Night of Light - flammender Appell der Veranstaltungsbranche

Karlsruhe (pm/lk) - Corona hat sämtliche Wirtschaftszweige und Unternehmen in die Knie gezwungen. Aber kaum eine Branche ist so stark von den Folgen betroffen, wie die Veranstaltungsbranche. Tausende Festivals, Messen und Events mussten abgesagt werden. Auch wenn die Branche ganz langsam wieder anlaufen kann, stehen viele Unternehmen wirtschaftlich am Abgrund. Um auf diese Misere aufmerksam zu machen, gibt es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bereits zum zweiten Mal die "Night of Light". Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke werden in ganz Deutschland rot angestrahlt - und natürlich auch bei uns in der Region.

Foto: LK Aktiengesellschaft/Tom Koperek

Flammender Appell der Veranstaltungsbranche

Die Aktion "Night of Light" hat im vergangenen Jahr Teilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft vereint. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2020 erstrahlten fast 9.000 Gebäude bundesweit in mehr als 1.500 Städten in einem alarmierenden Rot. So wollte die durch Corona schwer getroffene Veranstaltungsbranche ein Zeichen setzen und die Politik zum Erarbeiten von Lösungsstrategien aufrufen. Ein Jahr später hat sich nicht viel an der Situation geändert. Seit Mitte März vergangenen Jahres macht die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr. Zwar dürfen bei niedrigen Inzidenzen inzwischen wieder Open-Air-Veranstaltungen oder Messen mit Besucherzahlbegrenzung stattfinden. Partys, Discos und viele Eventlocations bleiben aber weiterhin geschlossen. Obwohl Kunst und Kultur eine tragende Säule unserer Gesellschaft darstellen.

Nach einem Jahr immer noch Alarmstufe Rot

Betroffen sind nicht nur die Veranstalter selbst, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker über Künstler bis hin zum Einzelunternehmer, der Content, Drehbuch, Regie oder florale Dekoration zu Events beisteuert. Die für die Aktion "Night of Light" gemeinsam verwendete Farbe Rot soll unter anderem ausdrücken, dass sich die Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen befindet und die Alarmstufe Rot signalisieren. Die Signalfarbe soll eine mahnende Wirkung haben. Allein Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Millionen Besucher an und können bis auf Weiteres gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden.

Teilnehmende Städte und Unternehmen

Bundesweit werden in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni in mehr als 250 Städten Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke illuminiert. Mittlerweile beteiligen sich über 1.300 Firmen in ganz Deutschland an der Aktion. Bei uns in der neue welle Region werden unter anderem das Badisch Brauhaus und die Rheinterrassen in Karlsruhe, die Türme der Volksschauspiele in Ötigheim, die Akademiebühne in Baden-Baden, die Pauluskirche in Mühlacker, Lightwave in Keltern, die Schwarzenbachtalsperre, der Showroom in Freudenstadt, das Schloss in Bad Bergzabern sowie Frimarhalle in Freimersheim in rotem Licht angestrahlt. Eine Karte aller teilnehmenden Unternehmen und angestrahlten Bauwerke finden Sie hier.

Night of Light - flammender Appell der Veranstaltungsbranche


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