die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 02 Feb 2026 03:53:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Großes Fest zur Eröffnung der Hermann-Hesse-Bahn https://www.die-neue-welle.de/grosses-fest-zur-eroeffnung-der-hermann-hesse-bahn-1852665/ Mon, 02 Feb 2026 03:46:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1852665 Calw (pm/tk) – Mit großer Freude und tausenden begeisterten Besucherinnen und Besuchern hat der Landkreis Calw am Samstag die Eröffnung der Hermann-Hesse-Bahn gefeiert. Was über viele Jahre hinweg geplant, diskutiert und gebaut wurde, ist nun Wirklichkeit – und wurde von der Bevölkerung mit spürbarem Stolz und großer Begeisterung angenommen. Die rund 20 Kilometer lange Strecke zwischen Calw und Weil der Stadt lag seit über 40 Jahren still – nun rollen wieder Züge und verbinden den Schwarzwald mit dem Großraum Stuttgart.

Feierliche Jungfernfahrt

Bereits am späten Vormittag erlebten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecke einen historischen Augenblick: Die Hermann-Hesse-Bahn fuhr erstmals feierlich von Calw nach Weil der Stadt und wurde an den Stationen Heumaden, Althengstett und Ostelsheim herzlich empfangen. Viele Menschen warteten gespannt an den Bahnsteigen, winkten dem Zug zu und machten diesen Moment zu einem sichtbaren Ausdruck regionaler Verbundenheit. Die festlichen Stopps mit symbolischen Akten wie der Übergabe von Zeitkapseln und kurzen Ansprachen von Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Helmut Riegger und den Standort-Bürgermeistern unterstrichen eindrucksvoll, wie sehr sich die Kommunen entlang der Strecke mit „ihrer“ Bahn identifizieren.

Fest im Bahnhof

Ab 12 Uhr verwandelte sich der Bahnhof Calw in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Region. Das große Bahnhofsfest lockte Familien, Eisenbahnbegeisterte, Pendlerinnen und Pendler sowie zahlreiche Gäste aus dem Landkreis sowie weit darüber hinaus an. Infostände, Mitmachaktionen und ein buntes Kinderprogramm sorgten für eine ausgelassene und zugleich informative Atmosphäre.

Günstiger nach Stuttgart

Mit dem Start der Hermann-Hesse-Bahn gilt auf der Schiene und den parallel verlaufenden Buslinien der VVS-Tarif. Fahrgäste ohne Deutschland-Ticket fahren auf der Strecke zwischen Stuttgart und Calw künftig rund 9 Euro günstiger. Außerdem brauchen sie nur noch ein Ticket. VVS-TagesTickets Netz gelten sogar im gesamten Landkreis Calw.

Vorbild für andere

Ein besonderes Zeichen für die Bedeutung des Projekts setzte die Teilnahme von Verkehrsminister Winfried Hermann. „Nach 43 Jahren Pause fahren hier wieder Züge – wie zuvor über 111 Jahre lang bis 1983. Die Stilllegung der Strecke war ein Fehler, der heute dank des Muts und des Engagements vieler Menschen aus der Region korrigiert wird“, sagte er. „Hier fahren ab jetzt aber nicht wieder alte Eisenbahnen, sondern hochmoderne Batteriezüge. Sie sind technisch innovativ und klimafreundlich. Das ist ein großer Gewinn für die Fahrgäste, für die ganze Region und fürs Klima. Die neue Bahn wird für andere Regionen ein Anstoß und eine Ermutigung sein, ihre Bahnstrecken wieder in Betrieb zu nehmen“, so der Minister.

Der Calwer Landrat Helmut Riegger zeigte sich tief bewegt von der großen Resonanz und der Stimmung während der gesamten Feierlichkeiten: „Was wir heute erleben durften, war weit mehr als die Eröffnung einer Bahnlinie. Es war ein Tag voller Emotionen, Begegnungen und ehrlicher Freude. Die Hermann-Hesse-Bahn ist das Ergebnis von Mut, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen für eine Strategie zu einer modernen Mobilität in der Region. Diese Bahn steht für neue Chancen in der Wirtschaft und im Tourismus und für eine gute Zukunft unserer Region. Heute haben wir nicht nur Gleise eröffnet, sondern vor allem Perspektiven für den Landkreis.“

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Wasser in Rohrbach bitte NICHT trinken! https://www.die-neue-welle.de/wasser-in-rohrbach-bitte-nicht-trinken-1852662/ Mon, 02 Feb 2026 03:27:12 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1852662 Herxheim (pm/tk) – Seit Samstag gibt es eine Störung in der Trinkwasser-Versorgung in Rohrbach. Zwar kommt wieder Wasser aus dem Hahn , aber das sollt ihr bitte nicht trinken!

Kein Trinkwasser!

In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird seit Sonntagnachmittag wieder Wasser in das Leitungsnetz Rohrbach eingespeist. Das Wasser steht jedoch nur für den Brauchwassergebrauch, also für Toiletten, zur Verfügung.

