Spektakuläres Torfestival beim letzten KSC Heimspiel

Spektakuläres Torfestival beim letzten KSC Heimspiel

Karlsruhe (jl) - Endlich endet die negativ Serie des KSC, die Blau-Weißen konnten das im letzten Heimspiel der Hinrunde den FC St. Pauli zwar nicht schlagen, aber am Ende holen die Karlsruher einen Punkt. Acht Tore sahen die 21. 487 Fans im Stadion, am Ende, hieß es 4:4 (3:3) im Wildpark. Damit geht der KSC mit 18 Punkten in die 2 ½ monatige Winterpause.

Foto: GES/Helge Prang

 

KSC hat Hoffnung

Es benötigt eine Riesenportion Mut, Glaube und Einsatz, dann wird sich das Team auch aus dieser aktuellen Situation befreien. So die Worte von Trainer Eichner vor dem Spiel gegen Pauli, was es benötigt, um die negativ Serie von sechs Pflichtspielen in Folge zu beenden. Zum letzten Heimspiel vor der Winterpause gastierte der FC St. Pauli im BBBank Wildpark. Die Kiezkicker stehen mit einem Punkt weniger zwei Plätze hinter dem KSC in der Tabelle. Pauli ist Platz 15, der KSC grüßte von Platz 13 vor dem Spiel. Einen Wechsel nahm Christian Eicher in der Startaufstellung nach der 2:0 Pleite in Lauternvor. Malik Batmaz musste den Platz im Sturm für Mikkel Kaufmann räumen. Ansonsten blieb die 4-4-2 Formation identisch.

Pyro-Show vernebelt das Stadion

Mit 15. Minuten Verspätung konnte das Spiel endlich angepfiffen werden, die KSC Verantwortlichen werden sich über die Pyro-Show der KSC Fans wohl nicht gefreut haben, da wird eine große Geldstrafe folgen. Durch den Nebel war das Spielfeld nicht mehr zusehen, daher gab es den Anstoß erst um 13:15 Uhr.

St. Pauli startet stark in die Partie

St. Pauli hat die Verspätung wohl besser verkraftet, die Gäste legten direkt offensiv los und hatten die Partie in den ersten paar Minuten gut im Griff. Der KSC war nur mit Verteidigen beschäftigt. Nach sechs Minuten die erste große Chance für Pauli. Marcel Hartel knallte seinen Schuss aus circa 16 Metern an die Latte. Glück für den KSC.

KSC Tor aus dem Nichts

12. Minuten und da macht der KSC das Tor aus dem Nichts. Pauli passierte ein Fehler in der eigenen Hälfte und Choi konnte den Ball abfangen, passte zu Kaufmann, der den Ball an Schleusener gab. Dieser drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler und stand dann alleine vor Torhüter Nikola Vasilj und schob zum 1:0 ein. Der KSC legte sofort nach. Gerade vier Minuten später machte Marvin Wanitzek das 2:0 für die Blau-Weißen. Der KSC konterte die Paulianer im eigenen Stadion aus und spielten es brillant bis zu Wanitzek im 16 zu Ende, der mit einem schönen Abschluss das 2:0 markierte.

Pauli gab nicht auf

Auch wenn der KSC im eigenen Stadion mit zwei Tore führte, hatte Pauli immer wieder gute Spielzüge mit knappen Abschlüssen, der KSC konnte es nicht schleifen lassen. In der 24. Minute machte Johannes Eggestein den Anschlusstreffer, doch das Gespann um Schiedsrichter Florian Lechner sah Eggestein im Abseits. Daher wurde das Tor erst mal nicht gegeben, nach fünfminütigem Anschauen im Kölner Keller sah sich Lechner die Situation am Spielfeldrand selber noch mal an und entscheid dann doch auf Tor.

KSC mutig weiter

Der KSC lies sich davon zum Glück nicht beirren und legte direkt nach. In der 31. Minute machte Schleusener das 3:1. Nach einem Einwurf brachte Wanitzek den Ball flach in den Strafraum der Gäste und da stand Fabian Schleusener perfekt und schippte zum 3:1 ein. 35. Minute war dann wieder Pauli dran und wieder war es Joahnnes Eggestein der, die viel zu passive KSC Abwehr fast im Alleingang kalt machte und zum 3:2 einschoss. Es ging munter hin und her im BBBank Wildpark, die Fans beider Lager sahen ein tolles Spiel. Pauli stach noch mal zu, kurz vor der Pause glichen die Gäste aus. Nach einem Eckball verteidigte der KSC zu schwach und Eric Smith stand am zweiten Pfosten komplett blank und grätschte zum 3:3 ein (43.).

Sechs Tore in Hälfte eins

Mit sechs Toren und einem 3:3 wurde die gute erste Hälfte beendet und es ging zum Pausentee. Zu hoffen blieb, dass beide Teams nicht alles Pulver in der ersten Hälfte verschossen hatten. Eichner wechselte einmal zur Pause, Tim Breithaupt blieb in der Kabine, für ihn kam Florian Ballas. Der KSC legte wieder vor. Schöner Angriff über die rechte Seite und Mikkel Kaufmann wurde perfekt in Szene gesetzt, aus circa 18 Metern schoss er ins lange Eck und lies Torhüter Vasilj keine Chance (50.)

KSC versuchte Ergebnis zu halten

Der KSC ging mehr in die Defensive, um die Führung zu halten. Das gab Pauli Chancen und die nutzen sie in der 62. Der KSC klärte den Ball mal wieder nicht sauber und Lukas Daschner schaffte es irgendwie, die Kugel an Gersbeck vorbei zuschieben. Wieder stand es Unentschieden im BBBank Wildpark. Nach 65. Minuten war für Mikkel Kaufmann Schluss Malik Batmaz ersetzte den Stürmer positionsgetreu. Für die Schlussviertelstunde brachte Eichner noch Nebel und Jung. Der Übungsleiter versprach sich doch noch mal ein paar offensiv Akzente.

Heißumkämpfte Schlussphase

Beide Teams kämpften um jeden Ball und es gab viele kleinere Fouls. Doch es sah so aus, als ob sich kein Team mit dem einen Punkt zufriedengab. Am Ende blieb es bei 4:4 und der KSC beendet die Hinrunde mit 18 punkten im Mittelfeld der 2. Liga.


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