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Sicherer Schulweg - aber nicht in Malsch an der Haltestelle Heckenäcker

Malsch (lk) - Gerade erst hat die Schule angefangen und damit beginnt auch wieder der Schulweg für unsere Kinder. Die Polizei und Experten haben im Vorfeld wieder jede Menge Tipps für einen sicheren Schulweg gegeben. Allerdings gibt es auch besonders unsichere Stellen in der Region. Eine davon ist die Haltestelle Heckenäcker in Malsch.

Foto: dnw

Hilferuf der betroffenen Eltern

Die Mail einer jungen Mutter aus Malsch hat uns von der neuen welle betroffen gemacht. Sie schreibt: "Meine Kinder stehen jeden Morgen an einer der gefährlichsten Bushaltestellen im Land." Darum haben wir von der neuen welle uns die Situation vor Ort mal angeschaut. Karten Penz aus der neuen welle Morgenshow war vor Ort und hat einige Eltern getroffen. Die betroffenen Eltern gehen davon aus, dass etwa 50-60 Kinder die Bushaltestelle regelmäßig nutzen. Zu Stoßzeiten stehen etwa 5-6 Kinder gleichzeitig an der Straße.

Keine wirkliche Bushaltestelle

Das Problem der Bushaltestelle ist – das es eigentlich keine ist. Die Gemeinde hat dort einfach ein Bushaltestellen-Schild in die Erde gerammt. In die Grünfläche direkt neben der Straße. Etwa 30 Zentimeter von der Straße entfernt und auch noch ungünstig verdeckt. Überwege gibt es an der Bushaltestelle keine. Mutter Yvonne erklärt: "Wir haben hier nur das Schild. Auf der Rückseite der Haltestelle ist ein Privatgrundstück. Den Anwohnern dort ist es auch nicht recht, dass hier so viele Kinder stehen. Am liebsten sollten die Kinder mit den Zehenspitzen an der Straße stehen und warten." Und auch der Busfahrer kann nur sehr schlecht einsehen, ob Schüler an der Bushaltestelle warten.

Rückzugsmöglichkeit für Kinder benötigt

Auch der Sohn von Christian braucht den Bus jeden Morgen um zur Schule gekommen: "Ich habe jetzt jahrelang die Bushaltestelle hier miterlebt und man kann sagen, dass es auf jeden Fall noch zu optimieren geht. Die Kinder bräuchten eine Rückzugsmöglichkeit, damit sie etwas gesichert von der Straße stehen, die Verkehrsteilnehmer die Kinder auch sehen. Der Überweg von der anderen Straßenseite ist ein Problem, besonders im Winter. Außerdem ist die Lage am Ortseingang unübersichtlich, da die Autos und LKW sehr schnell rein fahren."

Bei Gemeinde auf Granit gestoßen

Mutter Yvonne versucht die Situation bereits seit 2008 zu verbessern. Doch auch schon davor gab es Initiativen aus dem Ort, die bislang bei der Gemeinde Malsch jedoch auf Granit gestoßen sind. Mitbegründer ist Georg aus Malsch: "Wir haben inzwischen zwei Vereine gegründet. Ziel des Ziegeleivereins ist es, das Leben für die Leute hier gut zu organisieren. Der zweite Verein ist für Radverkehr und Sicherheit und Organisation zuständig. Etwa seit 2017/18 befassen wir uns intensiv mit der Verkehrssituation am Heckenäcker. Allerdings sind wir mit der Bushaltestelle bei der Gemeinde angeeckt. Sie entschuldigte die Situation immer damit, dass das Gelände außenrum den Anrainern gehöre."

Bislang hat sich die Gemeinde Malsch der neuen welle gegenüber nicht zu der Situation geäußert.

 

Lageplan der Bushaltestelle

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