Entgegen anderslautender Informationen kann das Wasser auch abgekocht nicht als Trinkwasser, zum Duschen oder zur Zubereitung von Speisen verwendet werden, da es derzeit nicht der Trinkwasserverordnung entspricht.

Das Wasser ist gechlort und daher nicht geruchsneutral. Wir weisen ebenfalls noch einmal darauf hin, dass es nicht für Aquaristik geeignet ist. Wir informieren, sobald die Nutzung als Trinkwasser wieder möglich ist.

Technische Störung

Am Samstag, 31. Januar, kam es gegen 10:30 Uhr zu einer technischen Störung an der Brunnenanlage in Rohrbach. Ursache war eine defekte Pumpe, die in rund 50 Metern Tiefe ausgetauscht werden musste. Die Arbeiten erfolgten am selben Tag unter Einsatz eines Schwerlastkrans. Nach erfolgreichem Einbau und Spülung des Brunnens konnte die Einspeisung in den Hochbehälter gegen 21.00 Uhr zunächst wiederaufgenommen werden.

Gegen 23:30 Uhr trat jedoch erneut ein Defekt an der neuen Pumpe auf. Über Nacht wurden deshalb umfangreiche Abstimmungen mit den benachbarten Wasserversorgern, der Fachberatung der Fachgruppe Trinkwasserversorgung des THW aus Wörrstadt, der örtlichen Feuerwehr, dem Gesundheitsamt und mehreren Transportunternehmen getroffen. Seit den frühen Morgenstunden am 1. Februar laufen Ersatzmaßnahmen, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Dazu zählen Wassertransporte, Zuschaltungen benachbarter Versorger und die Herstellung einer Notversorgung.

Ab etwa 11 Uhr begannen Spülarbeiten zur Beseitigung von Trübungen im Leitungsnetz. Nach erfolgter Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kann die Notversorgung gegen 16:30 Uhr schrittweise in Betrieb gehen – zu diesem Zeitpunkt wieder erstes Brauchwasser nach Rohrbach geliefert.

Die Verbandsgemeindewerke Herxheim stehen in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und informieren fortlaufend über die weitere Entwicklung.

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Fahrt gegen Baum in Eisingen endet tödlich https://www.die-neue-welle.de/fahrt-gegen-baum-in-eisingen-endet-toedlich-1852674/ Mon, 02 Feb 2026 03:16:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1852674 Eisingen (pol/tk) – Bei einem Unfall im Enzkreis ist ein 22 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Er prallte am Sonntagmorgen bei Eisingen gegen einen Baum.

Zu schnell in die Kurve

Der 22-Jährige fuhr gegen 00:20 Uhr auf der K4530 kurz vor Eisingen. In einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der feuchten Fahrbahn ab und prallte gegen einen dort befindlichen Baum.

Beifahrer schwer verletzt

Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 23-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört, der Schaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

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Warnstreik am Montag: Busse und Bahnen stehen still https://www.die-neue-welle.de/warnstreik-am-montag-busse-und-bahnen-stehen-still-1851873/ Mon, 02 Feb 2026 02:22:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1851873 Karlsruhe/Baden-Baden (pm/dk) – Fahrgäste im Südwesten müssen sich am kommenden Montag auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Es wird mal wieder gestreikt – welche Busse und Bahnen in Karlsruhe, Baden-Baden und der Region nicht fahren, erfahrt ihr hier.

Kein Fahrdienst in vielen Städten

Der Warnstreik ist Teil bundesweiter Arbeitsniederlegungen. In den betroffenen Verkehrsunternehmen wird es am Montag voraussichtlich den ganzen Tag keinen Fahrdienst geben. Betroffen sind unter anderem Karlsruhe und Baden-Baden, aber auch Stuttgart, Heilbronn, Freiburg, Esslingen und Konstanz. Hintergrund ist der Tarifkonflikt zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) für rund 6.700 Beschäftigte in sieben kommunalen Nahverkehrsbetrieben. Die Tarifverhandlungen waren am 20. Januar ohne Angebot vertagt worden.

Auswirkungen in Karlsruhe und der Region

Welche Linien konkret ausfallen, haben die VBK mitgeteilt: Wie schon bei Warnstreiks in der Vergangenheit fahren am Montag in und um Karlsruhe keine Trambahnen der Linien 1 bis 5, 8, 17, 18 sowie die Linie S2 und die Nightliner.

Als Alternative können Fahrgäste im Stadtgebiet auf die Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ausweichen – also alle Bahnen mit einem „S“ (S1, S11, S12, S31, S32, S4, S5, S51, S52, S6, S7, S71, S8 und S81). Diese verkehren im Raum Karlsruhe regulär, da das Schwesterunternehmen der VBK nicht bestreikt wird. Einschränkungen gibt es lediglich im Raum Heilbronn.

Einige Buslinien von Subunternehmern der VBK sollen zudem mit einem reduzierten Angebot unterwegs sein.

