Sensation im DFB-Pokal - KSC besiegt Bayer Leverkusen

Mit einer faustdicken Überraschung hat der Karlsruher SC die nächste Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Badener besiegten den Tabellenvierten der Bundesliga, Bayer Leverkusen, mit 2:1 und stehen wie im vergangenen Jahr im Achtelfinale des Wettbewerbs. Zwar hatte Leverkusen deutlich mehr Spielanteile, aber der KSC einfach das Quäntchen mehr Glück. Die Leverkusener hingegen verpassten erstmals seit fünf Jahren die Runde der letzten 16 Teams.

Foto: Symbolbild/Archiv

Hartes Los gegen Bundesligist

Zweite Runde DFB-Pokal und der KSC hatte ein schweres Los gezogen. Die Badener mussten bei Bundesligist Bayer 04 Leverkusen ran. Keine leichte Begegnung wartete da auf die Blau-Weißen. Zwar hatte Leverkusen am Wochenende nur 2:2 gegen Köln gespielt und die Woche davor eine 0:5 Klatsche gegen Bayern München kassiert, trotzdem war die Werkself gegen den KSC klarer Favorit. Nach der 3:1 Niederlage in Düsseldorf änderte Christian Eichner die Aufstellung auf drei Positionen. Marius Gersbeck kam zurück ins Tor. Dazu startete Tim Breithaupt und Lucas Cueto - Marc Lorenz und Fabio Kaufmann nahmen auf der Bank Platz. Dem KSC war von Anfang an bewusst, dass ein Sahnetag gebraucht wurde um in die dritte Pokalrunde einzuziehen.

Frühe Führung des KSC

Vor 13.060 Zuschauern in der BayArena erzielten Lucas Cueto nach gerade mal vier Spielminuten die frühe Führung. Heise flankte den Ball in den Strafraum und Hofmann kam zum Kopfball - Hradecky im Tor konnte zwar klären, aber direkt vor die Füße von Lucas Cueto der ungehindert zum 0:1 einschieben konnte. Diesen Schock musste der Bundesligist erstmal verdauen. Doch lange dauerte es nicht bis die Leverkusener gefährlich vor das KSC-Gehäuse kamen. Moussa Diaby kam aus rund 16 Meter zum Abschluss und verpasste das Tor nur um Zentimeter (10). Zwei Minuten später waren es wieder nur Zentimeter die fehlten, diesmal verpasste Adli das Tor von Gersbeck um Haaresbreite. Leverkusen hatte im weiteren Spielverlauf deutlich mehr Ballbesitzt und spielten sich immer wieder gute Möglichkeiten heraus allerdings fehlte weiterhin das Glück beim Abschluss.

Halbzeitführung für die Blau-Weißen

Auch wenn Leverkusen den Druck auf das KSC Tor erhöhten, blieb die Null bis zur Pause noch stehen. Mit einer knappen 1:0 Führung ging der KSC in die Halbzeitpause. Die Leverkusener mussten einen Gang höher schalten in der zweiten Hälfte. Und der KSC brauchte einen Plan, wie das Team nochmal 45 Minuten dagegen halten könnte. Beide Mannschaften kamen nach der Pause unverändert aufs Spielfeld zurück. Die erste Torchance hatte dann erneut der KSC. Marvin Wanitzek versuchte es per Freistoß - Hradecky klärte zur Ecke.

Leverkusen gleicht aus

Jeremie Frimpong glich dann in der 54 Minute zum 1:1 aus. Da hatte die KSC Abwehr nicht konsequent verteidigt und Fimpong nutzte das gnadenlos aus. Der KSC kam aber wieder zurück. In der 63 Minute machte Kyoung-Rok Choi das 1:2 nach einem fatalen Patzer vom Bayer-Leverkusener Schlussmann. Hradecky spielte den Ball, anstatt zu seinem Abwehrspieler, Choi in die Füße. Dieser musste nur noch an Hradecky zum 1:2 vorbeischieben. Leverkusen drückte daraufhin wieder mehr auf das Tor von Gersbeck. Dieser musste sich in der 72. Minute sehr lange machen um den Ball noch über die Querlatte zu lenken. Es bahnte sich eine spannende Schlussphase an.

Hochspannende Schlussphase

Eichner wechselte den Torschützen Lucas Cueto aus und brachte Marc Lorenz (66). Der KSC war danach nur noch am verteidigen. Leverkusen kam wie eine Dampfwalze und überrannte die KSC Abwehr. Doch von den vielen sehr guten Abschlüssen brachte die Werkself keine im KSC-Tor unter. Eichner brachte nochmal neue Kräfte für die Schlussminuten. Fabian Schleusener und Malik Batmaz kamen aufs Feld für Breithaupt und Hofmann. Der KSC versuchte die Bälle nun lange in den eigenen Reihen zu halten. Trotz aller technischen Überlegenheit machten sich die Werkself mit Abspielfehlern und Ungenauigkeiten das Leben selbst schwer. Das reichte, um gegen den gut organisierten Zweitligisten in große Schwierigkeiten zu geraten. Damit geht für den KSC die Reise im Pokal weiter - Mitte Januar wird dann das Achtelfinale ausgetragen.

Gladbach zerlegt Bayern

Die zweite faustdicke Überraschung war Borussia Mönchengladbach, dieRekordsieger Bayern München mit 5:0 im DFB-Pokal zerlegten. Die weiteren Ergebnisse: Der VfB Stuttgart verlor 0:2 gegen den 1.FC Köln, VfL Bochum - FC Augsburg 5:4, Jahn Regensburg - Hansa Rostock 2:4, Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf 3:0, Dynamo Dresden - FC St. Pauli 2:3, Waldhof Mannheim - FC Union Berlin 1:3.


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