saison auf und ab. Nach dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim will der KSC jetzt auch auswärts beim VfL Bochum punkten. Trainer Maximilian Senft warnt allerdings davor, die Fehler der vergangenen Wochen zu wiederholen. Zudem muss Karlsruhe erneut auf zwei erfahrene Abwehrspieler verzichten.

KSC will Schwung aus Heidenheim-Sieg mitnehmen

Der Karlsruher SC reist nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim mit neuem Selbstvertrauen zum VfL Bochum.

Trainer Maximilian Senft erklärte vor der Partie am Sonntag (8. November), dass seine Mannschaft aus dem Heimsieg „gestärkt“ hervorgehe.

Allerdings erinnert sich der 37-Jährige auch an die jüngsten Rückschläge. Denn schon einmal hatte der KSC nach einem überzeugenden Heimsieg große Hoffnungen auf den nächsten Erfolg.

Vor drei Wochen gewannen die Karlsruher deutlich mit 4:0 gegen den SV Darmstadt 98. Im darauffolgenden Spiel kassierten sie allerdings eine herbe 1:6-Niederlage beim 1. FC Magdeburg.

„Umso mehr motiviert sind wir, es diesmal besser zu machen“, sagte Senft vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

Senft: Schwankende Leistungen gehören zur Entwicklung

Die deutlichen Leistungsschwankungen bereiten dem KSC-Trainer zwar Arbeit, überraschen ihn aber nicht.

„Das ist ein Stück weit normal in dieser Entwicklung, in der wir uns befinden“, erklärte Senft.

Der Österreicher hatte im Sommer die Nachfolge von Christian Eichner angetreten und einen neuen Spielstil beim KSC eingeführt.

Seitdem befindet sich die Mannschaft in einer Umbruchphase. Ziel sei es, künftig häufiger gute Leistungen zu zeigen und vor allem konstanter Punkte zu sammeln.

Nach zehn Spieltagen stehen die Karlsruher bei elf Punkten.

KSC muss erneut auf Franke und Jung verzichten

Vor dem Spiel gegen Bochum gibt es allerdings weiterhin Probleme in der Defensive.

Die beiden erfahrenen Abwehrspieler Marcel Franke und Sebastian Jung fallen auch am Sonntag aus.

Damit muss Trainer Senft erneut auf wichtige Spieler in der Abwehr verzichten.

KSC und Bochum punktgleich vor dem Duell

Das Auswärtsspiel beim VfL Bochum ist für beide Mannschaften wichtig. Denn nach zehn Spieltagen stehen sowohl Karlsruhe als auch Bochum bei elf Punkten.

Mit einem Sieg könnte der KSC einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen und wichtige Punkte sammeln.

Ob den Karlsruhern nach dem Erfolg gegen Heidenheim diesmal auch im nächsten Spiel eine überzeugende Leistung gelingt, zeigt sich am Sonntag.

Anpfiff ist am 8. November um 13:30 Uhr beim VfL Bochum. Die Partie wird live bei Sky übertragen.ksc

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Karlsruhe ist bereit für den Winter: Bis zu 500 Mitarbeiter im Einsatz https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-ist-bereit-fuer-den-winter-bis-zu-500-mitarbeiter-im-einsatz-1996383/ Fri, 06 Nov 2026 14:11:43 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1996383 Karlsruhe (pm/dk) – Wenn es in Karlsruhe schneit oder die Straßen glatt werden, muss alles schnell gehen. Damit Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger möglichst sicher unterwegs sind, hat sich der städtische Winterdienst auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Bis zu 500 Mitarbeiter und rund 200 Fahrzeuge und Geräte stehen bereit. Auch auf den Radwegen soll wieder gestreut und geräumt werden.

Winterdienst in Karlsruhe startet gut vorbereitet in die Saison

Das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) ist bereit für die Wintersaison 2026/2027. Sobald Schnee fällt oder Glätte droht, können die Einsatzkräfte ausrücken.

Bei länger anhaltendem Winterwetter stehen bis zu 500 Mitarbeiter aus verschiedenen städtischen Bereichen und externen Unternehmen zur Verfügung. Sie arbeiten bei Bedarf in mehreren Schichten.

Für die Einsätze gibt es rund 200 Winterdienstfahrzeuge und Geräte, darunter 33 große Streufahrzeuge und zahlreiche kleinere Fahrzeuge.