Busse in Karlsruhe eingeschränkt

Bei Buslinien besteht ein Notkonzept, bei dem die Linien 30, 31, 44, 47, 62, 73, 107, KIT-Shuttle und verschiedene Einsatzwagen mindestens teilweise bedient werden.
Einige Buslinien von Subunternehmern (SWEG, Cramer und Lauk) verkehren im Stadtgebiet mit einem
eingeschränkten Angebot.

• Linie 30: Im 30-Minuten-Takt von 05:15 Uhr bis 20:00 Uhr sowie im 20/40-Minuten-Takt von 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr. Die Stadtbahnen der AVG sind am Durlacher Tor erreichbar. Fahrten zwischen Elbinger Straße West und Europäische Schule entfallen.

• Linie 31: Im 30-Minuten-Takt von 05:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Am Durlach Bahnhof besteht Anschluss an den Regionalverkehr sowie an die AVG-Stadtbahnen.

• Linie 39 (KIT): Alle Fahrten zwischen KIT-Campus Süd und KIT-Campus Nord werden planmäßig durchgeführt.

• Linie 44: Nur zwischen Zündhütle und Hohenwettersbach/Bergwald im 20-Minuten-Takt von 04:30 Uhr bis 01:15 Uhr. Am Zündhütle besteht Anschluss an die Linie 47.

• Linie 47: Im 20-Minuten-Takt von 04:30 Uhr bis 21:00 Uhr sowie im 20/40-Minuten-Takt von 21:00 Uhr bis 01:15 Uhr. Am Zündhütle besteht Anschluss an die Linie 44 und am Hauptbahnhof können Fahrgäste in alle Fern- und Regionalzüge, in AVG-Stadtbahnen sowie in die Buslinien 10 und 47 umsteigen.

• Linie 62: Im 30-Minuten-Takt von 05:00 Uhr bis 01:00 Uhr. Am Entenfang bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den AVG-Stadtbahnen sowie zur Buslinie 13. Am Hauptbahnhof sind die Fern- und Regionalzüge, die AVG-Stadtbahnen sowie die Buslinien 10 und 47 erreichbar.

• Linie 73: Im 30-Minuten-Takt von 05:30 Uhr bis 01:15 Uhr. Am Europaplatz können Fahrgäste auf die AVG-Stadtbahnen umsteigen.

• Linie 88: Alle Fahrten des Werksverkehrs zum/vom KIT-Campus Nord werden planmäßig durchgeführt. Hierzu zählt auch die Fahrt der Linie 27 ab Rudolf-Link-Straße (ab 06:55 Uhr) zum Durlach Bahnhof.

• Linie 107: Alle Fahrten zwischen Durlach Bahnhof über Zündhütle bis Ettlingen Stadt werden
planmäßig durchgeführt

Auch Baden-Baden betroffen

Auch die Verkehrsgesellschaft Baden-Baden wird ganztägig bestreikt. Auf den Buslinien 201, 204, 205, 206, 207, 208, 211, 212, 213, 214, 216 und 218 muss daher ab Betriebsbeginn bis Betriebsende der Verkehr eingestellt werden. Ebenso bleiben an diesem Tag die MerkurBergbahn und das Kundenzentrum am Augustaplatz geschlossen.

Die Linien 203, 215 (außer Schulfahrten – im Fahrplan mit „S“ gekennzeichnet) und die Fahrten 201E werden bedient. Die Regionalbuslinien 244, X44, X45, 262, 292 sind ebenfalls nicht vom Streik  betroffen. Das Anruflinientaxi und MyShuttle fahren in Baden-Baden planmäßig.

Ver.di kündigt deutlichen Widerstand an

Ver.di-Verhandlungsführer Jan Bleckert macht klar, warum die Gewerkschaft nun den Druck erhöht:
„Wir akzeptieren, dass die Finanzausstattung der Kommunen diese Tarifrunde mit beeinflusst. Wir akzeptieren nicht, dass die kommunalen Arbeitgeber die Beschäftigten mit der ständigen Androhung von Leistungskürzungen und Preiserhöhungen für Fahrgäste erpressen wollen.“
Der Warnstreik solle ein klares Signal setzen, dass Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen nicht hingenommen werden.

Darum geht es im Tarifstreit

Verhandelt wird nicht über das Grundgehalt, sondern über den Manteltarifvertrag und damit über die Arbeitsbedingungen. Ver.di fordert unter anderem höhere Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Samstagsarbeit, höhere Überstundenzuschläge sowie Zulagen entsprechend der individuellen Entgeltstufe.
Aktuell liegt der Stundenlohn für Überstunden ohne Zuschläge sogar unter dem regulären Stundenlohn. Aus Sicht der Gewerkschaft ist Mehrarbeit damit für die Arbeitgeber günstiger als zusätzliches Personal.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. Februar angesetzt.

Bundesweiter Tarifkonflikt

Die Auseinandersetzung betrifft nicht nur Baden-Württemberg. In allen 16 Bundesländern laufen derzeit Tarifrunden zu den Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr. Bundesweit geht es um knapp 150 kommunale Verkehrsunternehmen. Um neue Regelungen verhandeln zu können, wurden in fast allen Ländern die bisherigen Tarifverträge gekündigt.

