Retter aus der Region helfen beim Hochwasser

Bruchsal/Landau (pm/tk/svs) - Nach den Unwettern in Rheinland-Pfalz hat Baden-Württemberg hunderte Helfer ins Nachbarland geschickt.  Einsatzkräfte aus der gesamten Region haben sich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal getroffen. Von dort aus starteten sie in die Katastrophenregion Eifel. Innenminister Thomas Strobl dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre Bereitschaft "zu einem Einsatz unter schwierigen und oftmals sehr gefährlichen Bedingungen".

Foto: Pressestelle Stadt Landau

Blaulicht-Parade in Bruchsal

Am Donnerstagabend sammelten sich rund 100 Krankentransportwagen aus ganz Baden-Württemberg, die von Bruchsal aus in die Katastrophengebiete in Rheinland-Pfalz, voraussichtlich in die Region rund um Ahrweiler, starteten. Dort werden sie die Einsatzkräfte bei der Verlegung von Patienten aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen unterstützen. Rheinland-Pfalz hat angesichts der unwetterbedingten Katastrophenlage um länderübergreifende Amtshilfe gebeten.

Auch Helfer aus Calw mit dabei

Auch der Landkreis Calw hilft. Der Katastrophenschutzzug "Hochwasser" ist in die Stadt Hermeskeil entsandt worden. Dort ist Treffpunkt mehrerer Helfer aus der Region, die dann verteilt werden. Mit mehrere Fahrzeugen, Booten, Pumpen, Notstromaggregaten und 20 Mann Besatzung  haben sich die Helfer aus Calw gestern Nachmittag auf den Weg gemacht.

Helfer aus der Südpfalz ebenfalls aufgebrochen

Feuerwehr und Rotes Kreuz aus Landau und dem Kreis Südliche Weinstraße haben sich auf den Weg in die Hochwassergebiete gemacht. Ein Katastrophenschutzzug ist nach Dörth im Hunsrück beordert worden, mit Pumpen und Schläuchen. Das Rote Kreuz ist mit Feldbetten, Decken und einer Feldküche mit dabei. Weitere Einsatzkräfte aus der Südpfalz sollen die völlig erschöpften Kollegen in der Gegend um Trier ablösen.

Innenminister dankt den Helfern

Innenminister Strobl sagte: «Unsere Helfer berichten von einer dramatischen Situation vor Ort: Es gibt zahlreiche tote und vermisste Menschen und zerstörte Gebäude. Die Lage ist unübersichtlich, Strom- und Trinkwasserversorgung sind ausgefallen, es gibt kein Mobilfunknetz.» Strobl dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre Bereitschaft «zu einem Einsatz unter schwierigen und oftmals sehr gefährlichen Bedingungen». Auch einzelne Landratsämter, Feuerwehren oder Gruppen des Deutschen Roten Kreuzes im Südwesten verkündeten am Freitag, mit welchen Trupps sie in den Unwetterregionen helfen.


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