Zoochef Reinschmidt mit Verspätung Badener des Jahres 2020

Karlsruhe (pm/lk) - Der Karlsruher Zoodirektor Matthias Reinschmidt ist - mit etwas Verspätung - Badener des Jahres 2020. Am Sonntagvormittag werden ihm offiziell Urkunde und Medaille auf der Seebühne des Zoologischen Stadtgartens übergeben.

Foto: dnw

Zoodirektor Reinschmidt wird geehrt

Der Karlsruher Zoodirektor Matthias Reinschmidt ist Badener des Jahres 2020. Das hat der augenzwinkernde Badener-"Bund Freiheit statt Baden-Württemberg" (B.F.s.B.-W.) bereits am Fastnachtssamstag 2020 bei seiner traditionellen Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen. Pandemie-bedingt erfolgt die offizielle Ehrung erst am Sonntag, den 19. September um 11 Uhr auf der Seebühne des Zoologischen Stadtgartens. Teilnehmen dürfen geladene Gäste, aber auch alle interessierten Besucher, die an diesem Tag einen Ausflug in den Karlsruher Zoo machen.

Zeremonie wegen Corona verschoben

Die Zeremonie mit Urkunden- und Medaillenübergabe findet üblicherweise im gleichen Jahr im Rahmen eines Sommerfestes statt. Dieses Fest musste aber im vorigen Jahr ausfallen. Der B.F.s.B.-W. hat sich dann gesagt: "Was die FIFA mit ihrer Fußball-Weltmeisterschaft und das IOC mit den olympischen Sommerspielen in Tokio können, das können wir auch!" Und hat die Titelvergabe einfach um ein Jahr verschoben.

Reinschmidt freut sich über den Titel

Zoodirektor Matthias Reinschmidt freut sich außerordentlich über die Auszeichnung. "Es ist ja schon eine ganze Weile her, seitdem ich benannt worden bin. Und jetzt endlich ist der tag, an dem ich die Auszeichnung endlich bekomme", so Reinschmidt im Interview mit der neuen welle. Die Auszeichnung bedeutet dem Zoodirektor viel: "Es ist eine entsprechende Würdigung meiner Arbeit." Reinschmidt ist seit sechs Jahren im Karlsruher Zoo tätig und hat in dieser Zeit bereits einiges bewirken können. "So eine Auszeichnung bestärkt mich, in dem was ich bislang gemacht habe."

Artenschutz ist Steckenpferd

Reinschmidt bringt den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe voran. In den vergangenen Jahren sind einige Gehege neu gebaut worden und noch mehr stehen in der Zukunft auf der Agenda. Außerdem wurde die "Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe" gegründet. "Der Artenschutz steht im Fokus und das möchte ich nach Außen transportieren. Dass wir Tiere bewahren, züchten und erhalten können. Und anschließend wieder aussiedeln. Das ist uns schon mit verschiedensten Tierarten gelungen, die in der Natur ausgestorben waren. Diese können wir dadurch für die kommenden Generationen erhalten", freut sich Reinschmidt. Der Karlsruher Zoo konnte so bereits vier Tierarten für die Nachwelt retten.


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