Für Fahrgäste heißt das: Auch in den kommenden Wochen sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen.

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B36 bei Eggenstein-Leopoldshafen: Bauarbeiten gehen ab Montag weiter https://www.die-neue-welle.de/b36-bei-eggenstein-leopoldshafen-bauarbeiten-gehen-ab-montag-weiter-1852035/ Sun, 01 Feb 2026 13:35:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1852035 Karlsruhe (pm/dk) – Autofahrerinnen und Autofahrer auf der B 36 müssen sich ab kommender Woche erneut auf Einschränkungen einstellen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe nimmt die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung wieder auf. Betroffen ist der Abschnitt bei Eggenstein-Leopoldshafen.

Sanierung startet am 2. Februar

Bereits seit dem 10. Oktober 2025 wird die Fahrbahndecke der B 36 in Fahrtrichtung Mannheim auf einer Länge von rund vier Kilometern erneuert. Wie angekündigt, folgen nun weitere Maßnahmen.
Am Montag, 2. Februar 2026, beginnen die Sanierungsarbeiten am Überführungsbauwerk „Sportplatzweg“. Nach aktueller Planung dauern die Arbeiten bis Anfang März 2026.

Sportplatzweg voll gesperrt

Während der gesamten Bauzeit wird der Sportplatzweg vollständig gesperrt. Die Sperrung bleibt bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten bestehen. Eine Umleitung erfolgt über den rund 500 Meter entfernten Spöcker Weg.

Einschränkungen auf der B 36

Im Zuge der Arbeiten müssen unterhalb des Bauwerks die Standstreifen der B 36 sowohl in Fahrtrichtung Mannheim als auch in Fahrtrichtung Karlsruhe auf einer Länge von etwa 200 Metern gesperrt werden. Die Absicherung erfolgt mit Beton-Schutzwänden und Baken.

Für den Aufbau dieser Schutzwände wird es zu zeitlich begrenzten Sperrungen der rechten Fahrstreifen kommen.
Am Montag, 2. Februar, ist der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe betroffen, am Dienstag, 3. Februar, dann in Fahrtrichtung Mannheim. Die Sperrungen sind jeweils zwischen 9 und 15 Uhr vorgesehen.

Tempo 80 im Baustellenbereich

Nach Einrichtung der Verkehrssicherung sind auf der B 36 wieder beide Fahrstreifen je Fahrtrichtung befahrbar. Wegen der Hindernisse auf den Standstreifen wird die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich auf 80 km/h reduziert.

Weitere Arbeiten im Frühjahr

Die Erneuerung der Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 beginnen und sich bis in den Sommer 2026 ziehen. Während dieser Arbeiten sollen die Fahrtrichtungen Karlsruhe und Mannheim grundsätzlich offen bleiben.
Über den weiteren Bauablauf und mögliche Einschränkungen will das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

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Landtagswahl in Baden-Württemberg: Das sind die Spitzenkandidaten in der Region! https://www.die-neue-welle.de/landtagswahl-in-baden-wuerttemberg-das-sind-die-spitzenkandidaten-in-der-region-1845477/ Sun, 01 Feb 2026 09:01:53 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1845477

Baden-Württemberg (dk) - Am 08. März habt IHR die Wahl - bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg entscheidet Ihr, wer in den kommenden fünf Jahren im Landtag sitzt – also im Parlament, das über zentrale Themen wie Bildung, Verkehr, Sicherheit oder Klimaschutz im Land bestimmt. Mit der Wahl wird auch festgelegt, wer Baden-Württemberg künftig regiert und wer Ministerpräsident wird.

Besonders spannend diesmal: Winfried Kretschmann tritt nicht mehr an. Stattdessen deutet vieles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hin. Doch die Wahl besteht nicht nur aus dem Blick auf die Spitzenkandidaten und Parteien. Mindestens genauso wichtig ist Eure Erststimme.

Mit der Erststimme wählt Ihr eine konkrete Person aus Eurem Wahlkreis, die Eure Region direkt im Landtag vertreten soll. Genau diese Kandidaten stellen wir Euch hier vor. Auf dieser Seite findet Ihr eine Übersicht aller Landtagswahlkandidaten aus der Region, die auf Eurem Stimmzettel mit der Erststimme wählbar sind.

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 27 Karlsruhe I

Ute Leidig (Die Grünen)

© Foto: Ute Leidig, Grüne Karlsruhe; c: Lena Lux

Robin Schuster (CDU)

© Foto: Robin Schuster, CDU Karlsruhe

Meri Uhlig (SPD)

© Foto: Meri Uhlig, SPD Karlsruhe

Jörg Breier (FDP)

© Foto: Jörg Breier, FDP Karlsruhe

Oliver Schnell (AfD)

© Foto: Oliver Schnell, AfD Karlsruhe

Rocco Jörger (Die Linke)

© Foto: Rocco Jörger, Die Linke Karlsruhe

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 28 Karlsruhe II

Benjamin Bauer (Die Grünen)

© Foto: Benjamin Bauer, Die Grüne Karlsruhe

Katrin Schütz (CDU)