Die Vorbereitungen beginnen bereits lange vor dem ersten Schneefall. Die Mitarbeiter beobachten die Wetterlage, prüfen die Straßenverhältnisse und machen die Fahrzeuge einsatzbereit.

Bei Bedarf beginnt der Winterdienst schon um 3 Uhr morgens und arbeitet bis in die späten Abendstunden.

„Der Winter lässt sich nicht planen. Deshalb muss der städtische Winterdienst flexibel auf die Wetterlage reagieren können. Unser Ziel ist, Karlsruhe auch bei Schnee und Glätte sicher und mobil zu halten“, erklärt Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach.

Moderne Technik soll Glätte frühzeitig erkennen

Damit die Straßen möglichst sicher bleiben, setzt Karlsruhe auf moderne Streutechnik und Wetterüberwachung.

Drei sogenannte Glättemeldeanlagen an der B36, in Grünwettersbach und am Ostring liefern wichtige Informationen über den Straßenzustand.

So können die Einsatzkräfte gefährliche Glätte frühzeitig erkennen und ihre Einsätze entsprechend planen.

Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, wird auch schon vorbeugend gestreut, bevor sich Eis auf den Straßen bildet.

Dabei gilt der Grundsatz: So viel Streumittel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Die moderne Technik hilft dabei, Salz gezielt einzusetzen, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Rund 230 Kilometer Radwege werden im Winter betreut

Auch für Radfahrer ist der Winterdienst in Karlsruhe zuständig.

Das sogenannte Winterradwegenetz umfasst aktuell rund 230 Kilometer. Die Strecken werden vom Team Sauberes Karlsruhe gemeinsam mit einem beauftragten Unternehmen betreut.

Welche Radwege im Winter geräumt und gestreut werden, lässt sich im Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe nachsehen.

Allerdings weist die Stadt darauf hin, dass nicht alle Radwege betreut werden können. Bei starkem Schneefall kann es außerdem zu Verzögerungen kommen.

Radfahrer sollten sich deshalb vor Fahrtbeginn über die Straßenverhältnisse und geeignete Strecken informieren.

Mehr als 3.000 Tonnen Streusalz stehen bereit

Damit dem Winterdienst das Streusalz nicht ausgeht, stehen umfangreiche Vorräte zur Verfügung.

Die bisherige Salzhalle des TSK bietet Platz für 1.300 Tonnen Streusalz. Zusätzlich lagern weitere 2.000 Tonnen an einem externen Standort in Kronau.

Insgesamt stehen damit Lagerkapazitäten für 3.300 Tonnen Streumittel zur Verfügung.

Ab der Wintersaison 2027/2028 soll eine neue Salzhalle auf dem Betriebsgelände des Team Sauberes Karlsruhe genutzt werden.

Dort sollen die Streumittel künftig zentral gelagert und schneller an die Winterdienstfahrzeuge verteilt werden können.

„Mit der neuen Salzhalle können wir unsere Streumittel künftig an einem Ort lagern und effizient an die Fahrzeuge verteilen. So können wir die Einsatzabläufe deutlich verbessern“, erklärt TSK-Betriebsleiterin Doris Schönhaar.

Wer muss in Karlsruhe Schnee räumen?

Nicht nur die Stadt ist im Winter für sichere Wege verantwortlich. Auch Grundstückseigentümer und Anlieger müssen ihre Räum- und Streupflichten auf Gehwegen beachten.

Dabei sollen grundsätzlich Sand oder Splitt verwendet werden. Streusalz ist auf Gehwegen nur in den geltenden Ausnahmefällen erlaubt.

Die Stadt bittet außerdem alle Verkehrsteilnehmer, bei Schnee und Eis besonders vorsichtig zu fahren und ausreichend Zeit einzuplanen.

Winterdienstfahrzeugen sollte genügend Platz gemacht werden, damit sie die Straßen problemlos räumen und streuen können.

Da nicht alle Straßen und Wege gleichzeitig bearbeitet werden können, ist gegenseitige Rücksichtnahme besonders wichtig.

Gemeinsam sicher durch den Karlsruher Winter

Der Winterdienst ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Neben dem Team Sauberes Karlsruhe sind unter anderem die Ortsverwaltungen, das Gartenbauamt, das Tiefbauamt, die Verkehrsbetriebe sowie externe Unternehmen beteiligt.

Bei besonderen Wetterlagen stimmen sich die Verantwortlichen auch mit der Polizei und weiteren zuständigen Stellen ab.

 

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