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Nach tödlichem Schuss auf seine Tochter in Ettlingen – Vater akzeptiert Geldstrafe

Ettlingen (dpa/cmk) Nach dem tragischen Unglück im Januar diesen Jahres, bei dem ein Vater versehentlich seine eigene Tochter erschossen hat, ist der juristische Fall abgeschlossen. Der Mann hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe eine Geldstrafe angenommen.

Symbolbild: Adobe Stock

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Tödlicher Schuss auf 19-jährige Tochter

Dieser Vorfall erschütterte Anfang des Jahres die ganze Region. Ein 56-Jähriger wollte gerade zur Jagd aufbrechen, als sich in seiner Wohnung ein Schuss aus dem Gewehr löste und seine 19-jährige Tochter traf. Sie verstarb wenig später im Krankenhaus (wir berichteten). Sieben Monate später ist der Fall aus Sicht der Justiz abgeschlossen. Der Mann habe einen Strafbefehl über 90 Tagessätze wegen fahrlässiger Tötung akzeptiert, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. 

Waffengesetz in Deutschland

Die Bockbüchsflinte des Jägers hätte sich nach dem Waffengesetz nicht geladen in der Wohnung befinden dürfen. Waffen und Munition muss nach den Vorschriften getrennt voneinander im Waffenschrank aufbewahrt werden. Geladen werden darf die Waffe erst bei Beginn der Jagd.