© Foto: Katrin Schütz, CDU Karlsruhe, c: Andrea Fabry

Adrian Keller (SPD)

© Foto: Adrian Keller, SPD Karlsruhe

Sean Braun von Stumm (FDP)

© Foto: Sean Braun von Stumm, FDP Karlsruhe

Rouven Stolz (AfD)

© Foto: Rouven Stolz, AfD Karlsruhe

Louise Fessmann (Die Linke)

© Foto: Louise Fessmann, Die Linke Karlsuhe

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 29 Bruchsal

Nicole Heger (Die Grüne)

© Foto: Nicole Heger, Grüne Bruchsal

Thorsten Schwarz (CDU)

© Foto: Thorsten Schwarz, CDU Bruchsal

Christian Holzer (SPD)

© Foto: Christian Holzer, SPD Bruchsal

Niclas Moldenhauer (FDP)

© Foto: Niclas Moldenhauer, FDP Bruchsal

Tobias Dammert (AfD)

© Foto: Tobias Dammert, AfD Bruchsal

Saltanat Abduvaliev (Die Linke)

© Foto: Saltanat Abduvaliev, Die Linke Bruchsal

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 30 Bretten

Pascal Haggenmüller (Die Grünen)

© Foto: Pascal Haggenmüller, Die Grüne Bretten

Ansgar Mayr (CDU)

© Foto: Ansgar Mayr, CDU Bretten

Beate Essafi (SPD)

© Foto: Beate Essafi, SPD Bretten

Christian Jung (FDP)

© Foto: Christian Jung, FDP Bretten

Andreas Leitenberger (AfD)

© Foto: Andreas Leitenberger, AfD Bretten

Amely Poll (Die Linke)

© Foto: Amely Poll, Die Linke Bretten

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 31 Ettlingen

Kai Keune (Die Grünen)

© Foto: Kai Keune, Die Grünen Ettlingen

Lorenzo Saladino (CDU)

© Foto: Lorenzo Saladino, CDU Ettlingen

Anneke Graner (SPD)

© Foto: Anneke Graner, SPD Ettlingen

Alena Fink-Trauschel (FDP)

© Foto: Alena Fink-Trauschel, FDP Ettlingen

Markus Kastell (AfD)

© Foto: Markus Kastell, AfD Ettlingen

Lars Rinn (Die Linke)

© Foto: Lars Rinn, Die Linke Ettlingen

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 32 Rastatt

Thomas Hentschel (Die Grünen)

© Foto: Thomas Hentschel, Die Grüne Rastatt

Alexander Becker (CDU)

© Foto: Alexander Becker, CDU Rastatt

Jonas Weber (SPD)

© Jonas Weber, SPD Rastatt

Petra Zink (FDP)

© Foto: Petra Zink, FDP Rastatt

Philipp Helber (AfD)

© Foto: Philipp Helber, AfD Rastatt

Felix Richter (Die Linke)

© Foto: Felix Richter, Die Linke Rastatt

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 33 Baden-Baden

Hans-Peter Behrens (Die Grünen)

© Foto: Hans-Peter Behrens, Die Grünen Baden-Baden

Cornelia von Loga (CDU)

© Foto: Cornelia von Loga, CDU Baden-Baden

Emile Yadjo-Scheuerer (SPD)

© Foto: Emile Yadjo-Scheuerer, SPD Baden-Baden

Karl-Georg Degenhardt (FDP)

© Foto: Karl-Georg Degenhardt, FDP Baden-Baden

Kurt Hermann (AfD)

© Foto: Kurt Hermann, AfD Baden-Baden

Lothar Tatzik (Die Linke)

© Foto: Lothar Tatzik, Die Linke Baden-Baden

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 42 Pforzheim

Simon Schwarz (Die Grünen)

© Foto: Simon Schwarz, Die Grünen Pforzheim

Andreas Renner (CDU)

© Foto: Andreas Renner, CDU Pforzheim

Annkathrin Wulff (SPD)

© Foto: Annkathrin Wulff, SPD Pforzheim

Hans-Ulrich Rülke (FDP)

© Foto: Hans-Ulrich Rülke, FDP Pforzheim

Alexsei Zimmer (AfD)

© Foto: Alexsei Zimmer, AfD Pforzheim

Marvin Weiß (Die Linke)

© Foto: Marvin Weiß, Die Linke Pforzheim

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 43 Calw

Fynn Rubehn (Die Grünen)

© Foto: Fynn Rubehn, Die Grünen Calw

Carl Christian Hirsch (CDU)

© Foto: Carl Christian Hirsch, CDU Calw

Daniela Steinrode (SPD)

© Foto: Daniela Steinrode, SPD Calw

Jan Felix Stöffler (FDP)

© Foto: Jan Felix Stöffler, FDP Calw

Miguel Klauß (AfD)

© Foto: Miguel Klauß, AfD Calw

Thomas Hanser (Die Linke)

© Foto: Thomas Hanser, Die Linke Calw

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 44 Enz

Stefanie Seemann (Die Grünen)

