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Ettlingen widmet sich mit Kongress der Familie

Ettlingen (pm/as) Kommunen wollen immer familienfreundlicher werden - in Ettlingen bezieht sich das nicht nur auf Wohnen und Arbeiten, sondern will auch beim Bewältigen von Alltagsproblemen helfen. Dazu wurde der erste Ettlinger Familienkongress ins Leben gerufen, der beginnt am Mittwoch (9. Oktober). Namhafte Referenten sind dabei.

Foto: Matton

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Wissen, Inspiration und Impulse

Familie ist großartig – kann aber bisweilen auch schwierig sein. Um mit Familienalltag und Problemen klar zu kommen, lädt der Förderkreis für Ganzheitsmedizin in Kooperation mit der Stadt zum ersten Familienkongress ein. Gebündelt erhält man hier von Mittwoch, 9. bis Sonntag, 13. Oktober Wissen, Inspiration und Impulse in zahlreichen Vorträgen und Workshops. Überdies gibt es einen Market Place der verschiedensten regionalen sozialen Institutionen.

Pater Anselm Grün referiert über Sorge

Am Eröffnungsabend des Kongresses am Mittwoch, 9. Oktober wird Pater Anselm Grün „Vom Ich zum Du. Für sich und andere sorgen“ um 20 Uhr in der Liebfrauenkirche referieren. Was sind Quellen der Nächsten-Liebe? Hat sie Grenzen oder kann sie grenzenlos sein? Verwandelt uns die Sorge um jemanden? Sorge kann erdrücken. Und auch die Sorge um sich selbst ist eine Sorge. Benediktinerpater Pater Dr. Anselm Grün gibt spirituelle und praktische Antworten darauf.

Anti-Mobbing und Gewalttraining als Thema

Im Rahmen dieses Familienkongresses wird am Samstag, 12. Oktober um 10.30 Uhr in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums der Preis „Familienfreundliches Ettlingen“ durch Oberbürgermeister Johannes Arnold, Schirmherr des Kongresses verliehen. Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung Dr. Stefanie Peters wird die Gäste begrüßen und den Tagesablauf skizzieren. Anschließend wird um 11 Uhr Carsten Stahl zeigen, wie man mit Respekt, Mut und Toleranz gegen Mobbing, Gewalt, Drogen und Vorurteile vorgehen kann. Selbst in einem Brennpunkt von Berlin aufgewachsen, sagt Stahl über sich „Ich bin kein unbeschriebenes Blatt und weiß wovon ich spreche. Ich will den Jugendlichen das geben, woran die meisten in unserer Gesellschaft nicht mehr glauben: Eine Perspektive“. Er ist als Anti-Mobbing-Trainer und Gewaltpräventionsberater tätig.

“Eltern werden ist nicht schwer….”

Nach der Mittagspause geht es um 14 Uhr mit dem Referenten Dr. Jan Uwe Rogge weiter. Bei ihm erfährt man, „Warum Raben die besseren Eltern sind“, was heutzutage in Familien oft schief geht und welche Konsequenzen das für Eltern und Kinder hat. Rogge, Autor, Politik- und Kulturwissenschaftler, macht deutlich, dass Eltern nicht perfekt sind – und nicht sein müssen.

Familienalltag zwischen Familie und Beruf

Um 16 Uhr zeigt Felicitas Richter wie man den Spagat beendet, sich zwischen Familie und Beruf zu zerreißen. Sie wird praktische und gangbare Möglichkeiten zeigen, wie man aus der Multitasking-Falle entkommt und mitten im Stress gelassener bleibt. Wenn eine Partnerschaft auseinandergeht, steht man vor vielen weitreichenden Fragen. Nicolai Funk Fachanwalt für Steuer-, Erb- und Familienrecht aus Karlsruhe, gibt um 18 Uhr in seinem Workshop wichtige Einblicke in die allgemeine rechtliche und wirtschaftliche Situation bei Trennung mit und ohne Kinder. Parallel dazu findet der Workshop „Mein pubertäres Kind und ich – von Regeln, Beziehugnsmöglichkeiten und Zuversicht“ mit Katharina Völkering und Ruth Lüke statt.

Eltern als Paar

Am Freitag, 11. Oktober wird Carsten Stahl mit Schuklassen in der Schlossgartenhalle „arbeiten“ unter dem Thema „Tag der Gemeinschaft für Respekt & Toleranz“. Am Abend wird Susanne Wendel um 19.30 Uhr aufzeigen, wie es Eltern schaffen auch in stressigen Zeiten ein Paar zu bleiben. Am Sonntag, 13. Oktober werden die beiden Pfarrer Alfred und Clair Meier um 10.30 Uhr in der Aula des Eichendorff-Gymnasiums in den Tag einstimmen. Anschließend heißt es um 11.15 Uhr bei der Professorin Annelie Keil „Wer nervt wen und warum? Familien-Generationen zwischen Beziehungsfallen und Bindungsglück. Nach der Pause geht es um 13.30 Uhr mit Dr. Alexander Markowetz weiter. „Digitaler Burnout – vom Tippen, Daddeln und Todesstößen.

 

Infos: 

Vorverkauf: Förderkreis für Ganzheitsmedizin, Telefon 07083/38 45, info@foerder-kreis.de, www.foerder-kreis.de. Einzelne Vorträge gibt es ab 12/erm. 10 Euro, Tagestickets am Samstag 45/erm 40 Euro, Sonntags 25/erm 20 Euro. Kinder bis 12 Jahre (mit Ausweis) sind frei.