Raubüberfall in Karlsruhe-Rüppurr dank "Aktenzeichen XY...ungelöst" aufgeklärt - Täter sitzen in Haft

Karlsruhe (lk) - Ein bewaffneter Raubüberfall in Karlsruhe-Rüppurr aus dem Jahr 2019 hat es in die Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" geschafft - und konnte aufgeklärt werden. Eine Woche nach Ausstrahlung der Fernsehsendung kam der entscheidende Hinweis.

Foto: Rudi Cerne/ZDF/Nadine Rupp

Mit Pistolen 20.000 Euro ergaunert

Am 12. April 2019 ereignete sich in Karlsruhe-Rüppurr ein bewaffneter Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar. Zwei Männer hatten zur Mittagszeit an der Haustür geklingelt und die Haushälterin öffnete die Tür. Sofort wurde die Angestellte mit Pistolen bedroht und ins Innere gedrängt. Dort erbeuteten die Täter 20.000 Euro Bargeld und flüchteten mit einem VW-Transporter Modell T5.

Fall kommt ins Fernsehen

Am 5. Juni 2019 wurde der Fall in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" ausgestrahlt und erreichte damit ein breites Publikum. Gesucht wurden die beiden Männer, die das Ehepaar und die Haushälterin bedroht hatten und mit dem VW-Transporter geflüchtet waren. Gezeigt wurden damals Bilder eine Überwachungskamera, auf dem die beiden Männer auf dem Weg zu einem Verbrechen zu sehen waren.

Entscheidender Hinweis führt zu den Tätern

Eine Woche nach Ausstrahlung bei XY meldet sich ein Zeuge bei der Kripo Karlsruhe, dem so ein Auto in Offenburg aufgefallen ist. "Es stand mit offener Schiebetür längere Zeit in einer Tiefgarage", erläutert XY-Moderator Rudi Cerne im Interview mit der neuen welle. "Anschließend haben Ermittler den Wagen genauer untersucht und fanden eine Schreckschusspistole und daran DNA-Spuren", so Cerne weiter. Die DNA-Spuren führten zu zwei polizeibekannten Männern aus Magdeburg. "Die 39 und 43 Jahre alten Männer wurden inzwischen verurteilt und sitzen im Gefängnis", erläutert der Moderator.

Große Reichweite bei Öffentlichkeitsfahndung

Immer wieder führt die Sendung "Aktenzeichen XY...ungeklärt" zur Aufklärung kniffliger Kriminalfälle. "Das zeigt, wie wichtig diese Sendung und auch die Öffentlichkeitsfahndung ist", so Cerne. "Erst wenn alle herkömmlichen Ermittlungsmethoden ausgeschöpft wurden und die Polizei nicht weiterkommt, kann es mit einem höchstrichterlichen Beschluss zu einer Öffentlichkeitsfahndung kommen. Und da ist Aktenzeichen mit seiner großen Reichweite der erste Ansprechpartner", freut sich Rudi Cerne. Das Ganze sehen Sie heute Abend nochmal im ZDF, ab 20:15 Uhr.


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