© Foto: Stefanie Seemann, Die Grünen Enzkreis

Nico Gunzelmann (CDU)

© Foto: Nico Gunzelmann, CDU Enzkreis

Michael Hofsäß (SDP)

© Foto: Michael Hofsäß, SPD Enzkreis

Erik Schweickert (FDP)

© Foto: Erik Schweickert, FDP Enzkreis

Alexander Steblau (AfD)

© Foto: Alexander Steblau, AfD Enzkreis

Cedric Strauß (Die Linke)

© Foto: Cedric Strauß, Die Linke Enzkreis

Die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis 45 Freudenstadt

Daniel Belling (Die Grünen)

© Foto: Daniel Belling, Die Grünen Freudenstadt

Katrin Schindele (CDU)

© Foto: Katrin Schindele, CDU Freudenstadt

Bettina Ahrens-Diez (SPD)

© Foto: Bettina Ahrens-Diez, SPD Freudenstadt

Veit Grünberg (FDP)

© Foto: Veit Grünberg, FDP Freudenstadt

Andreas Grammel (AfD)

© Foto: Andreas Grammel, AfD Freudenstadt

Yannic Walheim (Die Linke)

© Foto: Yannic Walheim, Die Linke Freudenstadt
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Reisen und Gutes tun: Werde Betreuer beim Jugendwerk der AWO Karlsruhe! https://www.die-neue-welle.de/reisen-und-gutes-tun-werde-betreuer-beim-jugendwerk-der-awo-karlsruhe-1232555/ Sun, 01 Feb 2026 07:20:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1232555

Das Projekt: Ferienfreizeiten für alle Altersgruppen

Das Jugendwerk organisiert über das Jahr hinweg zahlreiche Freizeiten und Reisen für Kinder und Jugendliche – und das in allen Schulferien. Ziel der Reisen ist es, den Teilnehmenden neben spannenden Erlebnissen auch wichtige soziale und persönliche Erfahrungen zu ermöglichen. „Wir bieten Freizeiten in den Schulferien an, aber diese sind nur möglich, weil engagierte Betreuer das Ganze mitgestalten und begleiten“, erklärt Aischa Förter-Barth, die das Projekt koordiniert. Die Freizeiten bieten nicht nur Raum für Spaß und Abenteuer, sondern fördern auch das Miteinander und die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. „Es geht darum, Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit zu bieten und gleichzeitig auch für die Betreuer eine persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen“, fügt sie hinzu.

Vorteile für Betreuer

Betreuer beim Jugendwerk erhalten mehr als nur eine Tätigkeit: Sie nehmen an einer kostenlosen Schulung nach bundesweitem JuLeiCa-Standard teil, die sie optimal auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Du bekommst alles an die Hand, was du für deinen Job als Betreuer brauchst“, erklärt Aischa Förter-Barth. Zusätzlich gibt es eine Ehrenamtspauschale von 30 Euro pro Tag, die dir hilft, dich auch finanziell für deinen Einsatz wertgeschätzt zu fühlen. „Als Betreuer hast du die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln, die du sogar als Praktikum anerkennen lassen kannst“, so Aischa weiter. Das ist eine tolle Gelegenheit, die den Lebenslauf aufwertet und dir gleichzeitig die Möglichkeit gibt, in einem tollen Team mit Gleichaltrigen zusammenzuarbeiten.

Einblicke in die Reisen

Die Freizeiten des Jugendwerks führen nicht nur in den Süden Deutschlands, sondern auch in europäische Nachbarländer. „Wir fahren unter anderem an den Bodensee, nach Spanien, Großbritannien oder Kroatien“, berichtet Aischa Förter-Barth. „Jede Reise hat ihren eigenen Charme und ermöglicht den Betreuern, neue Kulturen zu entdecken und sich mit jungen Menschen in anderen Ländern auszutauschen.“ Ein besonders beliebtes Ziel ist das Surfcamp in Frankreich, aber auch die Sprachreisen nach Großbritannien und Spanien bieten den Teilnehmenden die Chance, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig viel Spaß zu haben.

Wer kann sich bewerben?

Das Jugendwerk der AWO sucht junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren, die Freude daran haben, Verantwortung zu übernehmen und sich im Team einzubringen. „Es geht uns nicht um Noten oder Qualifikationen, sondern darum, dass du Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hast“, sagt Aischa. „Du solltest bereit sein, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen eine tolle Zeit zu ermöglichen.“

Infoabend am 6. Februar 2026

Du interessierst dich für das Ehrenamt als Betreuer? Dann solltest du unbedingt den Infoabend am 6. Februar 2026 um 18:00 Uhr besuchen. Dort kannst du mehr über das Projekt erfahren und dich direkt anmelden.

Jetzt anmelden!

Die Anmeldung für die kommenden Freizeiten und das Betreuungsprogramm ist auf der Website des Jugendwerks der AWO Karlsruhe möglich.
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Radfahren im Winter: Mit der richtigen Vorbereitung sicher unterwegs https://www.die-neue-welle.de/radfahren-im-winter-mit-der-richtigen-vorbereitung-sicher-unterwegs-1252306/ Sun, 01 Feb 2026 04:40:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1252306 Glatteis, Schnee und Laub „Im Winter gibt es einige Herausforderungen für Radfahrende“, so Brinkmann. Besonders die nicht gereinigten oder geräumten Radwege seien problematisch. „Glatteis, Schneeschichten oder auch heruntergefallenes Laub können den Radweg unsicher machen“, beschreibt sie eine der größten Gefahren für Radfahrende in dieser Jahreszeit. Außerdem stellt das kühle Wetter selbst eine Herausforderung dar, vor allem, wenn es regnet und dunkel wird. Hier sind Radfahrende oft schwer zu sehen, insbesondere bei dunkler Kleidung.

Der richtige Fahrstil für Winterbedingungen

Doch auch bei diesen erschwerten Bedingungen ist Radfahren im Winter nicht unmöglich. Im Gegenteil: „Radfahren im Winter ist extrem gesund für das Herz-Kreislaufsystem und eine gute Möglichkeit, in Bewegung zu bleiben“, betont Brinkmann. Für eine sichere Fahrt ist ein angepasster Fahrstil unerlässlich. „Im Winter muss man mit reduziertem Tempo fahren, ausreichend Abstand zum Vordermann halten und insbesondere in Kurven vorsichtig sein“, erklärt die ADFC-Expertin. Auch das Bremsverhalten ist wichtig: Hektische Bremsmanöver sollten vermieden werden, ebenso wie schnelle Lenkerbewegungen. Ein weiterer Tipp ist, den Luftdruck im Reifen etwas abzusenken, um mehr Grip auf der Fahrbahn zu bekommen. „Wer sich trotzdem unsicher fühlt, kann seinen Sattel auch etwas absenken, um mehr Kontrolle zu haben“, empfiehlt Brinkmann. Besonders bei Glatteis und Schneematsch sollte man vorsichtig sein.

Fahrradpflege und Winterausstattung

Neben dem Fahrstil ist auch die richtige Ausrüstung entscheidend. „Die richtige Kleidung macht den Unterschied“, erklärt Brinkmann. Eine Mütze, Schal, Handschuhe und dicke Schuhe sind dabei unerlässlich. Wer mit einem E-Bike unterwegs ist, muss zusätzlich auf den Akku achten. „Die Kälte kann den Akku schädigen, daher sollte dieser nicht in der Kälte gelassen werden“, so Brinkmann. Der Akku sollte bei längeren Pausen ins Warme genommen werden, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Auch spezielle Winterreifen können helfen. Zwar sind sie nicht verpflichtend, aber für viele Radfahrende eine gute Option. „Spike-Reifen sind ideal für Schnee, Matsch und Eis“, erklärt Brinkmann. Diese Reifen greifen besonders gut und können auch auf Asphalt verwendet werden.

Motivation für den Winter: Mit dem Fahrrad unterwegs bleiben

„Die Verkehrswende endet nicht im September“, betont Brinkmann. Gerade im Winter könne das Fahrrad ein fantastisches Fortbewegungsmittel sein. Wer sich unsicher fühlt, kann außerdem an einem Fahrsicherheitstraining des ADFC teilnehmen, um die eigene Souveränität im Winterverkehr zu verbessern. „Es gibt keinen Grund, das Fahrrad im Winter in der Garage zu lassen. Mit der richtigen Ausrüstung und Fahrweise kann man das Radfahren auch im Winter genießen“, so Brinkmann abschließend.]]>
Marvin Wanitzek: Beim KSC mehr als nur der Kapitän https://www.die-neue-welle.de/marvin-wanitzek-beim-ksc-mehr-als-nur-der-kapitaen-1851450/ Sat, 31 Jan 2026 16:04:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1851450 Vom Rückkehrer zur KSC-Identifikationsfigur Als Marvin Wanitzek 2017 vom VfB Stuttgart II nach Karlsruhe zurückkam, hätte er selbst nicht damit gerechnet, welchen Weg er beim KSC gehen würde. „Das hätte ich bei meiner Ankunft damals nicht für möglich gehalten“, sagt der heutige Kapitän rückblickend. Damals holte ihn der frühere Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer in den Wildpark – obwohl Wanitzek dafür auf viel Geld verzichtete. Nach zwei Jahren in der 3. Liga gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Am Samstag stand für den gebürtigen Bruchsaler das 219. Zweitligaspiel für seinen Herzensclub an.

Fixpunkt, Taktgeber und Gesicht der Mannschaft

Wanitzek ist im KSC-Trikot längst mehr als nur der Spielführer. Er ist Fixpunkt, Regisseur und Gesicht des Teams. „Es ist eine andere Art, für genau den Verein aufzulaufen, mit dem du als Kind selbst mitgefiebert hast“, sagt er. Als Kapitän trage er den Club „ein Stück weit auf den Schultern“. In bislang durchweg positiven Jahren erzielte Wanitzek 60 Zweitliga-Tore und bereitete 61 weitere vor. Sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2029, mindestens zwei weitere Spielzeiten will er nach der laufenden Saison noch beim KSC bleiben.

Entwicklung unter Trainer Christian Eichner

Sportlich hat sich Wanitzek kontinuierlich weiterentwickelt – besonders unter Trainer Christian Eichner und dem früheren Co-Trainer Zlatan Bajramovic. „Das Trainerteam hat mich auf ein Level gehievt, das ich mir selbst früher nicht zugetraut hätte“, sagt Wanitzek. Auch Eichner schätzt seinen Kapitän sehr. Der 43-Jährige bezeichnet ihn als „Topspieler der zweiten Liga“ und als „unfassbar wertvollen Charakter“. Beide wüssten, was sie aneinander hätten.

Verantwortung, Fehler und Reife

Wie nah Erfolg und Verantwortung beieinanderliegen, zeigte sich zu Beginn der Rückrunde. Beim 2:0 in Münster führte Wanitzek den KSC mit zwei Treffern aus einer Krise. Wenige Tage später leitete ein Fehler von ihm beim 2:2 gegen Hertha BSC den Ausgleich ein. Heute geht er mit solchen Situationen gelassener um. „Natürlich nervt es mich, wenn mir ein Fehler passiert“, sagt Wanitzek. Entscheidend sei aber die Verarbeitung: „Spätestens am Abend ist so etwas abgehakt.“

Geprägt von Vorgänger Jérôme Gondorf

Seinen Weg zur Führungspersönlichkeit beschreibt Wanitzek als Lernprozess. Besonders geprägt habe ihn sein Vorgänger Jérôme Gondorf, der bis 2024 für den KSC spielte. „Er war ein Leader, ein Gewinnertyp, oft auch unangenehm – aber genau das macht Spieler besser“, sagt Wanitzek.

Bundesliga-Traum – aber zu Karlsruher Bedingungen

Der Traum von der Bundesliga lebt bei Wanitzek weiter – bewusst mit dem KSC. Auch wenn es Möglichkeiten gegeben hätte, früher den Verein zu wechseln, bereut er seine Entscheidung nicht. Geld habe für ihn nie im Vordergrund gestanden, sondern Spielzeit und Umfeld. „Familie hier, kurze Wege, Freundeskreis, die Kinder wachsen mit Oma und Opa auf. Warum etwas aufgeben, wenn alles passt?“, sagt der Kapitän.]]>
Schnelles Internet: Landkreis SÜW bekommt 35 Millionen Euro vom Bund https://www.die-neue-welle.de/schnelles-internet-landkreis-suew-bekommt-35-millionen-euro-vom-bund-1851885/ Sat, 31 Jan 2026 08:41:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1851885 Landrat Seefeldt freut sich „Das sind tolle Neuigkeiten für unseren Landkreis. Eine solche Summe kriegt man nicht alle Tage zugesagt“, staunt Landrat Dietmar Seefeldt und ergänzt: „Zunächst hatten wir die Zusage für drei der von uns gestellten fünf Anträge erhalten, dann kamen noch die beiden anderen hinzu. Das war nicht unbedingt zu erwarten und freut uns umso mehr.“ Karolin Söltner, Gigabit-Beauftragte des Landkreises Südliche Weinstraße, ergänzt: „Von der Förderung profitieren die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, die bis jetzt nicht vom eigenwirtschaftlichen Ausbau profitieren können oder konnten beziehungsweise keinen HFC-Anschluss über Vodafone haben.“

Ausbau ab 2027

Mit den Mitteln vom Bund sollen (voraussichtlich ab 2027) folgende Ortsgemeinden vollständig ausgebaut werden: Albersweiler, Annweiler-Bindersbach, Annweiler-Gräfenhausen, Gossersweiler-Stein, Münchweiler, Silz, Völkersweiler, Waldhambach, Waldrohrbach, Wernersberg, Birkenhördt, Blankenborn und Gleiszellen-Gleishorbach. „Hinzu kommen circa 2500 über den Landkreis verteilte Einzeladressen, insgesamt über 7000 Hausanschlüsse“, erklärt Karolin Söltner, die den Förderbescheid in Berlin von Bundes-Digitalminister Karsten Wildberger erhielt (siehe Foto).

Weitere Fördergelder beantragt

Ergänzend hat der Landkreis Südliche Weinstraße darüber hinaus Fördergelder beim Land Rheinland-Pfalz beantragt. „Diese Genehmigung erfolgt immer erst im Anschluss an die des Bundes, da zunächst der Bund als Projektträger in der Regel die Anträge inhaltlich prüft“, erläutert Söltner. „Sobald wir die Landesgelder erhalten haben, können wir in die Ausschreibung gehen.“ Die Kosten für die fünf neuen Gigabitausbauprojekte im Landkreis belaufen sich voraussichtlich auf rund 61 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei zehn Prozent, also 6,1 Millionen Euro. Bei den umfangreichen Tiefbaumaßnahmen werden, nach ersten groben Schätzungen, knapp 500 Kilometer neue Netzinfrastruktur in die Erde gebracht, um eine zukunftssichere Infrastruktur zu ermöglichen.]]>